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Dossier: Zukunft des jüdisch-christlichen Dialogs

Das Verhältnis zwischen Christen und Juden ist in den vergangenen Jahren mehrfach auf die Probe gestellt worden. Nach Irritationen beim Besuch von Benedikt XVI. in Auschwitz haben die Aufwertung des „tridentinischen“ Ritus und dann vor allem die Neuformulierung von dessen Karfreitagsfürbitte für Wirbel gesorgt. Dann hat die Aufhebung der Exkommunikation von vier Bischöfen der Pius-Bruderschaft Fragen aufgeworfen. Wo steht das jüdisch-christliche Gespräch? Was wurde in den vergangenen Jahrzehnten erreicht – und ist heute wieder in der Diskussion?

Wir haben Ihnen in diesem Themenpaket jüngere Beiträge und Interviews der Herder Korrespondenz zum jüdisch-christlichen Dialog zusammengestellt.

  • 13 Artikel der Herder Korrespondenz (Stand: 18.12.2015)

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Inhalt dieses Dossiers

Stand: 18.12.2015
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Das Zweite Vatikanum hat eine Revolution im Verhältnis zum Judentum eingeleitet: Das Heil kommt von den Juden

Herder Korrespondenz 7/2015, S. 361-364

Das Judentum ist für Christen keine fremde Religion, sondern die Wurzel unserer christlichen Identität. Man kann nicht den Gott Israels verehren und das Volk Israel verachten. Aber erst seit der Erklärung Nostra Aetate des Zweiten Vatikanischen Konzils vor 50 Jahren hat sich - trotz mancher Schwierigkeiten - diese Überzeugung in der Breite der katholischen Kirche durchgesetzt. Von Heinrich Mussinghoff

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Zum Stand der Beziehungen zwischen katholischer Kirche und Judentum: Auf einem guten Weg

Herder Korrespondenz 2/2015, S. 83-88

Die Beziehungen zwischen der katholischen Kirche und dem Judentum haben sich in den vergangenen Jahrzehnten in vieler Hinsicht intensiviert und durchschlagend verbessert. Das schließt offene Fragen ein, belegt aber auch eine sich neu entwickelnde Kultur kritischer Auseinandersetzung, die das jüdisch-christliche Gespräch in der Gegenwart bestimmt. Auch bei den hochsensiblen Themen hat sie sich zuletzt als krisenfest erwiesen. Von Gregor Maria Hoff

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Wie Versöhnungsarbeit in Auschwitz möglich ist: Wo war Gott? Wo ist Gott?

Herder Korrespondenz 10/2014, S. 529-534

Auschwitz ist aus ganz verschiedenen Perspektiven zu einem Symbolort par excellence geworden. Auch die Zugänge zu einer Theologie nach Auschwitz unterscheiden sich. Weil konkrete Erfahrungen immer im Kontext eines größeren Zusammenhangs stehen, redet man aneinander vorbei, wenn man den Kontext der Anderen nicht kennt. Wie ist da eine dezidierte Versöhnungsarbeit überhaupt möglich? Von Manfred Deselaers

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Aktueller Antisemitismus und die Kirchen: Verdeckter Angriff

Herder Korrespondenz 12/2012, S. 618-622

Wie steht es um das deutsch-jüdische Verhältnis? Was wirkt fort von dem Ungeist des jahrhundertealten, mit vermeintlich theologischen Gründen gerechtfertigten Antijudaismus? Angesichts der so genannten „Beschneidungsdebatte“ gibt es viele, Juden wie Nichtjuden, die sich solche Fragen stellen. Und der jüngste Antisemitismus-Bericht stellt fest, dass etwa 15 Prozent der Deutschen offen antisemitisch eingestellt sind. Von Thomas Hoppe

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Ein Gespräch mit Rabbiner Henry G. Brandt: „Die Signale stehen weiterhin auf grün“

Herder Korrespondenz 11/2012, S. 555-560

Das Urteil über die Beschneidung von Jungen und eine Reihe antisemitischer Vorfälle hatten jüngst zu Unruhe in der jüdischen Gemeinschaft hierzulande geführt. Über die Hintergründe, die gegenwärtige Situation in den Gemeinden und das christlich-jüdische Verhältnis heute sprachen wir mit Rabbiner Henry G. Brandt, dem Vorsitzenden der Allgemeinen Rabbinerkonferenz. Die Fragen stellte Stefan Orth. Von Henry G. Brandt

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Ein Gespräch mit dem Historiker Julius H. Schoeps: „Gegen ein verzerrtes Bild vom Judentum“

Herder Korrespondenz 6/2012, S. 285-290

Die Beschäftigung mit dem Judentum soll an deutschen Universitäten intensiviert werden. Über die konkreten Vorhaben, das Verhältnis zu den christlichen Theologien, aber auch die Rolle, die die gegenwärtigen Herausforderungen für das Judentum hierzulande dabei spielen, sprachen wir mit dem Direktor des Moses-Mendelssohn-Zentrums in Potsdam, Julius H. Schoeps. Die Fragen stellte Stefan Orth. Von Julius H. Schoeps

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Eine bemerkenswerte Initiative im christlich-jüdischen Gespräch: Bischöfe treffen Rabbiner

Herder Korrespondenz 2/2010, S. 94-98

Seit 2006 treffen sich in Deutschland einmal jährlich Vertreter von Bischofskonferenz und evangelischer Kirche mit Repräsentanten der beiden Rabbinerkonferenzen. Diese Gespräche haben sich als nützlich erwiesen und dazu beigetragen, dass der Dialog zwischen Juden und Christen trotz mancher Irritationen in den letzten Jahren bestehen blieb. Demnächst trifft man sich in Augsburg zu einer fünften Gesprächsrunde. Von Hubert Frankemölle

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Ein Gespräch mit Rabbiner Walter Homolka über den jüdisch-katholischen Dialog: „Frage der inneren Nähe“

Herder Korrespondenz 4/2009, S. 179-183

Die Aufhebung der Exkommunikation traditionalistischer Bischöfe hat nicht nur wegen der Holocaust-Leugnung von Bischof Richard Williamson Auswirkungen auf das jüdisch-katholische Verhältnis. Wie können die jüngst entstandenen Irritationen ausgeräumt werden? Darüber sprachen wir mit Rabbiner Walter Homolka, Rektor des Abraham-Geiger-Kollegs in Potsdam. Die Fragen stellte Stefan Orth. Von Walter Homolka

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