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Komm, süßer Tod: Konflikte am Lebensende

Komm, süßer Tod Konflikte am Lebensende

64 Seiten

Seiten 1-64
  • ISBN: 978-3-451-02730-7

Inhalt dieses Hefts

Jenseitsvorstellungen 0 Kommentare

Religionssoziologische Beobachtungen über die letzten Dinge: Chaos im Jenseits

Himmel, Hölle, Fegefeuer: Gibt es die katholische Landkarte des Lebens nach dem Tod noch? Haben alle Menschen eine Chance auf das göttliche Glück oder nur wenige? Wer trifft wen im Jenseits? Seitdem in den westlichen Gesellschaften Gewalt geächtet wird, ist auch bei vielen Theologen das Höllenfeuer erloschen. Von Michael n. Ebertz Von Michael N. Ebertz

S. 10 - 12
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Was Transhumanisten glauben: Die Abschaffung des Todes

Transhumanisten hoffen auf die Unsterblichkeit mithilfe von Technik und Medizin. Das klingt nach einer bizarren Ideologie. Doch auch das Christentum kennt das Ideal der Vervollkommnung des Menschen und die Vorstellung vom ewigen Leben. Von Johannes Grössl

S. 13 - 16
Himmelsleiter 0 Kommentare

Leben und Sterben im Kinderhospiz: Ralf und die Himmelsleiter

Ein elfjähriger Junge bittet um eine Aufstiegshilfe „nach oben“, der fünfjährige Marco findet den Tod „lieb“, und die dreizehnjährige Jenny ist überzeugt, dass man sich später wiedersieht. Sterben Kinder anders als Erwachsene? Welche Fragen und Ängste beschäftigen sie? Erfahrungen aus dem Kinder- und Jugendhospiz Balthasar. Von Birgit Halbe

S. 17 - 20
Organspendeausweis 0 Kommentare

Warum Organspenden sinnvoll sind: Leben rettendes Vermächtnis

Diskussionen um manipulierte Krankendaten haben dazu geführt, dass weniger Menschen bereit sind, Organe zu spenden. Dadurch müssen schätzungsweise 1000 Patienten pro Jahr früher sterben. Der Staat und auch die Kirchen sollten verstärkt ihre Verantwortung wahrnehmen und die Bürger informieren und motivieren, Körperteile und Gewebe zur Verfügung zu stellen. Von Konrad Hilpert

S. 24 - 27
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Gesundheits- und Pflegekosten am Lebensende: Teurer Abschied

Das Lebensende ist ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt – und damit auch die hohen Behandlungskosten bei Sterbenden. Aufgrund des medizinischen Fortschritts müssen aus ethischer Sicht Gerechtigkeits- und Sinnfragen genau abgewogen werden. Eine gründliche Analyse der Fakten, die Achtung der Menschenwürde und praktische Urteilskraft sind erforderlich. Von Markus Zimmermann

S. 28 - 31
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Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod: Auferstehung heute

Der Tod bildet für das menschliche Erkennen eine unübersteigbare Grenze. Ein gesichertes Wissen über das „Danach“ gibt es nicht. Während das Volk Israel erst spät – und nur in Teilen – zu einer Auferstehungshoffnung gelangte, versteht Jesus von Nazareth das Leben der Toten von der Lebendigkeit Gottes her. Lässt sich das mit heutigem Erfahrungswissen und der Vernunft vereinbaren? Von Hans Kessler

S. 40 - 43
Alte Frau am Grab 0 Kommentare

Abschied am offenen Grab: Wenn Worte fehlen

Der Schmerz kam wie eine riesige Welle, als ihr Bruder starb. Da war auch für die Theologin erstmal kein Trost in Sicht. In solchen Situationen kann die Liturgie helfen, ein Ritus mit uralten Worten und Gesten. Er schafft Nähe und lässt Raum für Stille. Von Kirsten Fehrs

S. 47 - 48
Buddhistische Wiedergeburtsfeier 0 Kommentare

Jenseitsvorstellungen in den Weltreligionen: Gericht und Wiedergeburt

Wer nach dem Tod fragt, fragt nach dem Leben. Und so unterschiedlich wie das Leben sind auch die Antworten der Weltreligionen auf den Umgang mit dem Sterben und dem, was danach kommt. Während der Islam das Gericht betont, stehen im Hinduismus und im Buddhismus die Erlösung von der Wiedergeburt im Vordergrund. Von Ulrich Dehn

S. 49 - 51
Beerdigung 0 Kommentare

Bestattungskultur im Wandel: Pietät und Prosecco

Der gesellschaftliche Säkularisierungsschub hat nicht zu einer Vernachlässigung oder gar zu einem Verlust der Trauerkultur geführt. Doch die Wünsche, wie Tote bestattet werden, sind vielfältiger geworden. Friedhöfe und Kirchen stellen sich vermehrt auf die veränderten Bedürfnisse ein. Von Reiner Sörries

S. 52 - 54

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