Menu Suchen

Leitartikel : Zwischen Islamismus und Islamophobie

Ob Pegida oder die Anschläge von Paris: In beiden Fällen spielt die Verunsicherung durch moderne Lebenswelten eine zentrale Rolle. Die Heimat, die man verloren glaubt, und nach der man sich sehnt, steht allerdings offenkundig immer wieder in der Gefahr, zu klein gedacht zu werden. Es ist dabei völlig unstrittig, dass man gewaltbereiten Extremisten gleich welcher Religion und Weltanschauung entschlossen gegenübertritt und im Rahmen der freiheitlichen Rechtsordnung alle Möglichkeiten ausschöpft. Wie die Balance zu halten ist, darüber muss immer wieder diskutiert werden. Ganz entscheidend ist dabei auch, dass die Muslime hierzulande in diese Diskussionen eingebunden werden und nicht nur über sie geredet wird.

Terroristische Anschläge bedeuten nicht nur ein heimtückisches Töten. Zum Perfiden daran gehört die dadurch ausgelöste Angst, das um sich greifende Gefühl der Unsicherheit – das eigentliche Ziel der Attentäter. Die Anschläge in Paris Anfang Januar bedeuten eine Zäsur,

Testen Sie das Abonnement der Herder Korrespondenz und schalten Sie sich den Zugriff auf diesen und alle weiteren Artikel frei.

Quelle: Herder Korrespondenz 69. Jahrgang (2015), Heft 2, S. 55-57

Rubrik: Islam

0 Kommentare

Wir freuen uns über Ihren Kommentar

* Diese Angaben benötigen wir von Ihnen: Ihre E-Mail-Adresse zeigen wir nicht an.
** Wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Name angezeigt wird, wählen Sie bitte zusätzlich einen Anzeigenamen, den wir dann anstelle Ihres Namens veröffentlichen.

Herzlich Willkommen!

Sie nutzen den Internet Explorer in einer veralteten Version. Ihr Browser kann unsere Website leider nicht korrekt darstellen. Bitte aktualisieren Sie auf eine neuere Browser-Version.