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Wie Kirche kommunizieren muss : Ambivalenz und Gradualität

Moderne Kommunikation in der Kirche
Kommunikation heute: Ist die Kirche auf dem neuesten Stand? "Unsere gesellschaftliche Gegenwart prägen Erfahrungen der Diversität, der fortschreitenden Differenzierung und Heteronomie", schreibt Bischof Franz-Josef Overbeck über die Herausforderungen.  © Bild: KNA

Die Kommunikation der Kirche wird immer schwieriger. Wie viel Anpassung an die moderne Welt ist möglich, und wie viel Abgrenzung und Unzeitgemäßes ist nötig, um die katholische Identität im Wandel der Zeit glaubwürdig durchzuhalten?

Soziologen beschreiben erfolgreiche Kommunikation als eine Kombination dreier Logiken, nämlich als Anschlussleistung der drei Faktoren „Information“, „Mitteilung“ und „Verstehen“. Die Kommunikation der Kirche wird seit Jahrzehnten sowohl innerkirchlich als auch auf ihre gesellschaftliche Umwelt bezogen im Sinne der

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Quelle: Herder Korrespondenz 70. Jahrgang (2016), Heft 11, S. 33-34

Rubrik: Theologie aktuell

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Man kann den Begriff der Toleranz und der Ambiguität nicht denken ohne den Begriff Wahrheit zumindest auch zu nennen. Wenn zudem die Wahrheit als eine offenbarte verstanden wird und damit als von Gott erlassen, dann ist es weder dogmatisch noch pastoral möglich, sich von dieser Wahrheit zu dispeniseren, sondern sie immer und allezeit verpflichtend. Denn sie hat den Status einer objektiven, normativen Instanz. Das Dilemma zumal das der Ehe ist, dass alle kirchenrechtlichen Überlegungen ihrer Nichtigkeit sich auf den Akt des Eheversprechens beziehen und alle Momente der Toleranz und der Ambiguität sich auf der personalen Ebene des Scheiterns abspielen. Es ist also der Versuch, das Normative nicht allein aus seiner Außenperspektive zu betrachten, sondern das individuelle Moment des jeweiligen Paares zu betonen. Es bleibt unklar, wie ein solcher Spagat gelingen kann, der mit dem Begriff der Graduität zwar operieren kann, aber diesen kaum nach außen belastbar machen kann.

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