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Dossier: Religionsunterricht in der Diskussion

Der Religionsunterricht ist in Deutschland in der Regel ordentliches Lehrfach an den Schulen. Gleichzeitig bedeutet er für die Kirchen die Chance, junge Menschen zu erreichen, die sich in keiner Gemeinde zu Hause fühlen. Das beste Argument für den heute vielfach angefochtenen konfessionellen Religionsunterricht ist dessen Qualität. Wo wird der Religionsunterricht heute in Frage gestellt? Wie muss er gestaltet werden, damit er zu überzeugen vermag? Wie lässt sich das überprüfen und welche Hilfestellungen darf man hier von der Bildungsforschung erwarten?

Wir haben Ihnen in diesem Dossier Beiträge der Herder Korrespondenz zur Diskussion über den Religionsunterricht zusammengestellt.

  • 18 Artikel der Herder Korrespondenz (Stand: 14.10.2016)

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Inhalt dieses Dossiers

Stand: 14.10.2016
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Schülerinnen und Schüler im Religionsunterricht: Ein Schulfach an der Grenze

Herder Korrespondenz 6/2013, S. 295-299

Die jeweilige persönliche und soziale Situation der Lernenden wie der Lehrenden ­bestimmt den Lehr-Lern-Prozess in erheblichem Maße, auch im Religionsunterricht. Religion beziehungsweise Religiosität stellt für Kinder und Jugendliche durchaus eine bedeutsame Dimension ihres Lebens dar. Die Kirche spielt wenn überhaupt nur eine nachgeordnete Rolle. Der Religionsunterricht ist für sie jedoch keineswegs bedeutungslos. Von Wolfgang Michalke-Leicht

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Neue Studien zum konfessionellen Charakter des Religionsunterrichts: Identität ausbilden

Herder Korrespondenz 12/2011, S. 626-630

In einer sich verändernden religiösen Landschaft geraten die Kirchen nicht nur in Deutschland unter Druck, ob sie sich nicht mit organisatorisch einfacheren Modellen als dem herkömmlichen Religionsunterricht arrangieren können. Neuere Untersuchungen werfen allerdings ein interessantes Licht auf die Bedeutung der konfessionellen Prägung für die Thematisierung von Religion in der Schule. Von Stefan Orth

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Was sollen Religionslehrer leisten?: Kompetente Glaubenszeugen

Herder Korrespondenz 9/2011, S. 457-461

Vor einem Jahr legte die Deutsche Bischofskonferenz eine Neufassung der „Kirch-lichen Anforderungen an die Religionslehrerausbildung“ vor. Von Religionslehrern wird zu Recht gründliche Fachkompetenz verlangt, für die die Grundlagen im Theologiestudium gelegt werden; diese Fachkompetenz muss mit der Fähigkeit zu einem qualifizierten Glaubenszeugnis einhergehen. Von Christoph Böttigheimer, Rene Dausner

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Welche Ziele kann Religionsunterricht realistisch erreichen?: Falsche Alternativen

Herder Korrespondenz 1/2011, S. 49-53

In unserem Septemberheft hat Katja Boehme auf die vielfachen Herausforderungen des Religionsunterrichtes hingewiesen (vgl. HK, September 2010, 460 ff.). Clauß Peter Sajak und Wolfgang Michalke-Leicht widersprachen vor allem ihrer Kritik an der so genannten Kompetenzorientierung des Religionsunterrichtes (vgl. HK, November 2010, 588 ff.). Hans Schmid moniert jetzt in der Diskussion um die Kompetenzorientierung falsche Alternativen. Von Hans Schmid

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Ein Plädoyer gegen die Überforderung des Religionsunterrichts: Bitte nüchtern bleiben

Herder Korrespondenz 11/2010, S. 588-592

Im Septemberheft der Herder Korrespondenz hat Katja Boehme auf eine vielfache Gefährdung des Religionsunterrichts hingewiesen (vgl. HK, September 2010, 460 ff.). Clauß Peter Sajak und Wolfgang Michalke-Leicht widersprechen vor allem der Behauptung, die so genannte Kompetenzorientierung des Religionsunterrichts führe zu dessen inhaltlicher Entleerung. Auch kann der Religionsunterricht nicht kompensieren, was in den Gemeinden und Familien nicht mehr gelingt oder nicht geleistet wird. Von Wolfgang Michalke-Leicht, Clauß Peter Sajak

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Leitartikel: „Reli“ oder Ethik?

Herder Korrespondenz 2/2009, S. 55-57

In Deutschland wird seit einiger Zeit wieder schärfer darüber gestritten, was denn eigentlich mit Blick auf den Religionsunterricht Normalität ist - oder zumindest sein sollte. Die Auseinandersetzung um den bekenntnisgebundenen Religionsunterricht wird derzeit besonders im Bundesland Berlin geführt; so heftig, dass zwischenzeitlich darüber diskutiert wurde, ob wieder von einem Kirchen- beziehungsweise einem Kulturkampf gesprochen werden müsse. Die Auseinandersetzungen beschränken sich auch keineswegs auf die Bundeshauptstadt. Diese Diskussionen werfen die grundsätzliche Frage auf, wie die beiden Fächer Religion und Ethik sinnvoll zueinander ins Verhältnis gesetzt werden können. Von Stefan Orth

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Wie steht es um die Motivation von Religionslehrerinnen und -lehrern?: Rollenerwartung und Selbstentfaltung

Herder Korrespondenz 2/2008, S. 85-89

Unterrichtliche Zielvorstellungen und berufliches Selbstverständnis von Religionslehrerinnen und -lehrern stehen im Fokus eines groß angelegten empirischen Forschungsprojektes an der Theologischen Fakultät der Freiburger Universität. Die Ergebnisse dieser Untersuchung zeigen großes Engagement sowie eine hohe Berufszufriedenheit. Von Clauß Peter Sajak

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Wie lässt sich die Leistung des Religionsunterrichts messen?: „Menschen stärken und Sachen klären“

Herder Korrespondenz 9/2007, S. 471-476

Die Einführung so genannter Bildungsstandards wurde als kopernikanische Wende in der deutschen Bildungslandschaft bezeichnet. Evaluationsverfahren stellen ein wesentliches Element des Konzeptes der Bildungsstandards dar. Was wird im Religionsunterricht tatsächlich gelehrt und gelernt, was wird dort tatsächlich geleistet? Von Wolfgang Michalke-Leicht

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Der Religionsunterricht im Blick der empirischen Bildungsforschung: Gezählt, gewogen und befunden

Herder Korrespondenz 9/2004, S. 477-483

Die empirische Bildungsforschung mit ihrem sozialwissenschaftlichen Instrumentarium ist zur bestimmenden Perspektive von Forschungspraxis und Wissenschaftspolitik geworden. Was kann die empirische Bildungsforschung zur Diskussion um die Qualität des Religionsunterrichts beitragen? Die katholische Kirche in Deutschland will sich einer konstruktiven Auseinandersetzung mit staatlichen Methoden schulischer Qualitätsentwicklung nicht entziehen. Von Clauß Peter Sajak

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