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Ein Gespräch mit dem Psychologen Ahmad Mansour : "Terrorismus entsteht im Alltagsislam"

Gespräch mit dem Psychologen Ahmad Mansour
Psychologe Ahmad Mansour: "Die Missionierung läuft online." © Bild: Heike Steinweg

Islamisten und Salafisten sind Teil eines sehr verbreiteten Islamverständnis, mit dem es eine kritische Auseinandersetzung braucht. Das fordert Ahmad Mansour. Der muslimische Psychologe arbeitet seit Jahren mit radikalisierten Jugendlichen und warnt vor dem Gewaltpotenzial der heranwachsenden Generation von Migranten. Mit einem erneuerten Islamverständnis will er die demokratischen Werte und die Grundrechte in Deutschland vor Ideologien schützen. Die Fragen stellte Felizia Merten.

Auch jüngst kam es wieder zu Terroranschlägen, dieses Mal auf dem Atatürk-Flughafen von Istanbul. Die Anschläge in Brüssel sind noch nicht lange her. Wieso kommt es in den letzten Jahren zu einer zunehmenden religiösen Radikalisierung und wachsendem Terrorismus im Namen des Islam? Mansour: Das ist eigentlich kein neue

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Quelle: Herder Korrespondenz 70. Jahrgang (2016), Heft 8, S. 18-21

Rubrik: Islam

Ahmad Mansour (geb. 1976) ist arabischer Israeli und Diplompsychologe. Seit 2004 arbeitet erin Deutschland für Projekte gegen den Extremismus, unter anderem bei „Heroes“ und in der Beratungsstelle HAYAT. Er ist Programme Director bei der European Foundation for Democracy in Brüssel und beschäftigt sich mit Projekten und Initiativen gegen Radikalisierung, Unterdrückung im Namen der Ehre und Antisemitismus in der muslimischen Gemeinschaft. Von 2012 bis 2014 war Mansour Mitglied in der Deutschen Islamkonferenz. Seit 2015 ist Mansour wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrum für demokratische Kultur Berlin. 2014 wurde er mit dem Moses-Mendelssohn- Preis zur Förderung der Toleranz ausgezeichnet. Seine jüngste Veröffentlichung: Generation Allah. Warum wir im Kampf gegen religiösen Extremismus umdenken müssen, Frankfurt 2015.

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