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Die Krise der Orden und Aufbrüche an verborgenen „Anders-Orten“ : Die stillgelegten Propheten?

Das Ordensleben in Deutschland steht vor einem historischen Traditionsbruch. Teilweise schrumpfen die Gemeinschaften des gottgeweihten Lebens nur noch auf einen Schatten ihrer selbst zusammen. Zugleich wird den Orden aber immer wieder auch von höchster Stelle eine Art „Reservefunktion“ für die Zukunft der Kirche zugeschrieben. Ein oft wirklichkeitsfremder Blick verstellt dabei die Sicht auf Lage und tatsächliche Möglichkeiten der Orden. Zum Auftakt des „Jahrs der Orden“, welches bis Februar 2016 dauert, ist daher eine genaue Analyse notwendig. Selbstlähmung und Dialogunfähigkeit sind dabei Probleme, die klar zu benennen sind.

Am 19. Mai 2014 sprach Papst Franziskus vor den Mitgliedern der Italienischen Bischofskonferenz unter anderem über die Rolle der Orden. In diesem Zusammenhang bezeichnete er das gottgeweihte Leben (vita consecrata) als „riserva di futuro“ (Reserve der Zukunft). Die hier von päpstlicher Seite ins S

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Quelle: Herder Korrespondenz 69. Jahrgang (2015), Heft 2, S. 65-70

Rubrik: Orden

  • Thomas Dienberg, Thomas Eggensperger und Ulrich Engel (Hg.): Himmelwärts und weltgewandt. Kirche und Orden in (post-)säkularer Gesellschaft / Heavenward and Worldly. Church and Religious Orders in (Post) Secular Society, Aschendorff Verlag, Münster 2014 
  • Michael N. Ebertz und Lucia Segler: Orden und Säkularisierung. Ergebnisse aus Befragungen von Mendikanten in Deutschland, Österreich und der Schweiz (Kultur und Religion in Europa, Band 10), Lit Verlag, Berlin 2015

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