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Online-Umfrage : Diakonat für Frauen?

Papst Franziskus will die Zulassung von Frauen zum Amt des Diakons prüfen lassen. Im Gespräch mit 870 Leiterinnen katholischer Frauenorden versprach er die Einrichtung einer Kommission. Damit hat der Papst eine Debatte losgestoßen. Ist eine Öffnung des Diakonenamts für Frauen wünschenswert?

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Sollen Frauen künftig zu Diakoninnen geweiht werden können?

Ja, denn Frauen üben immer schon Aufgaben aus, die als „diakonisch“ gelten.

28 %

Nein, eine sakramentale Weihe für Frauen kann es in der katholischen Kirche nicht geben.

72 %

Vielen Dank für Ihre Teilnahme.

Teilnehmer: 305 Zum Umfrage-Archiv
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12 Kommentare

Von am

Grundsätzlich bin ich für die Gleichstellung von Frauen in den klerikalen Ämtern ohne Ausnahme, das ist schon ein Gebot der Menschenrechte - Gott hat es sicher nicht verboten. Anererseits plädiere ich aber auch grundsätzlich für ein anderes Weiheverständnis.

Von am

Für mich sind die Fragen falsch gestellt, vor allem die Begründung der Diakoninnen-Weihe für Frauen, weil sie eh schon diakonisch tätig sind. Eine solche spezielle (vermutlich nicht-sakramentale) "Diakoninnenweihe" lehne ich ab, damit wird erst recht zementiert, dass Frauen zur "eigentlichen Weihe" nicht zugelassen werden. Diese Männerbastion muss m.E. aber fallen, bzw. der ganze (unbiblische) Klerikalismus müsste neu überdacht werden.

Von am

Frauen sollten grundsätzlich zum Diakonat zugelassen werden, wenn sie sich dazu berufen fühlen. Echte geistliche Berufungen müssen, auch von der Kirchenleitung, geachtet, respektiert werden; das gebietet der Gehorsam gegenüber der göttlichen Geistkraft!
Der Ausschluss der Frauen von Diakonat und Priesteramt ist aufgrund von Diskriminierung des weiblichen Geschlechts erfolgt. Das läßt sich anhand von vielen kirchenhistorischen Quellen eindeutig nachweisen.
Es ist ein Skandal, dass diese Diskriminierungsgeschichte seitens der Kirchenleitung bis heute nicht aufgearbeit wurde und damit auch nicht überwunden ist.
Es gilt doch: "In Christus ist aufgrund des Glaubens und der Taufe nicht mehr "männlich und weibllich" (Gal 3,26-28), d.h. im religiös-kirchlichen Bereich darf es keine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts geben. Dieses Prinzip muss sich auch in der Verfassung der Kirche durchsetzen!

Von am

Ich schließe mich Ida Raming an, auch wenn ich mir ein anderes Amtsverständnis wünsche. Aber solange Frauen ausgeschlossen sind von den Ämtern, ist die Kirche unchristlich.
Abgesehen davon erinnere ich mich an die Aussage des deutschen Kabarettisten Fabian Schwarz, der meint: "Diakonat für die Frauen? Da seid ihr Frauen doch schon immer zugelassen. Viel zu gelassen."
Und zu prüfen gibt es eigentlich nichts mehr, die Forschungsergebnisse sind einfach nur zu akzeptieren.

Von am

Es gibt Frauen, die sich berufen fühlen zur Diakonin.




Solche Berufungen müssen ernst genommen werden.

Von am

Es ist allerhöchste Zeit, dass die katholische Kirche dem Ebenbild Gottes. bestehend aus Mann & Frau, endlich die ihm gebührende Ehre erweist und ihm ungeschmälert Raum gibt. Gottes männliche Halbkraft, auf die Gott von der Kirchenpolitik jahrhundertelang reduziert wurde, hat sich inzwischen erschöpft: Altäre verwaisen, Kirchen leeren sich, werden zweckentfremdet und sogar dem Zerfall preisgegeben. Dabei warten zig Frauen, die sich zum Priestertum berufen fühlen, die ihr Theologiestudium mit Auszeichnung absolviert haben und selber Theologie unterrichten, auf jenes entscheidende Signal aus Rom, das ihre gotteslästerliche Kaltstellung aufhebt. Das zur Diskussion stehende Diakonat für Frauen, käme es denn durch, wäre nur ein römisches Feigenblatt. Diesen Frauen steht die volle Teilhabe an Weihen und Ämtern - inkl. Lehramt - bibelrechtlich zu, denn durch den Glauben und die Taufe sind alle Menschen eins in Jesus Christus, unabhängig von Geschlecht und Stand.

Von am

Die sakramentale Weihe von ständigen Diakonninen, wie das männliche Pendant, wäre ja nicht etwas vekehrtes. Jedoch scheint zur Zeit diese vernünftige Angelegenheit irgendwie mit krausen Ideen "Druidinnen" und derlei bei einer Generation der Abwehrer in maßgebenden vatikanischen Gremien zusammenzuhängen.
Papst Franzikus ausgenommen.

Mit freundlichen Grüßen
Gebhard Wallner

Von am

Das können maximal Einzelfallentscheidungen sein.
Traditionell wohl doch eine Männerdomäne.

