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Herder Korrespondenz 64. Jahrgang (2010), Heft 12

Heft 12/2010

54 Seiten

Seiten 595-648

Artikel aus diesem Heft

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Leitartikel: Priester und andere Christen

Eines der Themen im Dialogprozess, den die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken miteinander vereinbart haben, soll das Miteinander von Priestern und Laien in der Kirche sein. Auf diesem Feld gibt es tatsächlich erheblichen Klärungsbedarf. Es wäre entscheidend wichtig, dass sich Priester neu verorten: Als amtliche Repräsentanten, die persönlich glaubwürdig und für die Zusammenarbeit mit Laien ohne klerikalistische Engführungen offen sind. Gleichzeitig bräuchte es in der katholischen Kirche eine Aufwertung des synodalen Elements und damit der Möglichkeiten von Laien, auch an kirchlichen Entscheidungsprozessen mitzuwirken. Von Ulrich Ruh

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Der UN-Sonderberichterstatter für Religionsfreiheit, Heiner Bielefeldt, im Gespräch: „Um der Würde des Menschen willen“

Seit August dieses Jahres ist Heiner Bielefeldt im Ehrenamt Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit der Vereinten Nationen. Wir sprachen mit dem Professor für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik der Universität Nürnberg-Erlangen über die Leitkulturdebatte in Deutschland, rechtspopulistische Parteien in Europa und die Diskussion über Religionsfreiheit im Islam. Die Fragen stellte Alexander Foitzik. Von Heiner Bielefeldt

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Herder Korrespondenz 64. Jahrgang (2010), Heft 11

Heft 11/2010

54 Seiten

Seiten 541-594

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Leitartikel: Kirche im Einwanderungsland

Dass die Religion muslimischer Migranten und Migrantinnen ausdrücklich als Integrationshindernis gebrandmarkt wird wie in der gegenwärtigen integrationspolitischen Debatte, ist in dieser Schärfe doch neu. Selbstredend dürfen sich die Kirchen in dieser Auseinandersetzung nicht verstecken. Natürlich werden sie als so etwas wie die berufenen Hüter des, wie es in diesem Kontext nicht ganz unproblematisch und geschichtsvergessen heißt, jüdisch-christlichen Erbes gesehen. Umso mehr müssen sie sensibel dafür sorgen, dass das Christentum nicht als Widerpart zum Islam funktionalisiert und instrumentalisiert wird. Als Glaubensgemeinschaft sind sie als - wer denn sonst? - Dialogpartner und als Anwälte auch für die religiösen Bedürfnisse der Muslime im Land gefordert. Von Alexander Foitzik

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Alte Konflikte und neue Konstellationen in der Orthodoxen Kirche: Kommt das Panorthodoxe Konzil?

Seit Jahrzehnten läuft der Vorbereitungsprozess für ein „Panorthodoxes Konzil“. Entscheidend für das Zustandekommen einer solchen Versammlung ist ein gedeihliches Verhältnis zwischen den Patriarchaten von Konstantinopel und Moskau. Konstantinopel hat historisch und kanonisch eine Vorrangstellung, gleichzeitig ist das Moskauer Patriarchat die mitgliederstärkste und einflussreichste orthodoxe Kirche. Von Johannes Oeldemann

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Ein Gespräch mit dem britischen Theologen Graham Ward: „Theologie der Postsäkularität“

Die zunehmende gesellschaftliche Individualisierung begünstigt den Traditionsabbruch. Was sind da die Aufgaben einer Theologie, die sich bewusst mit der gegenwärtigen Kultur auseinandersetzt, um nicht nostalgisch zu werden? Darüber sprachen wir mit dem britischen Theologen Graham Ward, Dekan der School of Arts, Histories and Cultures der Universität Manchester. Die Fragen stellte Stefan Orth. Von Graham Ward

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Der Dialog zwischen der katholischen Kirche und den Altkatholiken: Auf dem Weg

