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Inhalt dieses Hefts

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Leitartikel: Bildung für alle?

Um Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit im deutschen Bildungssystem sollte es nicht ausdrücklich gehen, beim „Bildungsgipfel“ Ende Oktober. Obwohl er unter dem Motto der so genannten Qualifizierungsinitiative „Aufstieg durch Bildung“ stand, was ja durchaus auch soziale und sozialpolitische Konnotationen hat. Die Bundeskanzlerin und ihre Bundesbildungsministerin, für die der Gipfel ein wichtiger Markstein auf dem Weg zu der von Angela Merkel im Sommer ausgerufenen „Bildungsrepublik“ Deutschland werden sollte, wollten mit diesem groß angelegten Politevent vor allem eines unterstreichen: Dass nämlich Bildung als das künftige politische Megathema die gemeinsame Anstrengung aller, vor allem ein einmütiges Vorgehen von Bund und Ländern erfordert zur Sicherung der Wettbewerbschancen des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts Deutschland. Ist nicht auch die „Bildungsgerechtigkeit“ ein politisches Megathema oder sollte es zumindest werden? Von Alexander Foitzik

S. 595 - 597
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Vatikan: Psychologen an der Priesterausbildung beteiligen

Der Vatikan fordert Diözesen und Ordensgemeinschaften auf, bei der Auswahl und Ausbildung von Priesteramtskandidaten auch geeignete Psychologen als Berater heranzuziehen. Die Kongregation für das Katholische Bildungswesen hat dazu Ende Oktober Leitlinien veröffentlicht. Von Stefan Orth

S. 601 - 602
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Klimawandel: Ist Deutschland „zukunftsfähig“?

Mit einer neuerlichen Studie des Wuppertaler Instituts für Klima, Umwelt und Energie wollen kirchliche Hilfswerke und Umweltschützer eine breite gesellschaftliche Debatte anstoßen. Es geht um einen grundlegenden Kurswechsel in der Wirtschafts-, Umwelt- und Sozialpolitik sowie den internationalen Beziehungen Deutschlands. Von Alexander Foitzik

S. 602 - 605
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Die erste Konferenz des Katholisch-Muslimischen Forums: Neubeginn im Dialog

Anfang November hat sich zum ersten Mal das neugegründete Katholisch-Muslimische Forum im Vatikan getroffen, um nach den Irritationen über die Regensburger Rede des Papstes und dem „Brief der 138“ das Gespräch miteinander zu intensivieren. Was sind die Ergebnisse? Und wie sind sie angesichts des gegenwärtigen christlich-muslimischen Dialogs zu bewerten? Von Christian W. Troll

S. 605 - 610
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Ein Gespräch mit dem EKD-Ratsmitglied Bischof Christoph Kähler: „Anzeichen für einen Mentalitätswechsel“

Nächstes Jahr wird ein neuer Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gewählt. Wie nehmen sich die Veränderungen in der evangelischen Kirche aus, die der seit 2003 amtierende Rat angestoßen hat? Wo steht der deutsche Protestantismus heute, und welches sind die spezifischen Probleme der Kirche in Ostdeutschland? Darüber sprachen wir mit dem Stellvertretenden Ratsvorsitzenden der EKD, Bischof Christoph Kähler (Eisenach). Die Fragen stellte Ulrich Ruh.

S. 610 - 614
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Die Bischofssynode über das Wort Gottes: Appelle und Absichtserklärungen

Die Vollversammlung der Bischofssynode über das Wort Gottes warf Streiflichter auf den Stand der Bibelpastoral und des Nachdenkens über die Heilige Schrift in den verschiedenen Regionen der Weltkirche. Gleichzeitig bestätigte sie die Weichenstellungen der Offenbarungskonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils. Auf vielen Feldern des Umgangs mit der Bibel besteht allerdings Handlungsbedarf. Von Ulrich Ruh

S. 615 - 619
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Die Umnutzung von Kirchen ist in der Diskussion: Schwierige Transformationen

Beide großen Kirchen in Deutschland müssen sich überlegen, wie sie mit so genannten überflüssigen Kirchengebäuden umgehen. Um diese nicht abreißen zu müssen, werden oft Umnutzungen favorisiert. Inzwischen gibt es eine Fülle von Beispielen, die eine erste Bilanz erlauben. Diesem Thema widmete sich auch der 26. Evangelische Kirchbautag in Dortmund. Von Stefan Orth

S. 623 - 628
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Die Patriarchen legen den Streit zwischen Moskau und Konstantinopel bei: Orthodoxie auf Versöhnungskurs

Anfang Oktober kamen die Oberhäupter der Orthodoxen Kirchen auf Einladung des Ökumenischen Patriarchen in Konstantanopel zu einem Treffen („Synaxis“) zusammen. Dabei verpflichteten sie sich zur Eintracht untereinander und zu beschleunigten Vorarbeiten für das seit langem geplante Panorthodoxe Konzil. Vor allem aber kam es zu einer Wiederannäherung zwischen dem Ökumenischen und dem Moskauer Patriarchat. Von Karl G. Peschke

S. 628 - 632
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Die EKD vor neuen Orientierungen ihrer Weltdienste: Anspruch und Wirklichkeit

Nicht allein wegen der Fusion von Diakonischem Werk der EKD, Brot für die Welt und Evangelischem Entwicklungsdienst stellt sich die Frage, was aus den großen Initiativen der EKD zur Wahrnehmung konkreter Weltverantwortung geworden ist. Und was wird getan, dass das Thema Weltverantwortung auch in den Gemeinden und Kirchen lebendig bleibt? Von Eberhard le Coutre

S. 632 - 638
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freier Artikel:Die Aufhebung des staatlichen Voraustrauungsverbots und ihre Auswirkungen: Kirchliche Ehen ohne Trauschein

Wer kirchlich heiraten will, muss vorher zum Standesamt. Diese weithin bekannte Regel wird nicht mehr lange gelten. Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt hat der Deutsche Bundestag Ende 2006 mit Zustimmung des Bundesrates ein neues Personenstandsgesetz beschlossen. Es tritt am 1. Januar 2009 in Kraft. Die kirchliche Trauung wird dann vor der standesamtlichen Eheschließung, aber auch ohne sie zulässig sein. Von Georg Bier

S. 638 - 642

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