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Inhalt dieses Hefts

Naturspektakel 0 Kommentare

Auftakt: Eine Frage der Fernstenliebe

Kurz vor dem Weltklimagipfel in Bonn haben die deutschen Bischöfe beschlossen, ihrer ökologischen Verantwortung nachhaltiger gerecht zu werden. Aber das ist leichter gesagt als getan. Von Stefan Orth

S. 1
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Leitartikel: Schöne neue Welt

Die Ehe für alle soll der Gleichheit Rechnung tragen. Doch am Ende geht es um ein neues Menschenbild. Das zeigt ein Blick nach Frankreich. Dort diskutiert man aktuell die Öffnung der künstlichen Befruchtung für lesbische Paare und alleinstehende Frauen. Von Julia-Maria Lauer

S. 4 - 5
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Medien: Die Digitalisierung und ihre Tücken

Google, Apple, Facebook und Amazon sind zu einflussreichen Wirtschaftsunternehmen geworden. Die ethische Reflexion darüber und auch die Auswirkungen auf die konfessionelle Publizistik stehen aber erst am Anfang. Das war das große Thema des zweiten katholischen Medienkongresses Mitte Oktober in Bonn. Von Stefan Orth

S. 9 - 10
Verlassenes Kinderkarussell 0 Kommentare

Kinderschutz: Vatikan funkt zweideutige Signale

Der Vatikan engagiert sich für Kinderschutz im Internet und lud jüngst zu einem Kongress nach Rom. Papst Franziskus hat sich für „null Toleranz“ bei Missbrauch ausgesprochen, handelte aber selbst gelegentlich anders. Und gegen einen Vatikan-Diplomaten wird wegen Besitzes von Kinderpornografie ermittelt. Passt das zusammen? Von Benjamin Leven

S. 11 - 12
Dörfliche Kirchengemeinde 0 Kommentare

Es gibt Alternativen zu Großpfarreien: Weiterentwicklung statt Kahlschlag

In einigen Diözesen soll die Zahl der Pfarreien auf einen Schlag drastisch reduziert werden. So etwa in Trier, wo es künftig statt 800 nur noch 35 „Pfarreien der Zukunft“ geben soll. Doch es gibt Wege für die Neuordnung von Bistümern, die den aktuellen Problemen und Erfordernissen besser gerecht werden. Von Andreas Wollbold, Stephan Haering

S. 23 - 26
Die Erschaffung Adams, Gemälde von Michelangelo 0 Kommentare

Theologie der Freiheit: Gott als vernünftige Hoffnung

In den gegenwärtigen theologischen Debatten geht es immer wieder um das Verhältnis von göttlicher Heteronomie und menschlicher Autonomie. Dahinter steckt die theologisch entscheidende Frage: Wer erschafft eigentlich wen? Erschafft Gott den Menschen oder der Mensch Gott? Von Oliver Wintzek

S. 34 - 37
Mönch im Krankenhaus 0 Kommentare

Warum eine belgische Ordensgemeinschaft nichts gegen Euthanasie hat: Crazy Love

Seit 2002 gibt es in Belgien ein Gesetz, das die Euthanasie entkriminalisiert hat. Mittlerweile bekennt sich mit den „Broeders van Liefde“ auch ein katholischer Krankenhausorden zur aktiven Sterbehilfe. Die Brüder befinden sich deshalb im Konflikt mit dem Vatikan. Mit ihrem Euthanasie-Papier haben sie sich dem oberflächlichen Konsens angeschlossen, der die Debatte in Belgien bestimmt. Von Frank Judo

S. 38 - 40
Paul Tillich 0 Kommentare

Katholische Elemente im Denken von Paul Tillich: Wandler zwischen den Welten

Die evangelische Theologie des 20. Jahrhunderts wurde stark durch Karl Barth geprägt, für den Gott „der ganz Andere“ und gänzlich unverfügbar ist. Paul Tillich hingegen betont die Verwiesenheit des Protestantismus auf eine sakramentale Dimension, die diesen vor einer Profanisierung bewahrt. Das ökumenische Potenzial seines Ansatzes gilt es auszuschöpfen. Von Werner Schüßler

S. 41 - 44
Fussballstadion 0 Kommentare

Fußball als theologischer Ort: Nur die schönste Nebensache der Welt?

Fußball macht Spaß. Und offenbar zieht er auch in der Theologie, denn quasireligiöse Phänomene reizen zu vielfältigen Anschlüssen. Handelt es sich dabei um theologische Kurzschlüsse? Die These einer kulturwissenschaftlich informierten Pastoraltheologie lautet: Fußball muss nicht zur Religion werden, um theologisch interessant zu sein. Von Christian Bauer Von Christian Bauer

S. 44 - 48
Beschilderung zur evangelischen und zur katholischen Kirche 0 Kommentare

Replik auf Kardinal Woelkis Kritik: Keine Ehrlichkeit in der Ökumene?

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat mehr Ehrlichkeit in der Ökumene angemahnt. Doch er selbst lässt vieles im Vagen. Es bleibt offen, was er unter „Sakramentalität“ der Kirche versteht und welches Einheitsmodell er theologisch für begründet hält. So lässt viele die Kritik in etlichen Punkten ratlos zurück. Von Dorothea Sattler

S. 49 - 51

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