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Zu den Gewaltpotenzialen in Hinduismus und Buddhismus : Reine Friedfertigkeit?

In den vergangenen Jahren wurde immer wieder über die vermeintlichen Gewaltpotenziale der monotheistischen Weltreligionen diskutiert – und damit unterstellt, dass die asiatischen Religionen von sich aus friedfertiger sind. Wie ist diese Behauptung vor dem Hintergrund von Geschichte und Gegenwart, aber auch der einschlägigen Heiligen Schriften zu bewerten?

Eine Umkehrung von Klischees bedeutete es, als am 6. Dezember 1992 eine Menge von rund 100 000 Hindus auf die Babri-Moschee in der nordindischen Stadt Ayodhya zumarschierte und sie zerstörte. Zusammengebracht worden war sie von den hindu-fundamentalistischen Organisationen Rashtriya Svayamsevak Sangh, Vishva

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Quelle: Herder Korrespondenz 66. Jahrgang (2012), Heft 8, S. 408-412

Rubrik: Fernöstliche Religionen

  • Oliver Freiberger und Christoph Kleine: Buddhismus. Handbuch und kritische Einführung, Göttingen 2011
  • Michael von Brück: Einführung in den Buddhismus, Frankfurt 2007
  • Hans-Martin Gutmann: Gewaltunterbrechung. Warum Religion Gewalt nicht hervorbringt, sondern bindet, Gütersloh 2009
  • Reinhard Hempelmann und Johannes Kandel (Hg.): Religionen und Gewalt, Göttingen 2006
  • Hans. G. Kippenberg: Gewalt als Gottesdienst, München 2008
  • Hans-Joachim Klimkeit: Der politische Hinduismus, Wiesbaden 1981
  • Lambert Schmithausen: Gewalt und Gewaltlosigkeit im Buddhismus, Hamburg 2006
  • John R. Hinnells und Richard King (Hg.): Religion and Violence in South Asia. Theory and Practice, London 2007
  • Virendra Kumar Gupta: Ahimsa in India's destiny: A study of the ethico-spiritual ahimsa, its roots in ancient Indian history, and its role as a political weapon during the Gandhian era, Delhi 1992
  • Manfred B. Steger: Gandhi's Dilemma. Nonviolent principles and nationalist power, New York 2000

1 Kommentar

Von am

Religion ist i m m e r ambivalent.

Sie lehrt Wege zu Leben und Frieden auf der einen Seite.
Und sie bewegt Menschen zu Terror, Krieg und Tod auf der anderen Seite.
Das gilt für Judentum, Christentum und Islam in gleicher Weise . .Nicht nur religiöse Menschen müssen sich entscheiden, welcher Seite sie aus welchen persönlichen Gründen zuneigen oder sich anschließen. H.-B. O.

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