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Inhalt dieses Hefts

Heilige Messe 0 Kommentare

Leitartikel: Nicht auf Folklore festlegen lassen

Rund um Weihnachten ist wieder deutlich geworden: Die Kluft zwischen den gesellschaftlichen Erwartungen an die Religion und die Eigenlogik christlicher Praxis wird größer. Man braucht ein Kulturchristentum nicht zu verdammen – und sollte trotzdem unbeirrt für den Gottesglauben und seine gesellschaftlichen Konsequenzen eintreten. Von Stefan Orth

S. 4 - 5
Demo für Religionsfreiheit 0 Kommentare

Kirchen: Gemeinsam für die Religionsfreiheit

Die Lage der Christen hat sich seit 2013 weiter verschärft. Zu diesem Ergebnis kommen die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland im zweiten „Ökumenischen Bericht zur Religionsfreiheit von Christen weltweit“. Von Claudia Keller

S. 9 - 10
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Theologie in Berlin: Uni wirbt um Prachtbau

Die Humboldt-Universität möchte aus dem prominenten Palais am Festungsgraben das „Henriette-Herz-Haus“ machen, in dem Katholiken, Muslime und Juden theologisch forschen und in einen Dialog treten sollen. Noch ist allerdings ungewiss, ob sie den Zuschlag für das Gebäude erhält. Es gehört dem Land Berlin. Von Benjamin Lassiwe

S. 11 - 12
Flüchtlinge an der Grenze 0 Kommentare

Debatte zur Flüchtlingspolitik: Beides muss sein: Not verhindern und lindern

In der Flüchtlingspolitik braucht es einen großen Wurf statt kleinlicher Polemiken: Auf einer Weltflüchtlingskonferenz könnte man faire und effizientere Lösungen für die globale Migration finden und Reformen in der Wirtschafts- und Finanzpolitik beschließen. Im Vordergrund sollte die Bekämpfung der Fluchtursachen stehen. Von Andreas Fisch, Thomas Witt

S. 22 - 25
Betender Muslim 0 Kommentare

Sunniten und Schiiten: Gepflegte Feindschaft unter Glaubensbrüdern

Hinter den aktuellen Auseinandersetzungen im Nahen Osten stehen konfessionelle und kulturelle Divergenzen zwischen Sunniten und Schiiten. Dabei geht es aber kaum um dogmatische Konflikte, sondern um politische Machtfragen. So war es schon in der Frühzeit des Islam. Der Einfluss des Westens seit 1945 verschärft die Situation. Von Peter Heine

S. 26 - 29
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Zur Debatte um die „Theologie der Freiheit“: Keine Freiheitstheorie ohne Metaphysik

Aus der Diskussion über „Amoris Laetitia“ und die wiederverheirateten Geschiedenen in der „Herder Korrespondenz“ ist eine Grundsatzdebatte zur „Theologie der Freiheit“ geworden. Theologen wie Magnus Striet und Stephan Goertz stellen die menschliche Autonomie und Subjektivität in den Mittelpunkt ihres Denkens. Doch der Ansatz könnte den eigentlichen Gegenstand der Theologie – Gott – aus dem Blick verlieren. Von Benedikt Göcke

S. 30 - 33
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Rechtsruck in Polen: Massive Spaltung

Die national-konservative Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) in Polen verfolgt einen politischen und ideologischen Umbau des Landes. Das rigorose Vorgehen der Regierung geht inzwischen selbst manchem konservativen katholischen Bischof zu weit. Von Ulrike Kind

S. 38 - 41
Pfingstkirchliche Bewegung 0 Kommentare

Zur Zukunft der Pfingstkirchen: Paradoxer Erfolg

Die Pfingstbewegung ist das religiöse Erfolgsmodell des 20. Jahrhunderts. Doch gerade ihr sozialer Aufstieg könnte sie zum Opfer von Säkularisierungstendenzen werden lassen. Es gibt Anzeichen dafür, dass sich der religiöse Enthusiasmus in den Kirchen der Mittelschicht abschwächt. Von Jens Köhrsen

S. 41 - 43
Katholische Eheschließung 0 Kommentare

Kirchliche Ehenichtigkeitsverfahren: Annullieren statt akzeptieren

Dass der Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen nun unter dem Motto der Barmherzigkeit stehen soll, heißt nicht, dass die Kirchengerichte arbeitslos werden. Denn die meisten lokalen Richtlinien zu „Amoris Laetitia“ sehen vor, dass vor „barmherzigen“ Lösungen der Weg eines Ehenichtigkeitsverfahrens gegangen werden muss. Von Steffen Engler

S. 44 - 46
Aufruf für das Frauendiakonat 0 Kommentare

Frauen in kirchlichen Ämtern: Ein ökumenischer Kongress und seine Folgen

Zwanzig Jahre nach dem großen Diakonatskongress in Stuttgart hat Ende 2017 in Osnabrück ein wissenschaftlicher Kongress unter dem Titel „Frauen und Ämter in der Kirche“ stattgefunden. Er ist die Folge der heutigen pastoralen Notlagen, aber auch der vielfältigen Dialogprozesse angesichts der geistlichen Weite, für die das Pontifikat von Franziskus steht. Von Claudia Lücking-Michel

S. 47 - 51

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