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Dossier: Religion und Gewalt

Religionen stehen gegenwärtig im Verdacht, Konflikte und Gewalt zu generieren. Nicht zuletzt durch den „Islamischen Staat“ und  seine Terroranschläge stehen Religionen unter dem Generalverdacht der Intoleranz bis Gewalttätigkeit.

Entstehen Gewalt und Terror wirklich durch Religionen? Ist der absolute Wahrheitsanspruch innerhalb einer Religion Auslöser für Kriege und Konflikte? Oder werden unter dem Banner der Religion vielmehr politische und gesellschaftliche Auseinandersetzungen geführt?

Mit einer ganzen Reihe von Artikeln und Interviews hat sich die Herder Korrespondenz bereits der aktuellen brisanten Debatte zum Thema „Religion und Gewalt“ gewidmet. Wir dokumentieren sie in diesem Dossier.

  • 16 Artikel der Herder Korrespondenz (Stand: 28.07.2016)

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Inhalt dieses Dossiers

Stand: 28.07.2016
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Ein Gespräch mit dem Psychologen Ahmad Mansour: "Terrorismus entsteht im Alltagsislam"

Herder Korrespondenz 8/2016, S. 18-21

Islamisten und Salafisten sind Teil eines sehr verbreiteten Islamverständnis, mit dem es eine kritische Auseinandersetzung braucht. Das fordert Ahmad Mansour. Der muslimische Psychologe arbeitet seit Jahren mit radikalisierten Jugendlichen und warnt vor dem Gewaltpotenzial der heranwachsenden Generation von Migranten. Mit einem erneuerten Islamverständnis will er die demokratischen Werte und die Grundrechte in Deutschland vor Ideologien schützen. Die Fragen stellte Felizia Merten. Von Felizia Merten

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Gottesfrevel im Christentum und im Islam: Wen trifft Gottes Zorn?

Herder Korrespondenz 5/2016, S. 39-43

Geschichtlich hat sich der Gottesfrevel und die Klage darüber ganz unterschiedlich gezeigt: erstens in der Häresie als der Gott und seine Offenbarung verdrehenden Falschlehre; zweitens in der Apostasie als der Gott und seine Religion verachtenden Abkehr, drittens in der Pollution als der Gott und seine Reinheit besudelnden Beschmutzung. Wo aber liegen die Unterschiede zwischen der Tradition des Islam und der des Christentums? Von Arnold Angenendt

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freier Artikel:Ein Streitgespräch zwischen Mouhanad Khorchide und Hamed Abdel-Samad: „Zur Freiheit gehört, den Koran zu kritisieren“

Herder Korrespondenz Spezial 2/2015, S. 5-9

Auf der einen Seite der Islamkritiker, auf der anderen der muslimische Theologe: Hamed Abdel-Samad und Mouhanad Khorchide gehören in den gegenwärtigen Diskussionen über den Islam jeweils die profiliertesten Positionen. Wir haben mit ihnen über das Thema Gewalt und Friedfertigkeit im Islam, zu den richtige Koranhermeneutik, die Rolle Mohammeds und die Herausforderung des sogenannten Islamischen Staats gesprochen. Moderiert hat das Gespräch Stefan Orth. Von Mouhanad Khorchide, Hamed Abdel-Samad

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freier Artikel:Ein Gespräch mit dem Theologen Abdel-Hakim Ourghi über Islam und Terrorismus: „Sich dem unangenehmen Thema stellen“

Herder Korrespondenz 3/2015, S. 124-129

Durch die Terroranschläge von Paris ist die Debatte über das Thema Religion und Gewalt, besonders mit Blick auf den Islam zusätzlich angeheizt worden. Wie können der Islam, die muslimischen Verbände und die islamische Theologie dem offensichtlichen Gewaltpotenzial dieser Religion besser begegnen? Darüber sprachen wir mit dem muslimischen Theologen Abdel-Hakim Ourghi, der den Fachbereich Islamische Theologie und Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg leitet. Die Fragen stellte Stefan Orth. Von Abdel-Hakim Ourghi