Von am

Frauenfragen


wenn eine frau
das WORT geboren hat
warum sollten frauen dann
das wort nicht von der kanzel künden

wenn eine frau
für ihr zuhören gelobt wird
warum sollten frauen dann
das gelernte nicht auch lehren

wenn eine frau
die füße jesu küsste
warum sollten frauen dann
den altar nicht küssen können

wenn eine frau
den leib christi salben konnte
warum sollten frauen dann
nicht zum salbungsdienst befähigt sein

wenn eine frau
jesu sinneswandlung durch ein brotwort wirkte
warum sollten frauen dann
bei der wandlung nicht das brotwort sprechen

wenn eine frau
von jesus krüge voller wein erbitten konnte
warum sollten frauen dann
über einen kelch mit wein nicht auch den segen beten

wenn eine frau
den jüngern als apostolin vorausging
warum sollten frauen dann
zur apostelnachfolge nicht auch gerufen sein

Von am

Frauen können heute in der Welt fast alles werden: Präsidentin des mächtigsten Landes der Welt, Direktorin des Internationalen Währungsfonds, UNO- Generalsekretärin, Leiterin eine großen Unternehmens, nur eines können sie nicht werden, Hilfsgeistliche in der Katholischen Kirche.

Der neue Bischof von Aachen hat einen Eid auf die Verfassung von Nordrhein-Westfalen abgelegt, dass er sie achten werde, damit auch das Grundrecht der Gleichberechtigung von Mann und Frau. Nicht gesagt blieb dabei, dass es in der Kirche des Bischofs das Grundrecht der Gleichberechtigung von Mann und Frau nicht gibt. In der Katholischen Kirche können Frauen nicht Priesterin werden. Der Bischof soll also für ein Grundrecht eintreten, dass es in seiner eigenen Kirche nicht gibt.

Die Begründung der Katholischen Kirche, warum Frauen nicht zu Priesterinnen geweiht werden können, ist die, dass der Stifter des Christentums, Jesus von Nazareth, es so bestimmt habe und man an diesen göttlichen Willen gebunden sei.

Nun ist es so, dass nicht alle christlichen Kirchen das so sehen. In der Evangelischen Kirche zum Beispiel können Frauen Pfarrerinnen und Bischöfinnen werden.

Die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist ein fundamentales Menschenrecht. Wenn Gott den Menschen die Erkenntnis schenkt, nach einem langen, schmerzhaften Prozess, der bis heute nicht vollendet ist, dass die Gleichberechtigung von Mann und Frau ein fundamentales Menschenrecht ist, wie könnte dann Gott sagen, dass diese Menschenrecht nicht für seine Kirche gelten soll. Gott würde doch widersprüchlich handeln.

Der Wille Gottes muss der menschlichen Vernunft zugänglich sein. Wenn es der Wille Gottes sei, dass Frauen keine Priesterinnen werden können, wie es die Amtskirche vertritt, besonders die Männer in der Amtskirche, müsste die Kirche doch begründen können, warum Gott Frauen nicht für geeignet hält, Priesterinnen zu werden. Das wäre doch die Aufgabe der Theologie, die den Glauben der menschlichen Vernunft erklären muss. Ich kenne keine Begründung, warum Gott Frauen nicht für geeignet hält, Priesterinnen zu werden.

Ich habe aber eine andere Erfahrung. Ich lebe in einer konfessionsverschiedenen Ehe. Meine Frau ist evangelisch, ich bin katholisch. Wir gehen in den evangelischen Gottesdienst und in die katholische Messe. Ich habe nicht den Eindruck, dass die evangelische Pfarrerin die Frohe Botschaft des Evangeliums weniger gut verkünden kann als der katholische Priester. Ich glaube auch nicht, dass der Segen, den die evangelische Pfarrerin am Ende des Gottesdienstes spricht, weniger segensreich ist als der Segen des katholischen Priesters am Ende der Messe. Schon gar nicht glaube ich, dass Frauen weniger geeignet sind zur pastoralen Sorge um die Menschen.

Die Katholische Kirche ist in der Ablehnung des Menschenrechts der Gleichberechtigung von Mann und Frau im aufgeklärten Teil der Menschheit isoliert. Die Vertreter in der Katholischen Kirche, in erster Linie die Amtsträger in der Kirche, die an der Ablehnung der Gleichberechtigung von Mann und Frau in der Kirche festhalten, schaden damit der Glaubwürdigkeit der Kirche.

Von am

Herder-Korrespondenz und Kommentare zeigen deutlich, daß sie alle durch den Geist des Konzils unter einer ideologischen Verblendung leiden, äh ? nein leben!

Haufenweise Päpste und -innen. Oder eher Lutheristen?

Tut mir weh, wenn ich sehe, wie gespalten und heruntergewirtschaftet die katholische Kirche wirklich ist.

Und keiner von ihnen will die Ursache wahrhaben.

Von am

Es ist erschreckend, wie denkkastriert von Vorurteil, Zeitgeist, Ideologie und Häresie befallene Geister dastehen.

Ganz von vorne: Gott hat Mann und Weib erschaffen zwengs der Fortpflanzung.
Das biologische Gespann: Mann und Weib sind nur halbe Portionen, ganz auf einander angewiesen.
Vater und Mutter!
Herr und Frau sind soziale Konstrukte, "autonome" [hahaha] Personen, immer mit Blick auf das andere Geschlecht.

Gott hat Eva als Ergänzung der halben Portion Adam erschaffen.

Nicht als Konkurrenz!!!

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