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Religion

Die religiöse Praxis mag in Westeuropa schwinden, Religion ist auch im 21. Jahrhundert weiterhin Thema

Weltweit schätzt man neben den mehr als 2,2 Milliarden Christen 1,6 Milliarden Muslime, 1 Milliarde Hindus und 500 Millionen Buddhisten sowie 15 Millionen Juden. Zuletzt standen vor allem die gewalttätigen Konflikte zwischen den Anhängern unterschiedlicher Religionen im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Daneben gibt es aber auch jene alltägliche Religiosität, die Identität stiftet und Gemeinschaften zusammenhält.

Von Anfang an hat die Herder Korrespondenz Basisinformationen über andere Weltreligionen geboten und über die Ergebnisse des interreligiösen Dialogs berichtet. Für das Christentum zentral ist die einzigartige Beziehung zum Judentum; auch der Islam ist nicht erst seit dem 11. September 2001 regelmäßig Thema in der Herder Korrespondenz. Schließlich spielt die Faszination der fernöstlichen Religionen heute genauso eine Rolle wie die Auseinandersetzung mit anderen Weltanschauungen.

Islam

Es hat lange gebraucht, bis sich die deutsche Gesellschaft ihrer mehr als 4 Millionen Muslime wirklich bewusst geworden ist. Neben den aufgebrochenen politischen und rechtlichen Fragen nach der Rolle dieser Religion in Deutschland etabliert sich derzeit das Fach Islamische Theologie an deutschen Universitäten. Beides verfolgt die Herder Korrespondenz genauso intensiv wie die Entwicklungen des weltweiten Islam.

Judentum

Das Judentum ist die älteste monotheistische Weltreligion und in vielfacher Weise konstitutiv für das Christentum. Nach der Shoa sind diese Traditionslinien wieder stärker ins Bewusstsein gekommen. Dazu gehört, dass das Judentum nicht nur als historische Größe interessant ist, sondern gleichermaßen die rund 200 000 Menschen jüdischen Glaubens, die heute wieder in Deutschland leben.

Elie Wiesel 0 Kommentare

Die bleibende Bedeutung von Elie Wiesel: Quelle der Hoffnung

Im Juli verstarb Elie Wiesel. Sein monumentales Werk kreist wie kein anderes gleichermaßen um die Fragen nach Gott und nach den Menschen, die im 20. Jahrhundert systematisch erledigt werden sollten. Damit wurde Wiesel zur Inspirationsquelle des jüdischen Denkens, der jüdischen und christlichen Theologie und des christlich-jüdischen Dialogs nach dem Holocaust. Von Reinhold Boschki, Daniel Krochmalnik

Fernöstliche Religionen

Buddhismus, Hinduismus und andere Religionen Asiens üben auf viele Zeitgenossen weiterhin eine große Faszination aus, auch wenn die meisten Anhänger hierzulande zu den Einwanderern gehören. Der Herder Korrespondenz liegt daran, das religiöse und gesellschaftliche Profil dieser Weltreligionen vorzustellen und einzuordnen.

Interreligiöser Dialog

Angesichts der Vielfalt der Religionen auch in westlichen Gesellschaften ist der interreligiöse Dialog nicht nur für die Kirche wichtiger denn je. Die Herder Korrespondenz verfolgt die unterschiedlichen Ebenen, auf denen er geführt wird, und stellt regelmäßig die wichtigsten Akteure, Gespräche und deren Ergebnisse vor.

Weltanschauungen

Neben den großen und kleinen christlichen Kirchen und der Vielfalt der Religionen informiert die Herder Korrespondenz auch über andere weltanschauliche Strömungen. Ein großer Stellenwert kommt dabei ausdrücklich auch den Konfessionslosen, Agnostikern sowie dezidierten Atheisten und ihren jeweiligen Anliegen zu.

Religiöse Trends

Dass weniger Menschen sich an eine Kirche binden, wie religionssoziologische Studien regelmäßig bestätigen, bedeutet nicht zwangsläufig das Schwinden jeder religiösen Praxis. Rituale sind auch ohne Glaubensbekenntnis gefragt, nicht wenige Zeitgenossen sind auf der Suche nach einer zu ihnen passenden Spiritualität. Die Herder Korrespondenz verfolgt diese Suchbewegungen aufmerksam.

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