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Interview mit dem Leiter des Katholischen Büros Prälat Karl Jüsten : Ohne Glaube wird das christliche Ethos hohl

Sonnenuntergang am Reichtstag
 © Bild: pixabay

Der beginnende Bundestagswahlkampf könnte besonders emotional und giftig geführt werden, befürchtet Prälat Karl Jüsten. Der Vertreter der Bischöfe in der Hauptstadt sorgt sich um die politische Kultur und warnt vor „Frustrationsgedanken“ der Demokratie gegenüber. Zur AfD geht er auf Distanz, viele Positionen seien mit christlichen Wertvorstellungen nicht vereinbar. Die Fragen stellte Volker Resing.

Der Bundestagswahlkampf rollt an, was erwarten Sie für eine Art der Auseinandersetzung im Verlauf des Jahres 2017? Karl Jüsten: Mit der sogenannten heißen Phase des Wahlkampfs rechne ich erst ab dem Ende der Sitzungsperiode des Bundestages, also im Sommer. Sicherlich wird der Ton vorher schon rauer we

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Quelle: Herder Korrespondenz 71. Jahrgang (2017), Heft 2, S. 17-21

Rubrik: Kirche in Deutschland

5 Kommentare

Von am

Meines Erachtens soll sich die Katholische Kirche
Deutschlands gänzlich aus den Wahlkämpfen und aus der Parteipolitig heraushalten, weil das
nicht zur Aufgabe der Kirche selbst gehört!!

Darüber hinaus brauchen die Gläubigen auch keine Belehrungen seitens der Kirchensprecher,
wenn sie wählen sollen und die Folgen sind dann
wie in der Evangelischen Kirche Deutschlands sichtbar; ein immer größerer Rückgang von
Kirchenbesucherzahlen wegen reiner Politisierung statt Homilie selbst.

Weder sind also Predigten von Bischöfen sinnvoll, die aus eigener Befindlichkeit Donald Trump als demokratisch gewählten Präsidenten niedermachen noch in der die AfD
mit irgendwelchen Sanktionen belegt wird:
beides bringt der AfD dann um so mehr Aufmerksamkeit und noch mehr Aufschwung und dafür kann man sich bei Herrn Jüsten nur
noch sehr herzlich bedanken!

Von am

Lieber Herr Resing,
ich finde es bezeichnend, daß mein Kommentar von gestern nicht abgedruckt wurde. (Dafür 3x die AfD-Werbung...)
Dies dient nicht der Glaubwürdigkeit.
Gruß
Michael Ketteler

Von am

Lieber Herr Ketteler,

gerne weisen wir Sie auf unseren Kommentar zu diesem Thema hin, der heute kostenfrei einzusehen ist.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihre Redaktion Herder Korrespondenz

Von am

6.2.2017

Viel Lärm um Jüsten!
Mit anderen Worten: Viel Lärm um nichts!

Bemerkenswerte Fragen (!?):
1. "Was erwarten Sie sich von einem möglichen Wiedereinzug der Liberalen in den Bundestag?
2. "Gibt es auch dort antikirchliche Töne?"

Bemerkenswerte Antworten (!?):
1. "Die Liberalen haben ihr Verhältnis zu den Kirchen seit vielen Jahren verbessert, man kann sagen: normalisiert.
2. "Die Gespräche mit den Liberalen zu allen möglichen politischen Themen sind konstruktiv."

Von am

ZWISCHENRUFE im Wahlkampf 2017:

Professor Dr. Thomas Sternberg
Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken

Bischof Dr. Stephan Ackermann
Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax

Bonn, Trier, den 01. März 2017

1. Wir rufen die politischen Parteien in Deutschland dazu auf, mit Sachargumenten für ihre Positionen zu werben.
2. Wir stellen uns gegen einen Wahlkampf zu Lasten von Minderheiten, wir sprechen uns aus gegen Diskriminierung und rassistische Hetze.
3. Der Hass von Wenigen darf nicht die Atmosphäre der gesamten politischen Debatte bestimmen und Extremismus, Aggression und Feindschaft unter uns verbreiten.
4. Politische Debatten sollen sachlich klar und respektvoll im Umgang miteinander ausgetragen werden.
5. Argumente zur Sache und nicht Diffamierung der Personen müssen die Auseinandersetzung prägen.

Viel Lärm um Prof. Dr. Sternberg!
Mit anderen Worten: Viel Lärm um nichts!
Viel Lärm um Dr. Ackermann!
Mit anderen Worten: Viel Lärm um nichts!

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