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Gelobtes Land: Wie Migration unsere Gesellschaft verändert

Gelobtes Land Wie Migration unsere Gesellschaft verändert

64 Seiten

Seiten 1-64

Inhalt dieses Hefts

Geflüchtete Frau mit Kopftuch 0 Kommentare

Woher kommen die Flüchtlinge?: Differenzen und Differenzierungen

Auch drei Jahre nach dem „langen Sommer der Migration“ bestimmt die jüngere Fluchtzuwanderung als „Flüchtlingskrise“ die gesellschaftliche und politische Debatte. Wo kommen die Flüchtlinge her, welche Rolle spielt der Faktor Religion und was bedeutet das für die Integration? Von Alexander Kenneth Nagel

S. 9 - 12
Kreuzfahrerburg in Syrien 0 Kommentare

Morgenland und Abendland: Die Geschichte einer Grenze

Tausend Jahre prägten Kämpfe zwischen Islam und Christenheit die Geschichte Europas. Mit dem Ende der Türkenkriege begann ein Zeitalter der Entspannung auf der Grundlage der Aufklärung. Doch nach dem Fall des Eisernen Vorhangs machte sich die alte Grenzziehung wieder bemerkbar. Heute stehen die Zeichen auf Konfrontation. Von Peter Hersche

S. 20 - 23
Zwei Frauen mit Kopftuch unterhalten sich mit zwei Frauen ohne Kopftuch 0 Kommentare

Identität, Religion und Integration: Wir sind anders! Wir sind gleich!

Die europäischen Aufnahmeländer stehen angesichts der jüngeren Flüchtlingsströme vor einer besonderen Herausforderung. Denn zum Ethos moderner Gesellschaften gehört die Einsicht, dass die Wahrung von Identität durchaus die Anerkennung von Unterschieden impliziert. In welchem Maß darf ein säkularer Staat religiöse Identitäten zu Integrationszwecken unterstützen, ohne seine Säkularität und Liberalität aufs Spiel zu setzen? Von Hans-Joachim Höhn

S. 24 - 27
Gastarbeiter fordern in den 1970er Jahren Legalisierung 0 Kommentare

Essay: Die Déjà-vus in der Zuwanderungsdebatte

In der Geschichte von Flucht und Zuwanderung in Deutschland von 1945 bis heute wiederholen sich Denken und Handeln, Debatten und ihre Argumentationsmuster, Reformen und ihre Korrekturen immer wieder aufs Neue – eine kleine Reise durch bewegte Zeiten. Von Thomas Speckmann

S. 28 - 30
Geflüchtete Mutter umarmt ihre Kinder unter einem Kreuz 0 Kommentare

Erfahrungen aus den östlichen Bundesländern: Vertraute Fremde

Die Unzufriedenheit mit der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung hat vor allem in den östlichen Bundesländern zu heftigen Protestbewegungen geführt, die heute in die Bundespolitik ausstrahlen. Zu lernen wäre hier von der Migrations- und Minderheitserfahrung der Katholiken dort. Von Thomas Arnold

S. 34 - 36
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Streit um den migrationsethischen Horizont: Umfassende Reflexion der Wirkungen

Die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung wurde auch von den Kirchen unterstützt. Kritiker haben diese Politik als „Gesinnungsethik“ kritisiert. Sie werfen deren Vertretern vor, verantwortungslos weil nicht folgenorientiert zu denken. Diese Wahrnehmung verkürzt jedoch die ethische Herausforderung auf das Maß des aktuell politisch Mach- und Durchsetzbaren. Von Marianne Heimbach-Steins

S. 45 - 49
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Zu den gesellschaftlichen Potenzialen und Grenzen von Religion: Glauben als Ressource für Integration?

Im Unterschied zu früheren Debatten ist die religiöse Zugehörigkeit von Flüchtlingen ein neues Thema. Weil Migranten aus mehrheitlich muslimischen Ländern kommen, fungiert die Religionsnennung rasch auch als Fremdheitszuschreibung, verbunden mit Unterstellungen der Integrationsunfähigkeit der Flüchtlinge. Erschwert die Religion Schritte der Integration oder unterstützt sie diese womöglich? Mögliche Integrations- oder Desintegrationsleistungen von Religion sollten nicht überschätzt werden. Sie kann jedoch dazu beitragen, die Handlungsfähigkeit von Migranten zu unterstützen. Von Martin Baumann

S. 51 - 53
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Die aktuellen Diskussionen aus muslimisch-theologischer Sicht: Wie sich der Islam in Deutschland verändert

Spannungen in unserer Gesellschaft gibt es keineswegs nur entlang der Religionszugehörigkeit der beteiligten Akteure. Bei Muslimen wie bei Rechtspopulisten finden sich oft dieselben Ängste vor der Globalisierung und allem Fremden, sodass sie ihre Identität in Ab- und Ausgrenzung zu dieser Bedrohung definieren. Das muss Konsequenzen für den Islam wie die islamische Theologie haben. Von Mouhanad Khorchide

S. 54 - 57
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Migrationsbewegungen im Film: Reisen der Hoffnung

Mit dem Anstieg der Fluchtbewegungen nach Europa seit dem Jahr 2015 ist die Zahl der Dokumentar- und Spielfilme, die diesen Prozess begleiten, analysieren und kommentieren, enorm angewachsen. Was ihnen jedoch fehlt, ist der Blick auf die globalen Ursachen der Migration. Von Reinhold Zwick

S. 59 - 62

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