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Ein Gespräch mit dem DBK-Vorsitzenden Kardinal Reinhard Marx : „Gott denkt größer“

Reinhard Kardinal Marx
 © Bild: Photo 58

Die Diskussionen innerhalb der katholischen Kirche werden heftiger. Wie viel Veränderung ist denkbar, wie viel notwendig, und wo sind die Grenzen? Darüber sprachen wir mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx. Die Fragen stellten Stefan Orth und Volker Resing.

Herr Kardinal Marx, im fünften Jahr des Pontifikats von Franziskus gibt es reichlich Diskussionen, wie viel Veränderung innerhalb der Kirche möglich ist. Wie viel Spielraum sehen Sie, vor allem mit Blick auf das im Verlauf der Geschichte lehrmäßig Definierte?Marx: Die Frage nach Veränderung stellt sich fortlaufend in d

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Quelle: Herder Korrespondenz 72. Jahrgang (2018), Heft 1, S. 17-21

Rubrik: Kirche in Deutschland

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Neujahr 2018

Ökumenische Ausgangshypothesen 2018
1. „Glauben kann man nur allein!“
2. „Wer hat, der hat!“ (Matthäus-Effekt)

Credo des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx
1. „Wichtig ist die gemeinsame Position bei den grundsätzlichen Fragen des Wirkens der Kirche in der Welt; bei den grundlegenden Glaubensfragen muss in jedem Fall eine Einheit da sein.“ (HK 2018, 19)
2. „Wir haben ein Glaubenszeugnis, das nicht relativiert wird, aber in der Geschichte je neu verkündigt wird.“ (HK 2018, 17)
3. „Die Vorstellung einer Kirche, die eine Wahrheit bekommen hat, sie in einen Text fasst und dann durch die Geschichte trägt, ist nicht nur weltfremd, sondern auch theologisch unzureichend.“ (HK 2018, 17)
4. „Der Herr leitet doch die Kirche. (…) Als Kirche steht es uns gut an, wenn wir versuchen, in einem produktiven Streit Vorbild zu sein.“ (HK 2018, 19)
5. „Freundschaft erweitert die Möglichkeiten, den Anderen zu verstehen und vom Anderen her zu denken.“ (HK 2018, 20)
6. „Die Frage ist doch auch, ob ich den Willen zum Verstehen habe.“ (HK 2018, 20)
7. „Das Problem dabei ist, dass viele ökumenische Gespräche, die über Jahre ge-führt worden sind, gar nicht richtig und umfassend rezipiert wurden.“ (HK 2018, 20)
8. „Wir dürfen die Unterschiede nicht leugnen, aber es kann nicht darum gehen, dass die anderen genauso werden wie wir.“ (HK 2018, 20)
9. „Aber wir müssen auch eine möglichst hohe Einmütigkeit in der Bischofskonfe-renz herstellen. Das ist auch meine Aufgabe als Vorsitzender.“ (HK 2018, 20)
10. „Ich kann jedenfalls nicht einfach sagen, dass ich die Wahrheit besitze.“ (HK 2018, 17)

Ökumenische Ausgangshypothesen 2019
1. „Glauben kann man nur allein!“
2. „Wer hat, der hat!“ (Matthäus-Effekt)

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