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Inhalt dieses Hefts

Online-Plattform kath.net in der Kritik 9 Kommentare

freier Artikel:Leitartikel: Gegen die Polarisierung in der Kirche

Die Kirche leidet verschärft unter zunehmender Polarisierung und Grabenkämpfen. Ein halbes Jahr vor der ordentlichen Synode in Rom zu Fragen nach Familie und Sexualität ist das Suchen nach Antworten in einem Lagerdenken erstarrt. Eine respektvolle, öffentliche theologische Debatte in der Mitte der Kirche und damit ein kraftvolles Wirken in die Gesellschaft hinein fehlt weitgehend, stattdessen füllt ein Ressentiment geladenes Schubladendenken den inneren Diskurs in der Kirche – oder besser gesagt: das Ressentiment kleidet nur den Hohlraum aus, in dem Debatte eigentlich stattfinden müsste. Dabei spielen Internetforen oft die Rolle des Brandbeschleunigers. Für den Passauer Bischof Stefan Oster war das Grund Genug für einen Warnruf. Von Volker Resing

S. 163 - 165
Gesundheitscheck in einem Kirchenraum in Sambia 0 Kommentare

freier Artikel:HIV/AIDS: Kirchliches Engagement in Afrika

Mitte März veröffentlichte die Wissenschaftliche Arbeitsgruppe der Deutschen Bischofskonferenz eine bemerkenswerte Studie. Am Beispiel der Länder Äthiopien, Malawi und Sambia setzt sich diese mit dem Engagement afrikanischer Ortskirchen im Kontext von HIV/AIDS auseinander. Die Studienergebnisse könnten dabei auch die Diskussion im Vorfeld der Familien-Bischofssynode bereichern. Von Alexander Foitzik

S. 169 - 171
Theologisches Forum Christentum Islam in Stuttgart 0 Kommentare

Islamdialog: Soziale Fragen drängen in den Vordergrund

Im Rahmen der Deutschen Islam-Konferenz wird derzeit vor allem über das Thema Wohlfahrt gesprochen. Das „Theologische Forum Christentum Islam“ hat auf seiner Jahrestagung die jeweiligen Perspektiven auf „Armut und Gerechtigkeit“ diskutiert und damit ebenfalls soziale Fragen in den Blick genommen. Von Stefan Orth

S. 171 - 173
Kommentar: Märtyrer 0 Kommentare

Keine beliebige Ausweitung eines anspruchsvollen theologischen Begriffs: Wer ist ein Märtyrer?

Christen, die nicht wegen ihres Glaubens, sondern um ihres sozialen Einsatzes für die Armen willen getötet wurden, können als Märtyrer im vollen und eigentlichen Sinn des Wortes gelten. Ein Martyriumsbegriff, der nur auf die Inhalte des christlichen Glaubens oder das Zeugnis für Christus abstellt, erweist sich als zu eng. Der Selbstmordattentäter aber ist kein Märtyrer, selbst wenn er Opfer der von ihm entfesselten tödlichen Gewalt wird. Von Eberhard Schockenhoff

S. 173 - 177
Ein Gespräch mit Generaloberin Edith-Maria Magar 2 Kommentare

Ein Gespräch mit Generaloberin Edith-Maria Magar: „Bereitschaft, Altes loszulassen“

Was bedeutet das von Papst Franziskus ausgerufene „Jahr der Orden“ ganz konkret für eine Ordensgemeinschaft? Wie lässt sich der nicht zuletzt wegen Überalterung und Nachwuchsmangel notwendige Umstrukturierungsprozess bewältigen, so dass das Vermächtnis der Ordensgründerinnen und -gründer erhalten bleibt und die Ordensgemeinschaften auch unter veränderten Bedingungen ihrer Sendung gerecht werden können? Darüber sprachen wir mit Schwester Edith-Maria Magar, Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen. Die Fragen stellte Alexander Foitzik

S. 177 - 182
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Lagerbildung in der US-amerikanischen Ortskirche: Welcome in America, Holy Father

Nach der Ankündigung des Papstes, in diesem Herbst zu seinem ersten Besuch in die USA zu kommen, stehen die Amerikaner Kopf. Dazu gehören auch Millionen Nichtkatholiken und Nichtgläubige. Der New Yorker Kardinal Dolan versicherte Franziskus „a warm welcome“: Man habe seinen Besuch schon eine ganze Zeit lang erwartet. Doch Franziskus trifft auf eine Kirche, die voller innerer Spannungen ist. Von Ferdinand Oertel

