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Zum Tod von Alex Stock : Eine Stimme, die fehlen wird

Alex Stock (1937 - 2016)

„Wo die Dogmatik in ermüdenden Lagerkämpfen und kaum noch nachvollziehbaren Schulstreitigkeiten gefangen ist, bringt Stock die Theologie souverän mit den benachbarten Geisteswissenschaften ins Gespräch“, schrieb unser Redakteur Benjamin Leven in der April-Ausgabe der Herder Korrespondenz. Jetzt wurde bekannt, dass Alex Stock am 17. Juli in Königsdorf bei Köln im Alter von 79 Jahren gestorben ist.

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In einem Nachruf schreibt der Leiter des Kulturzentrums der Minoriten in Graz, Johannes Rauchenberger: „Mit Alex Stock ist ein theologischer Gigant gestorben“. Auch für unsere Zeitschrift war Stock mehrfach Autor, zuletzt für das HK-Spezial "Marias Töchter" im Frühjahr, wo er über eine Ausstellung mit mit modernen Adaptionen historischer Marienfiguren schrieb.

Erst vor kurzem ist außerdem der erste Band zur Ekklesiologie seiner „Poetischen Dogmatik“ erschienen - ein großes Werk mit bisher acht Bänden, das viel Beachtung fand und vom Verlag als „Theologie, gewonnen aus den poetischen Quellen des Christentums –Liturgie, Dichtung, Kunst, Gesänge, Gebete, Geschichten, Gedichte und Bilder“ bezeichnet wurde.

Alex Stock war von 1980 bis 2002  Professor für Theologie und ihre Didaktik an der Universität Köln und hat dort eine Bildtheologische Arbeitsstelle aufgebaut. Seine Stimme wird der Theologie fehlen.

Alle Texte von oder über Alex Stock, die in der Herder Korrespondenz erschienen sind, sind unten aufgelistet:

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