Zu den weniger bekannten ökumenischen Dialogen der katholischen Kirche gehört der mit den in der „Utrechter Union“ zusammengeschlossenen altkatholischen Kirchen. Es handelt sich um kleine Kirchen, die zum größten Teil erst seit dem 19. Jahrhundert bestehen. Der Abschlussbericht der katholisch-altkatholischen Gesprächskommission bemüht sich um Klärungen auf dem Weg zur kirchlichen Gemeinschaft. Von Rolf Weibel

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Herder Korrespondenz 64. Jahrgang (2010), Heft 10

Heft 10/2010

54 Seiten

Seiten 487-540

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Leitartikel: Katholische Journalisten?

Ende Mai hat die „Leonberger Kreiszeitung" ein Interview mit Michael Broch gedruckt, dem neuen geistlichen Direktor des Münchener „Instituts zur Förderung publizistischen Nachwuchses" (IFP). Darin äußerte dieser sich kritisch zur aktuellen Lage der katholischen Kirche - und musste Mitte August zurücktreten.
Durch den erzwungenen Rücktritt werden Ängste befeuert, dass der deutsche Katholizismus heute nur noch in eingeschränktem Umfang offene Worte verträgt. Das zeigen nicht zuletzt die scharfen Reaktionen auf den Rückzug. Dabei ist ein produktives Verhältnis zwischen der Kirche und der säkularen Medienlandschaft unabdingbar. Von Stefan Orth

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Herder Korrespondenz 64. Jahrgang (2010), Heft 9

Heft 9/2010

54 Seiten

Seiten 433-486

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Leitartikel: Stunde der Konservativen?

Konservative Denkansätze und konservative Politik sind eine Reaktion auf die Entwicklung der Moderne seit der Französischen Revolution. Heute stehen wir vor dem Paradox, dass die europäischen Gesellschaften strukturell so konservativ geworden sind und es gerade deshalb ausdrücklicher Konservatismus eher schwer hat. Es bleibt die entscheidende Herausforderung für alle gesellschaftlichen Akteure, in einem argumentativen Prozess zu klären, was unbedingt erhaltenswert ist und was verändert werden kann. Die Kirchen, die mehr sind als konservative Interessengruppen, müssen sich an diesem Prozess auf ihre Weise beteiligen. Von Ulrich Ruh

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Ein Gespräch mit dem Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode: „Wir schauen mit neuer Brille“

Welche Konsequenzen haben der Missbrauchsskandal beziehungsweise die aktuelle Vertrauenskrise für Selbstbild und Selbstverständnis der katholischen Kirche? Besteht zu Recht Hoffnung, dass diese Krise überfälligen Reformbemühungen Nachdruck verleiht? Darüber sprachen wir mit dem Bischof von Osnabrück, Franz-Josef Bode, seit diesem Jahr Vorsitzender der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz. Die Fragen stellte Alexander Foitzik. Von Franz-Josef Bode

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Herder Korrespondenz 64. Jahrgang (2010), Heft 8

Heft 8/2010

54 Seiten

Seiten 379-432

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Leitartikel: Wie die Kirche führen?

Die durch den Missbrauchsskandal ausgelöste Vertrauens- und Glaubwürdigkeitskrise entfachte in den letzten Monaten von neuem die seit Jahren und Jahrzehnten schwelende Diskussion über Führungsschwäche und Führungsstile, angemessenen und falschen Machtgebrauch in der Kirche. Und wie unter einem Brennglas bündelte der Fall des Augsburger Bischofs Walter Mixa all die mit diesem Thema verbundenen Problemlinien und -stränge. Die Bewältigung der durch die aufgedeckten Fälle sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen ausgelösten Glaubwürdigkeits- und Vertrauenskrise der Kirche verlangt Führungsstärke und stellt die deutschen Bischöfe vor enorme Herausforderungen. Von Alexander Foitzik

