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Gottesfrevel im Christentum und im Islam : Wen trifft Gottes Zorn?

Turmbau zu Babel
Der Turmbau zu Babel, der Sündenfall: Die Bibel beschreibt zahlreiche bekannte Frevel an Gott. Selten blieben sie ungesühnt. © Bild: KNA

Geschichtlich hat sich der Gottesfrevel und die Klage darüber ganz unterschiedlich gezeigt: erstens in der Häresie als der Gott und seine Offenbarung verdrehenden Falschlehre; zweitens in der Apostasie als der Gott und seine Religion verachtenden Abkehr, drittens in der Pollution als der Gott und seine Reinheit besudelnden Beschmutzung. Wo aber liegen die Unterschiede zwischen der Tradition des Islam und der des Christentums?

Wortgeschichtlich steckt in „Frevel“ die Bedeutung „übermütig“, „hartnäckig“, „verschlagen“. Beim Gottesfrevel ist es der Übermut gegenüber Gott oder Göttern, die daraufhin mit ihrem Zorn antworten und den Frevler töten. Sich vor dem Got

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Quelle: Herder Korrespondenz 70. Jahrgang (2016), Heft 5, S. 39-43

Rubrik: Islam

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