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Inhalt dieses Hefts

Leitartikel: Vom Preis der Freiheit 0 Kommentare

freier Artikel:Leitartikel: Vom Preis der Freiheit

Herausgefordert durch den islamistisch motivierten Terror geraten nicht nur das Grundrecht auf Sicherheit und das auf Freiheit in ein prekäres Verhältnis, sondern ebenso die beiden Grundrechte der Meinungsfreiheit und der Religionsfreiheit. Ist ein bleibendes Sicherheits-Restrisiko der Preis für die Freiheit, den wir eben zu zahlen bereit sein müssen? Und haben Gläubige auch pure Verunglimpfungen etwa durch Medien- oder Kunstschaffende zu ertragen? Von Alexander Foitzik

S. 109 - 111
Ein Gespräch mit dem Theologen Abdel-Hakim Ourghi über Islam und Terrorismus: „Sich dem unangenehmen Thema stellen“ 7 Kommentare

freier Artikel:Ein Gespräch mit dem Theologen Abdel-Hakim Ourghi über Islam und Terrorismus: „Sich dem unangenehmen Thema stellen“

Durch die Terroranschläge von Paris ist die Debatte über das Thema Religion und Gewalt, besonders mit Blick auf den Islam zusätzlich angeheizt worden. Wie können der Islam, die muslimischen Verbände und die islamische Theologie dem offensichtlichen Gewaltpotenzial dieser Religion besser begegnen? Darüber sprachen wir mit dem muslimischen Theologen Abdel-Hakim Ourghi, der den Fachbereich Islamische Theologie und Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg leitet. Die Fragen stellte Stefan Orth.

S. 124 - 129
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Vom unterschiedlichen Umgang mit Bildern bei Christen und Muslimen: Warum ist nicht jeder Charlie?

Aus der Perspektive der meisten Muslime ist eine satirische Darstellung des Propheten nichts Anderes als ein dem Menschen niemals zustehender Übergriff auf das Göttliche. Christen nehmen religiöse Darstellungen anders wahr. Der aktuell dramatische Streit um die Bedeutung von Karikaturen mit religiösem Bezug könnte dazu beitragen, dass wir als Christen neu und kulturübergreifend über die Bedeutung religiöser Bilder insgesamt nachdenken – auch im Gespräch mit Muslimen. Von Hubertus Lutterbach

S. 129 - 132
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Was die Seelenbilder in Todesnähe bedeuten: Ein Blick ins Jenseits

Dem unabwendbaren Tod haben sich Menschen seit jeher zu widersetzen versucht, indem sie über ihn hinaus dachten und zum Teil konkrete Jenseitshoffnungen entwickelten. Wer möchte nicht einmal gerne zumindest einen kurzen Blick über die letzte Grenze werfen? Was ist vor diesem Hintergrund von den so genannten Nahtoderfahrungen zu halten? Von Michael Utsch

S. 132 - 135
Der traditionell tolerante Euro-Islam ist in Rumänien unter Druck: Kulturkampf unter Glaubensbrüdern 0 Kommentare

Der traditionell tolerante Euro-Islam ist in Rumänien unter Druck: Kulturkampf unter Glaubensbrüdern

Seit mehr als 800 Jahren leben Muslime und orthodoxe Christen nun friedlich auf dem Gebiet des heutigen Rumänien zusammen. Die Dobrudscha ist bisher ein viel zu wenig beachtetes Modell gelingenden Zusammenlebens zwischen Christen und Moslems in Europa. Arabern wie auch der staatlichen Religionspolitik der Türkei missfällt jedoch der tolerante Euro-Islam in Rumänien. Von Jürgen Henkel

S. 136 - 139
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Der geistliche Neuansatz Teresas von Avila: Freundschaft mit Gott

Am 28. März vor 500 Jahren wurde Teresa von Avila geboren. Trotz ihres sehr bewegten Lebens hat sie entscheidende Impulse für eine kontemplative Existenz gegeben. Was zeichnet die Klostergründerin und 1970 zur Kirchenlehrerin ernannten Mystikerin genauer aus? Und was kann man bei ihr für eine christliche Spiritualität heute lernen?
Von Ulrich Dobhan

S. 140 - 144
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Zur Diskussion um den Status Wiederverheirateter: Ehe als Bund

Auslöser für alle kirchlichen Debatten um Ehe und Familie sind eine offenbar anschwellende Krise dieser als ur-menschlich beschriebenen Institution. Scheidungen und sinkende Trauzahlen sind Indizien. Wie aber lässt sich mit den Erfahrungen von Scheitern und Scheidungen umgehen, wenn aus dem Glauben heraus an der Unauflöslichkeit der Ehe festgehalten werden soll – und dieses Festhalten auch existenziell begründet wird? Der Schlüssel ist, Ehe nicht als einen Vertrag zu sehen, sondern sie vielmehr als Bund zu verstehen. Von Jörg Splett

S. 144 - 149
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Wie sich Gesellschaft und Kirche in Polen verändern: Drang zur Mitte

Polen rückt – nicht zuletzt angesichts des Kriegs im Nachbarland Ukraine – immer mehr in die Mitte Europas: wirtschaftlich, politisch und in der Wahrnehmung der europäischen Partner. Auf der anderen Seite setzen die Reformschritte, die Papst Franziskus geht beziehungsweise anstößt, die konservative, abwehrende polnische Kirche immer mehr unter Druck. Von Ulrike Kind

S. 149 - 154
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Der verzerrte Blick des Vatikan auf den russisch-ukrainischen Konflikt: Diplomatie wider Grundsätze des Glaubens?

Der Blick der Vatikan-Diplomaten auf den ukrainisch-russischen Konflikt ist verzerrt. Für sie scheint die ukrainische Kirche nur gespalten, provinziell, naiv, ungeschickt in diplomatischen Finessen. Dagegen hofiert man das Moskauer Patriarchat, um einer merkwürdigen „ökumenischen Korrektheit“ willen, zulasten vor allem der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche. Der ökumenische Dialog darf nicht unter Preisgabe der Wahrheit erfolgen. Von Myroslav Marynovych

S. 154 - 156
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freier Artikel:Eine Kampagne der kroatischen Bischöfe als Beispiel: Der Begriff „Gender“ als Anathema

Im Septemberheft 2014 der Herder Korrespondenz (457- 462) setzte sich der in Wien lehrende theologische Ethiker Gerhard Marschütz mit der in jüngster Zeit in der Kirche häufig geäußerten Kritik an der vermeintlichen „Gender-Ideologie“ auseinander. Im Zentrum seiner Kritik an dieser „Ideologiekritik“ stand dabei das Buch der Publizistin Gabriele Kuby „Die globale sexuelle Revolution“. Kuby entgegnete Marschütz im Novemberheft 2014 (590-593). Im Folgenden setzt sich die Theologin und Ordensfrau Jadranka Schwester Rebeka Anić mit der Debatte um die „Gender-Ideologie“ in Kroatien auseinander. Von Jadranka Rebeka Anić

S. 157 - 161

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