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Von der synthetischen Biologie bis zur Sterbehilfe: Designtes Leben

Besonders an seinen Rändern gelangt das Leben unter Druck. Mit Hilfe präzis definierter genetischer Bausteine schaffen Forscher synthetisches Leben. Durch die Präimplantationsdiagnostik wird Leben in der Retorte erzeugt, ausgewählt und verworfen. Bei der Sterbehilfe wird der Tod nicht mehr angenommen, sondern zugeteilt. Wo liegen die ethischen Grenzen, die der Mensch nicht überschreiten darf? Von Johannes Reiter

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Ein Gespräch mit dem DITIB-Dialogbeauftragten Bekir Alboga: „Als Religionsgemeinschaft anerkennen“

Die zweite Runde der deutschen Islamkonferenz hat begonnen, Thema ist unter anderem die Ausbildung von islamischen Religionslehrern und Imamen, einschließlich der notwendigen Voraussetzungen. Über die Sicht der Muslime sprachen wir mit Bekir Alboga, Referatsleiter für die interreligiöse und interkulturelle Zusammenarbeit der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB). Die Fragen stellte Stefan Orth. Von Bekir Alboga

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Herder Korrespondenz 64. Jahrgang (2010), Heft 7

Heft 7/2010

54 Seiten

Seiten 325-378

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Leitartikel: Chance Zukunftsgespräch

Katholiken sind hart im Nehmen. Dennoch stellt sich die Frage, wie es nach der Zäsur für den deutschen Katholizismus, die die vergangenen Monate bedeuten, weitergehen kann und weitergehen wird. Noch ist nicht abzusehen, wie tief der Einschnitt tatsächlich ist. Aber die Notwendigkeit ist offenkundig, verloren gegangene Glaubwürdigkeit wieder zu gewinnen und sich zu diesem Zweck auch ehrlich offenen Fragen zu stellen, die zu gerne verdrängt worden sind. Von Stefan Orth

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Zur fälligen Diskussion über den Pflichtzölibat: Zeugnis und Ärgernis

Mit der Aufdeckung zahlreicher Fälle von sexuellem Missbrauch durch Priester und Ordensleute ist auch die Diskussion über den Zölibat neu entbrannt. Wenngleich nur ein indirekter Zusammenhang zwischen der priesterlichen Ehelosigkeit und dem Missbrauchsskandal nachzuweisen ist, darf die seit langem drängende Zölibatsfrage von der Kirchenleitung jetzt nicht weiter verschleppt werden. Von Hanspeter Heinz

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Herder Korrespondenz 64. Jahrgang (2010), Heft 6

Heft 6/2010

54 Seiten

Seiten 271-324

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Leitartikel: Kirchentag mit Mehrwert

Mit der Entscheidung, dass es nach dem ersten Ökumenischen Kirchentag auch einen zweiten geben soll, lastete auf diesem Christentreffen eine besondere Erwartung: Würde der zweite Ökumenische Kirchentag in München Mitte Mai im Vergleich zu der gelungenen Premiere in Berlin 2003 irgendeinen Fortschritt im ökumenischen Miteinander der Kirchen in Deutschland erkennen lassen? Zum mediengängigen Symbol für den eigentlichen Fortschritt oder Mehrwert dieses zweiten Ökumenischen Kirchentages wurde die orthodoxe Vesper am Freitagabend, der an 1000 Tischen unter freiem Himmel am Münchner Odeonsplatz praktizierte orthodoxe Ritus des Brotbrechens und -teilens. Was sicherlich vielen der Teilnehmenden als so etwas wie eine „kleine“ Ersatzlösung für das noch nicht mögliche gemeinsame Abendmahl erschien, war vor allem das Ergebnis einer mit diesem zweiten Ökumenischen Kirchentag entschieden vorgenommenen Erweiterung des ökumenischen Horizonts. Von Alexander Foitzik

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Der zweite Ökumenische Kirchentag in München: Bewährungsprobe bestanden