S. 182 - 186
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Die evangelischen Landeskirchen und das Geld: Die Rücklagen wachsen - die Probleme auch

Es ist nicht nur der Limburg-Effekt daran Schuld, dass auch die Protestanten in Deutschland über Geld reden. Die steigenden Kirchensteuereinnahmen stellen die evangelischen Landeskirchen vor zwei Herausforderungen: Gegenüber der Öffentlichkeit muss man den Reichtum rechtfertigen. Intern wiederum kollidieren die steigenden Einnahmen mit den Planungsvorgaben, die spätestens seit 2006 auf weniger Geld eingestellt wurden. Der Hinweis auf die Pensionsverpflichtungen für die Pfarrerinnen und Pfarrer soll beide Herausforderungen beantworten. Die damit verbundenen wirtschaftlichen und theologischen Fragen werden aber kaum öffentlich diskutiert. Von Christoph Fleischmann

S. 186 - 190
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Die Jugendweihe ist fast unbemerkt auch im Westen angekommen: Ein ostdeutsches Fest?

Wer erwartet hat, dass mit dem Ende der DDR auch die so genannte Jugendweihe zum Auslaufmodell wird, sieht sich eines Besseren belehrt: Seit 1990 sind knapp 1,5 Millionen Jugendliche aus freier Entscheidung zur Jugendweihe gegangen. Auch wenn 95 Prozent dieser Feiern im Osten Deutschlands stattfanden, ist die Jugendweihe kein ostdeutsches Phänomen mehr. Die Kirchen sollten die anhaltende Beliebtheit der so genannten Jugendweihe als Indikator für Veränderungsprozesse ernst nehmen. Von Andreas Fincke

S. 195 - 199
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Die moralische Grammatik der Konflikte um Atommüll: Zeithorizont Ewigkeit

Die ethischen Fragen, die mit der Lagerung von hochradioaktiven Abfallstoffen verbunden sind, zeichnen sich durch hohe Komplexität und Strittigkeit aus. Ähnlich wie in schwierigen Friedensverhandlungen kann eine Art „ethische Roadmap“ helfen bei einer sinnvoll abgestimmten Abgrenzung und Abfolge der zu verhandelnden Themen und Teilaspekte. Ungenügend in dieser Sache ist in jedem Fall ein primär technischer Diskurs, wie er bisher geführt worden ist. Von Markus Vogt

S. 204 - 208
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Das Referendum und seine Konsequenzen für ein religionsverbindendes Zusammenleben: Tansania vor der Zerreißprobe

Für Ende April ist in Tansania ein Verfassungsreferendum angekündigt, das weitreichende Konsequenzen sowohl für das ostafrikanische Land als auch für die ostafrikanische Region nach sich zieht. Beobachter gehen davon aus, dass das Referendum zu einer Zerreißprobe für die nationale Einheit Tansanias führen könnte. Gerade angesichts dieser fragilen gesellschaftlichen Situation besteht eine zentrale Herausforderung für die tansanische Gesellschaft darin, ein friedliches Zusammenleben der Angehörigen unterschiedlicher Religionen zu fördern. Von Klaus Vellguth

S. 209
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freier Artikel:Netzwerke sind wichtig für die künftige kirchliche Medienarbeit: Wider den Masterplan

Der epochale Wandel der Medienlandschaft hat auch die spezifisch katholisch-kirchliche Sphäre längst erfasst. Über die Zukunftsfrage, wie Kirche Organisator, Veranstalter oder Herausgeber von Angeboten angesichts von Digitalisierung und Säkularisierung bleiben kann oder soll, ist eine Debatte im Gang. Zuletzt hatte der Medienethiker Alexander Filipović (vgl. HK, Februar 2015, 70-74) problematisiert, ob die Kirche bei ihren Aktivitäten „unabhängigen Journalismus“ garantieren könne. Nun skizziert der Geschäftsführer des Katholischen Medienhauses, Theo Mönch-Tegeder, sein Bild von katholischer Medienarbeit. Von Theo Mönch-Tegeder

S. 212 - 215

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