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Kinder, Kinder: Ethische Konflikte am Lebensanfang

Kinder, Kinder Ethische Konflikte am Lebensanfang

64 Seiten

Seiten 1-64
  • ISBN: 978-3-451-02728-4
  • ISBN: 978-3-451-02729-1 (PDF)

Wunder des Lebens hin oder her: Die Fragen, die sich bereits vor der Geburt des Menschen stellen, gehören zu den umstrittensten. Darf der Mensch bei der Entstehung von Leben eingreifen? Wie sind die neuen Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin zu bewerten?

Auch die Kirchen haben sich, nicht zuletzt zum Schwangerschaftsabbruch, zur Vielzahl der bioethischen Debatten immer wieder engagiert zu Wort gemeldet. Ist es angesichts der neuen Möglichkeiten heute leichter geworden, Eltern zu werden? Dabei geht es nicht zuletzt auch um gesellschaftliche Fragen, etwa nach Kinderfreundlichkeit und richtiger Familienpolitik. Welches neue Interesse an Kindern gibt es zudem innerhalb der Theologie?

Zu allen diesen Fragen schreiben in der neuen Ausgabe der Reihe Herder Korrespondenz Spezial namhafte Autoren.

Inhalt dieses Hefts

Familienglück 0 Kommentare

Was es bedeutet, Kinder zu haben: Wunder Kinder

Jedes Kind ist ein Wunder. Diesem Wunder der Schöpfung liegt jedoch noch mehr zugrunde. Theologisch betrachtet ist es ein eigenes Geschenk Gottes, eine transzendierende Überbietung des Lebens – und damit auch eine Wahrnehmungsschule für die Eltern. Von Klaus Von Klaus von Stosch

S. 4 - 6
Säuglingsstation im Krankenhaus 0 Kommentare

Was kann die moderne Reproduktionsmedizin?: Ein Kind, sechs Eltern

Lange Zeit über hat sich die moderne Fortpflanzungsmedizin vor allem mit der natürlichen Reproduktion und deren Störungen – inklusive der Schwangerschaftsverhütung – befasst. Erst nach und nach gelang es der Wissenschaft, Unfruchtbarkeit erfolgreich zu diagnostizieren und auch zu therapieren. Mittlerweile hat der moderne Mensch seine Fortpflanzung weitgehend unter biotechnologische Kontrolle gebracht. Nahezu in jedes Detail des Geschehens kann eingegriffen werden. Von Reinhard Lassek

S. 7 - 10
Jesuskind im Reagenzglas 0 Kommentare

Ein Streitgespräch mit Claudia Lücking-Michel und Sophia Kuby: „Die Kirche ist zu langsam“

Vom Praenatest über die Schwangerschaftskonfliktberatung bis zum Designerbaby: Was heißt Lebensschutz heute und vor welchen Herausforderungen stehen die Kirchen aktuell? Über diese Fragen sprachen wir mit ZdK-Vize-Präsidentin Claudia Lücking-Michel und Sophia Kuby, Direktorin des EU-Büros der Menschenrechtsorganisation ADF in Brüssel. Die Fragen stellten Felizia Merten und Stefan Orth.

S. 11 - 16
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Das lehramtliche Verbot künstlicher Verhütung wieder in der Debatte: Der lange Schatten von „Humanae vitae“

Im August 2016 wurde die im Auftrag des britischen „Wijngaards Institute for Catholic Research“ erarbeitete und von vielen Theologen und Theologinnen unterzeichnete Erklärung veröffentlicht, in der die Tragfähigkeit der Argumente von „Humane vitae“ bestritten und das Lehramt aufgerufen wurde, seine Position zu revidieren. Eine Gegenerklärung folgte. Worum geht es? Von Stephan Ernst

S. 17 - 21
Babyschnuller 0 Kommentare

freier Artikel:Fragen und Versprechungen der Reproduktionsmedizin: Träume und Abgründe

Der gentechnische und medizinische Fortschritt der letzten Jahrzehnte hat ungeahnte Kräfte und Möglichkeiten freigesetzt, die selbst im Vatikan Staunen verursachten. Was auf der einen Seite Erkenntnis für Heilung und Therapie bedeutet, bringt auf der anderen Seite viele ethische Fragen mit sich. Die Gesellschaft muss sich mit dem Dilemma konfrontieren: Darf der Mensch alles, was er kann? Von Anton Losinger

S. 27 - 31
Junge mit Behinderung auf der Schaukel 0 Kommentare

Eine Gesellschaft zwischen Inklusion und Praenatest: „Wir sind alle Menschen“

2009 wurde die Behindertenrechtskonvention im Deutschen Bundestag ratifiziert. Viel ist seitdem in Sachen Inklusion und Integration geschehen. Das Verfahren des Praenatests stellt die Gesellschaft nun aber vor neue ethische Herausforderungen: Wie geht unsere Gesellschaft mit Menschen mit Behinderung um? Wie sieht die richtige Unterstützung aus? Wo muss sich die Politik auf ethische Grundwerte besinnen? Von Ulla Schmidt

S. 35 - 36
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Die Bearbeitung bioethischer Themen in der Literatur: Identitätssuche angesichts von Optimierungsversprechen

Die biomedizinischen Möglichkeiten am Lebensbeginn steigen immens an, gesellschaftliche und politische Debatten werden geführt. Andere Perspektiven auf die Betroffenen und die ethischen Zusammenhänge bieten Romane. Ein Wechsel der eigenen Perspektive wird auf diese Weise literarisch ermöglicht, da sowohl die beschworene „schöne neue Welt“ als auch deren Herausforderungen beleuchtet werden. Von Kerstin Schlögl-Flierl

S. 52 - 55
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Zu den Bildern in diesem Heft: Jesuskinder und ihre Leihmütter

Ganz besondere Beziehungen zu Kindern haben sich im Barock in Frauenklöstern ausgebildet. Für Ordensschwestern waren die Gestaltung und Verehrung von teils sehr aufwändig gestalteten Jesuspuppen und -figuren eine Möglichkeit, eigene Formen von Mütterlichkeit auszuleben. Von Patrick Charell, Christoph Kürzeder

S. 64

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