Vom 12. bis 16. Mai fand in München zum zweiten Mal ein Ökumenischer Kirchentag statt. Das Treffen thematisierte eine Fülle von gesellschaftlichen und politischen Fragen und bemühte sich um eine ökumenische Zeitansage. Es wurde von den aktuellen Problemen in der katholischen Kirche mitgeprägt. Ob es einen weiteren Ökumenischen Kirchentag geben wird, ist noch nicht entschieden. Von Ulrich Ruh

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Ein Gespräch mit dem Religionssoziologen Winfried Gebhardt: „Die eigene spirituelle Erfahrung zählt“

Wer heute sich für irgendwie religiös musikalisch hält, spricht lieber von Spiritualität oder von spirituellen Bedürfnissen, als dass er sich als religiös bezeichnet. Über die Bedeutung des oft diffus bleibenden Modewortes Spiritualität und die wesentlichen Kennzeichen unserer religiösen Gegenwartskultur sprachen wir mit dem Koblenzer Religionssoziologen Winfried Gebhardt. Die Fragen stellte Alexander Foitzik. Von Winfried Gebhardt

Alle Artikel Herder Korrespondenz 6/2010
Herder Korrespondenz 64. Jahrgang (2010), Heft 5

Heft 5/2010

54 Seiten

Seiten 217-270

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Leitartikel: Angst vor der Welt?

Viele Fragen, die sich im Zusammenhang mit den jetzt aufgedeckten Fällen von sexuellem Missbrauch durch Priester stellen, verweisen letztlich auf ein Grundproblem: Wie verhält sich die katholische Kirche zur modernen Gesellschaft? Lange Zeit hat sie sich als Bollwerk gegen die Moderne verstanden; seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil hat sie ein neues Verständnis der „Welt von heute“ entwickelt. Diese Öffnung durch das Konzil ist in ihren Auswirkungen heute strittig, wie nicht zuletzt die Auseinandersetzung mit der Piusbruderschaft zeigt. Der bevorstehende Ökumenische Kirchentag könnte eine Chance sein, sich der gemeinsamen Herausforderung der Moderne für alle christlichen Kirchen neu bewusst zu werden. Von Ulrich Ruh

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Zur Rolle der Medien im kirchlichen Missbrauchsskandal: Kampagnen und Geschwätz?

Der Wille zur Aufklärung, den doch alle Bischöfe in Deutschland angesichts der Missbrauchsfälle in kirchlichen Einrichtungen betonen, verträgt sich nicht mit dem Kampagnen-Vorwurf an die Medien. Vor allem verkennt diese haltlose Behauptung, dass auch der „normale“ Kirchgänger oder die Mitarbeiterin in der Gemeinde wissen wollen, wie sich die Kirchenleitung in diesen Fragen verhalten hat. Von Michaela Pilters

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Ein Gespräch mit dem Architekten Christoph Mäckler: „Räume der Verinnerlichung“

Wie gehen wir mit Kirchen um, die heute von Gemeinden nicht mehr benötigt werden? Was bedeuten Kirchengebäude überhaupt für eine Stadt – und damit auch für Stadtbild und Stadtplanung? Wie müssen Kirchen im 21. Jahrhundert gebaut werden? Über diese Fragen sprachen wir mit dem Frankfurter Architekten Christoph Mäckler, der auch Professor an der Technischen Universität Dortmund und Direktor des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst ist. Von Christoph Mäckler

Alle Artikel Herder Korrespondenz 5/2010

Artikel aus diesem Heft

Alle Artikel Herder Korrespondenz Spezial 1/2010
Herder Korrespondenz 64. Jahrgang (2010), Heft 4

Heft 4/2010

54 Seiten

Seiten 163-216

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Leitartikel: Beschädigte Glaubwürdigkeit

