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Inhalt dieses Hefts

Gerhard Ludwig Kardinal Müller 0 Kommentare

Leitartikel: Mit der Geduld am Ende

Unmittelbar vor der Sommerpause der Kurie gab es an deren Spitze gleich zwei überraschende Personalentscheidungen, darunter die Ablösung von Kardinal Gerhard Ludwig Müller als Präfekt der Glaubenskongregation. Ist das ein Anzeichen dafür, dass Papst Franziskus seinem Pontifikat eine stärkere Prägung verleihen möchte? Von Stefan Orth

S. 4 - 5
Helmut Kohl mit Angela Merkel 1 Kommentar

freier Artikel:Kommentar: Kontrollierte Sprengungen

In 16 Jahren Regierungszeit hat Helmut Kohl nur einmal sich selbst eine Niederlage im Bundestag zugefügt. Genau 25 Jahre später macht Angela Merkel es ihm nach. Damals war es die Abtreibungsgesetzgebung, nun ist es die „Ehe für alle“. Immer geht es auch um einen Konflikt mit der katholischen Kirche. Doch die Folgen dieser kontrollierten Zerwürfnisse sind für CDU/CSU inzwischen überschaubar. Von Volker Resing

S. 7
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US-Kirche: Wandel unter Präsident Trump

Es gibt Anzeichen dafür, dass in der Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten ein Richtungswechsel begonnen hat. Die Phalanx der bisher bestimmenden, strikt am Kirchenrecht haftenden Konservativen bricht auseinander, und das kleine „Team Franziskus“ gewinnt an Einfluss. Folge davon ist eine Öffnung für eine von den Menschen ausgehende Pastoral und eine Distanzierung von der Regierung Trumps. Von Ferdinand Oertel

S. 11 - 12
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Ehe und Kapitalismus: Bündnis auf Abruf

Die neoliberale Erwerbsgesinnung nistet sich in jede Nische der Gesellschaft ein: Die Ehe wird zur Dependance der Wirtschaft und die Kindheit zur Filiale des Staates. Die Multioptionsgesellschaft feiert ihre Triumphe. Ein Zwischenruf aus Anlass des Bundestagsbeschlusses zur „Ehe für alle“. Von Norbert Blüm

S. 13 - 16
Angela Merkel, Reinhard Kardinal Marx, Sigmar Gabriel und Nobert Lammert beim Michaelsempfang 0 Kommentare

Was die Deutschen über christlich orientierte Politik denken: Christlich, sozial, links

Jahrzehntelang haben die Deutschen eine christlich-konservative Politik von den Unionsparteien erwartet. Doch die Vorstellungen, was konservativ ist und was christlich, sind auseinandergegangen. Heute vertreten eher die linken und liberalen Parteien das, was sich die Bundesbürger unter „christlich orientierter Politik“ wünschen: den umfassenden Sozialstaat, Einsatz für Schwache und das Engagement für die Dritte Welt. Von Thomas Petersen

S. 21 - 23
Frank-Walter Steinmeier 0 Kommentare

Staat und Religion: Kraft von oben

Ein Bundesministerium nach dem anderen entdeckt die Religionen als Partner. Auch Außenminister Sigmar Gabriel will die friedensethische Dimension des Glaubens „nutzbar“ machen. Der neue Ansatz erfordert viel Sensibilität, denn es ist nur ein schmaler Grat zwischen Kooperation und Instrumentalisierung. Von Claudia Keller

S. 24 - 27
Koranunterricht 0 Kommentare

Muslime in der Schweiz: Mehr Vielfalt

Der Islam gehört zu den zentralen Themen öffentlicher Debatten in der Schweiz. Sie sind Projektionsflächen einer Gesellschaft, die sich so über sich selbst verständigt. Während Muslime um Anerkennung bemüht sind, gibt es ihnen gegenüber noch ein verbreitetes Misstrauen. Von Hansjörg Schmid

S. 27 - 30
Betende Frau 0 Kommentare

Theologie des Gebets: Mit Herz und Hand

Für viele Christen gehört die Zwiesprache mit Gott zum Alltag. Doch was genau geschieht sprachphilosophisch und theologisch, wenn Menschen Gott danken, ihn bitten und ihre Sorgen vorbringen? Der Religionsphilosoph Richard Schaeffler hat wichtige Antworten gegeben. Nun bräuchte es Untersuchungen, die auch die Körperlichkeit und Sinneserfahrungen der Betenden miteinbeziehen. Von Stefan Walser

S. 38 - 40
Ägypten 0 Kommentare

Jan Assmann und sein neues Buch „Totale Religion“: Totales Amalgam

Der Ägyptologe Jan Assmann wiederholt in seinem neuen Buch „Totale Religion“ seine These über den Ursprung von Monotheismus und Gewalt aus den Quellen des Alten Testaments. Moses, Josua, Elija, Hitler und die Islamisten werden auf einen Nenner gebracht. Damit werden alte antisemitische Klischees neu bedient. Von Daniel Krochmalnik

S. 41 - 44
Ministrantinnen 0 Kommentare

Die Tür ist geschlossen: Frauen weihen?

Im Juni-Heft der Herder Korrespondenz hat Michael Seewald angeregt, über die Priesterweihe für Frauen nachzudenken. Triftige Gegenargumente gebe es nicht. Deshalb sei die Ordination von zölibatär lebenden Frauen einen Gedanken wert, auch wenn – wie Seewald vermutet – manchen Dogmatikern dabei die Haare zu Berge stehen. Nach Seewald braucht es nicht bei einem Gedankenexperiment zu bleiben; „die Kirche“ müsse nur den Mut aufbringen, es umzusetzen. So einfach ist die Sache jedoch nicht. Von Georg Bier

S. 45 - 47

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