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Die theologische Unverzichtbarkeit der Opfersprache : Gottes äußerste Gabe

Die Rede vom stellvertretenden Sühnetod Jesu gehört seit der Aufklärung zu den Bestandteilen des christlichen Glaubens, die man gerne entschärft oder ganz und gar für überholt erklärt. Aber die Heilsbedeutung Jesu lässt sich nicht ohne Rückgriff auf die Opfersprache aussagen und auch zur Eucharistie gehört bleibend die Dimension des Opfers. Das Christentum steht und fällt mit dem inneren Zusammenhang von Opfer, Gedächtnis und Kommunion.

Das Opfer ist in den Religionen die heilige Handlung schlechthin. Bei aller Differenz im Opferverständnis gilt dies auch für das Christentum. Odo Casel konnte deshalb sagen: „Es gibt keine Religion ohne Opfer“ (Das christliche Kultmysterium, 2. Aufl. Regensburg 1935, 39). Zur Mitte des christliche

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Quelle: Herder Korrespondenz 56. Jahrgang (2002), Heft 5, S. 247-251

Rubrik: Theologie aktuell

  • Günter Bader, Die Abendmahlsfeier. Liturgik – Ökonomie – Symbolik, Tübingen 1993.
  • Raymund Schwager, Brauchen wir einen Sündenbock? Gewalt und Erlösung in den biblischen Schriften, 3. Aufl. Thaur 1994.
  • Bernd Janowski, Stellvertretung. Alttestamentliche Studien zu einem theologischen Grundbegriff, Stuttgart 1997.
  • Jörg Neijenhuis, Das Eucharistiegebet – Struktur und Opferverständnis, Leipzig 1999.
  • Andreas Wagner (Hg.), Sühne – Opfer – Abendmahl. Vier Zugänge zum Verständnis des Abendmahls, Neukirchen-Vluyn 1999.
  • Eduard Christen – Walter Kirchschläger, Erlöst durch Jesus Christus. Soteriologie im Kontext, Freiburg/Schweiz 2001.
  • Christof Gestrich, Christentum und Stellvertretung. Religionsphilosophische Untersuchungen zum Heilsverständnis und zur Grundlegung der Theologie, Tübingen 2001.

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