So viel Aufregung in und um die katholische Kirche war lange nicht mehr. Beim Thema sexueller Missbrauch Minderjähriger durch Priester stellt sich die Frage, ab wie vielen Einzelfällen diese Kategorie zur Interpretation der Vorgänge redlicherweise nicht mehr verwendet werden kann. Angesichts vieler den Atem raubender Anklagen und Geständnisse kommt es nun zuerst einmal darauf an, jeden einzelnen Fall zu verurteilen, um Entschuldigung zu bitten, den Opfern zu helfen und jeweils neu über anstehende Verbesserungen bei Prävention, Strafverfolgung und Aufklärung der bisherigen Fälle nachzudenken. Differenzierungen sind erst da legitim, wo man sicher sein kann, dass sie nicht als Versuch gewertet werden können, vor der eigenen Verantwortung auszuweichen - etwa indem man sich vorschnell Gedanken über den Missbrauch mit dem Missbrauch macht. Von Stefan Orth

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Ein Gespräch mit Regens Christian Hennecke über Kirchenbilder: „Neue Formen gemeindlichen Lebens“

Unüberhörbar ist die Kritik, in den deutschen Diözesen würden die pastoralen Umstrukturierungsmaßnahmen oft seelen- und geistlos vollzogen. Über fehlende Visionen, die Veränderungsbereitschaft der Gläubigen und wichtige Impulse aus den Ortskirchen Afrikas und Asiens sprachen wir mit Christian Hennecke, Leiter des Priesterseminars des Bistums Hildesheim und des Fachbereichs Missionarische Seelsorge dort. Die Fragen stellte Alexander Foitzik. Von Christian Hennecke

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Eine ökumenische Bilanz aus dem Päpstlichen Einheitsrat: Auf dem Weg

„Harvesting the fruits“ („Die Früchte ernten“) ist der Titel eines Buchs von Kardinal Walter Kasper, mit dem der Päpstliche Rat für die Förderung der Einheit der Christen eine Bilanz der bisherigen Gespräche zwischen der katholischen Kirche und Kirchen der Reformation zieht. In vielen klassischen Kontroversfragen hat man Konvergenzen oder sogar Konsens erzielt, aber auf dem Weg zur Einheit gibt es noch etliche Stolpersteine. Von Ulrich Ruh

Alle Artikel Herder Korrespondenz 4/2010
Herder Korrespondenz 64. Jahrgang (2010), Heft 3

Heft 3/2010

54 Seiten

Seiten 109-162

Artikel aus diesem Heft

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Leitartikel: Angst vor den Alten

In dem Maße, wie unsere Gesellschaft in den unterschiedlichen Bereichen entdeckt hat beziehungsweise erfahren musste, wie sehr sie auf die Älteren und Alten in unserer Gesellschaft angewiesen bleibt, hat sich offenkundig auch der Blick für die Vielfalt des Alters geöffnet. Hat sich damit aber auch der Blick auf den demographischen Wandel verändert? Offenbar befinden wir uns da eher in einem Übergangsstadium. In den aktuellen politischen Debatten über sozialpolitische Fragen scheinen die Deutschen rasch rückfällig zu werden beziehungsweise ist von einem neuen, differenzierteren Blick auf das Alter oft wenig zu spüren. Unversehens reduziert sich die Diskussion dabei wieder auf die Frage, welche Belastungen die vielen Alten für unsere Sozialsysteme, welche Bedrohung sie für die Volkswirtschaft darstellen. Und aus den vermeintlich nüchternen Zahlen der Demographen entstehen Schreckensszenarien einer ihres Zukunftspotenzials beraubten, inflexiblen und lethargischen, weil vergreisenden Gesellschaft. Von Alexander Foitzik

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Die neuen Fälle von sexuellem Missbrauch werfen Fragen auf: Keine falsche Stärke vortäuschen

