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Ein Gespräch mit der Staatsministerin für Integration Aydan Özoğuz : Wir brauchen eine Kultur des Zusammenhalts

Staatsministerin für Integration Aydan Özoğuz
 © Bild: privat

Nicht die Religion, sondern soziale Faktoren spielen bei der Integration eine entscheidende Rolle, sagt Aydan Özoğuz (SPD). Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung plädiert im Gespräch für einen lockeren Umgang mit Glaubensfragen. Außerdem spricht sie über nationale Identität und die AfD, Ängste sowie innere Sicherheit und erklärt, warum sie sich ein Integrations-Ministerium wünscht. Die Fragen stellte Alina Rafaela Oehler.

Was ist typisch deutsch, Frau Özoğuz? Aydan Özoğuz: Die Vielfalt! Heute nehmen wir das anders wahr, aber Deutschland ist historisch aus vielen Fürstentümern zusammengewachsen und hat immer schon mit sehr unterschiedlichen Traditionen gelebt, die in der Fläche ganz anders aussehen als zum Beispiel in Ballungs

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Quelle: Herder Korrespondenz 71. Jahrgang (2017), Heft 3, S. 17-21

Rubrik: Gesellschaftliche Trends

2 Kommentare

Von am

06.03. 2017 (Montag, KW 10)

WIR BRAUCHEN INTELLIGENTE UND ELABORIERTE INTEGRATIONSKONZEPTE!

Banale Fragen (HK, 3/2017)
1. Wir müssen uns fragen: Was hält dieses Land zusammen? (S. 17)
2. Deshalb müssen wir uns auch die Frage stellen, was bringt die Menschen zusammen? (S. 17)
3. Aber natürlich auch: Was treibt sie auseinander? (S. 17)
4. Wie gefährlich ist diese Stimmungsmache im Netz für die Integration? (S. 18)
5. Wie stark hängt die innere Sicherheit mit der Integration zusammen? (S. 19)
6. Welche Rolle spielt die Religion für Integrationsprozesse? (S. 19)

Banale Antworten (HK, 3/2017)
1. Nicht die Religion, sondern soziale Faktoren spielen bei der Integration eine entscheidende Rolle. (S. 17)
2. Wir brauchen eine Kultur des Zusammenhalts. (S. 17)
3. Darum geht es doch bei Integration – wirklich Anschluss an die Gesellschaft zu finden. (S. 17)
4. Und letztlich auch für sich und seine Familie selbst sorgen zu können. (S. 17)
5. Ich halte diese Stimmungsmache im Netz für wirklich hochgefährlich. (S. 18)
6. Ich versuche, Falschmeldungen im Netz zum Beispiel in Interviews zu widerlegen. (S. 18)
7. Wenn man jeden Tag hört, dass Muslime potenzielle Straftäter sind, führt das natürlich nicht zur Integration. (S. 19)
8. Wir müssen die Gemeinsamkeiten der Religionen, die positiven Werte und den Beitrag der Religion für unsere Gesellschaft besser darstellen. (S. 19)
9. Gleichzeitig glaube ich, dass – wenn es um negative Entwicklungen bei der Integration geht – Religion viel zu stark in den Vordergrund gerückt wird. (S. 19)
10. Ich bin schon seit Jahrzehnten ein Fan vom Religionsunterricht für alle. (S. 20)
11. Ich finde, der schulische Auftrag besteht vor allem darin, auf das Zusammenleben in der Gesellschaft vorzubereiten, deshalb ist ein übergeordneter Religionsunterricht für mich extrem wichtig. (S. 21)
12. Ich würde mir sehr wünschen, dass wirklich jeder die gleichen Chancen hat, unabhängig von den eigenen Wurzeln. (S. 21)

WIR BRAUCHEN INTELLIGENTE UND ELABORIERTE INTEGRATIONSKONZEPTE!

Von am

Die Tradition des Abendlandes, zu dem auch Deutschland gehört, ist christlich. Den Kirchen sei das erste Gebot ins Gedächtnis gerufen sowie 1. Könige 10 nebst Referenzstellen. Frau Özoguz hat salafistische Brüder und möchte die Regeln des Zusammenlebens ständig neu aushandeln. Das ist das Gegenteil eines Rechtsstaates, der sich durch verläßliche Normen (und deren Durchsetzung) auszeichnet.

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