In den vergangenen Wochen hat das Bekanntwerden mehrerer Fälle sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen durch Jesuiten die katholische Kirche in Deutschland erschüttert. Gibt es Zusammenhänge zwischen Homosexualität und Pädophilie, dem Zölibat und sexuellem Missbrauch durch Priester? Was muss über die seit 2002 vorliegenden Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz hinaus getan werden? Von Wunibald Müller

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Ein Gespräch mit Landesbischof Friedrich Weber: „Ungebrochener Wille, ökumenisch voranzugehen“

Im Mai findet der zweite Ökumenische Kirchentag statt. Wie nimmt sich die katholische Kirche derzeit in den Augen eines evangelischen Bischofs aus? Welche Chancen und Schwierigkeiten kennzeichnen die heutige ökumenische Situation, gerade in Deutschland? Darüber sprachen wir mit dem Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Braunschweig, Friedrich Weber. Die Fragen stellte Ulrich Ruh. Von Friedrich Weber

Alle Artikel Herder Korrespondenz 3/2010
Herder Korrespondenz 64. Jahrgang (2010), Heft 2

Heft 2/2010

54 Seiten

Seiten 55-108

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Leitartikel: Streitfall Religionsfreiheit

Eines der bahnbrechenden Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils war die Erklärung über die Religionsfreiheit. Die darin feierlich anerkannte Religionsfreiheit gehört heute zum Grundbestand des weltweiten Menschenrechtsethos und hat in Europa durchweg Verfassungsrang. Zur Zeit ist allerdings strittig, ob diese Religionsfreiheit in vollem Umfang auch für die neue muslimische Minderheit gelten soll. Die Antwort auf diese Frage kann für Staat wie Kirche nur lauten: Religionsfreiheit ist unteilbar. Die Probleme mit den Muslimen in Europa müssen auf dieser Grundlage angegangen werden. Von Ulrich Ruh

Alle Artikel Herder Korrespondenz 2/2010
Herder Korrespondenz 64. Jahrgang (2010), Heft 1

Heft 1/2010

54 Seiten

Seiten 1-54

Artikel aus diesem Heft

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Leitartikel: Schreckgespenst neuer Atheismus

Ein Gespenst geht um: Sein Name lautet „neuer Atheismus". Nachdem in den vergangenen Jahren das Schlagwort von der Renaissance der Religion die Runde machte, schlägt das Pendel jetzt hier und da auch zur anderen Seite aus.
Deutsche Bischöfe ganz unterschiedlicher kirchenpolitischer Couleur haben zuletzt in seltener Einmütigkeit vor dieser Entwicklung gewarnt und dazu aufgefordert, die Auseinandersetzung aufzunehmen. Werden hier jedoch nicht vereinzelte Phänomene einer weltanschaulich pluralen Gesellschaft mit all ihren - heute selbstverständlichen - Freiheiten unnötig aufgewertet? Von Stefan Orth

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Imamausbildung in Deutschland: Auf die Muslime kommt es an

Derzeit gibt es in Deutschland Erwartungen, möglichst rasch eine universitäre Imamausbildung einzurichten. Während sich erste Planungen konkretisieren, stellt sich weiterhin das Problem der muslimischen Kooperationspartner. Letztlich müssen nicht Staat und Kirche, sondern die Muslime selbst entscheiden, ob Provisorien in ihrem Interesse liegen. Von Helmut Wiesmann

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Ein Gespräch mit dem Sozialethiker Friedhelm Hengsbach: „Nach Warum und Wozu fragen“

Die moralische Kommunikation und auch die sozialethische Reflexion müssen an den wirtschaftlichen und politischen Alltag anschlussfähig sein. Zur Übersetzung moralischer Ziele und ethischer Vorstellungen mahnt der Wirtschafts- und Gesellschaftsethiker Friedhelm Hengsbach in unserem Gespräch mit Blick auf die kirchlichen Stellungnahmen zur Wirtschafts- und Finanzkrise. Die Fragen stellte Alexander Foitzik. Von Friedhelm Hengsbach

Alle Artikel Herder Korrespondenz 1/2010
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