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Leitartikel: Zwischen Islamismus und Islamophobie

Herder Korrespondenz 2/2015, S. 55-57

Ob Pegida oder die Anschläge von Paris: In beiden Fällen spielt die Verunsicherung durch moderne Lebenswelten eine zentrale Rolle. Die Heimat, die man verloren glaubt, und nach der man sich sehnt, steht allerdings offenkundig immer wieder in der Gefahr, zu klein gedacht zu werden. Es ist dabei völlig unstrittig, dass man gewaltbereiten Extremisten gleich welcher Religion und Weltanschauung entschlossen gegenübertritt und im Rahmen der freiheitlichen Rechtsordnung alle Möglichkeiten ausschöpft. Wie die Balance zu halten ist, darüber muss immer wieder diskutiert werden. Ganz entscheidend ist dabei auch, dass die Muslime hierzulande in diese Diskussionen eingebunden werden und nicht nur über sie geredet wird.
Von Stefan Orth

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freier Artikel:Ein Gespräch mit dem ZMD-Vorsitzenden Aiman Mazyek zum Thema Religion und Gewalt: „Differenzierter diskutieren“

Herder Korrespondenz 1/2015, S. 15-19

In den vergangenen Monaten wurde wegen der Vorgänge im Nahen Osten auch hierzulande wieder heftiger über den Islam diskutiert. Was können die Muslime in dieser Situation tun? Wie berechtigt sind die Vorwürfe, der Islam habe ein ungeklärtes Verhältnis zum Thema Gewalt? Und wie ist mit der Radikalisierung einzelner junger Muslime umzugehen? Darüber sprachen wir mit dem Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek. Die Fragen stellte Stefan Orth. Von Aiman Mazyek

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Der Islam im Angesicht von Terror und Gewalt: Kernschmelze im Orient

Herder Korrespondenz 11/2014, S. 586-590

Der Eroberungskrieg des „Islamischen Staates“ verändert den Nahen Osten und die islamische Welt in gravierender Weise. Gewalt und Terror bedrohen eine Jahrtausende alte Kultur- und Religionstradition. Der Islam, die islamische Theologie und religiösen Repräsentanten haben große Schwierigkeiten, der wachsenden barbarischen Ideologisierung ihrer Religion entgegenzutreten. Von Martin Gehlen

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Leitartikel: Grausame Religion?

Herder Korrespondenz 10/2014, S. 487-489

Antisemitismus, Christenverfolgung und auch Islamophobie: Es sind nur Schlagworte, deren Zusammenhänge auf den ersten Blick genauso wenig offensichtlich sind wie die notwendigen Unterscheidungen. In jedem Fall aber werden die Konflikte, in denen die Religionen heute zu stehen scheinen, heftiger. Vor diesem Hintergrund sind Kirchen und Religionsgemeinschaften gefordert, sich der Versuchung religiös legitimierter Gewalt offensiver zu stellen. Von Stefan Orth

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Zu den Gewaltpotenzialen in Hinduismus und Buddhismus: Reine Friedfertigkeit?

Herder Korrespondenz 8/2012, S. 408-412

In den vergangenen Jahren wurde immer wieder über die vermeintlichen Gewaltpotenziale der monotheistischen Weltreligionen diskutiert – und damit unterstellt, dass die asiatischen Religionen von sich aus friedfertiger sind. Wie ist diese Behauptung vor dem Hintergrund von Geschichte und Gegenwart, aber auch der einschlägigen Heiligen Schriften zu bewerten? Von Ulrich Dehn

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Die salafistische Spielart des Islamismus: Missionarisch und gewaltbereit

Herder Korrespondenz 1/2008, S. 48-52

Auch in Deutschland hat der islamistische Salafismus Anhänger. Es handelt sich dabei um eine Bewegung, die die Rückkehr zum ursprünglichen Islam predigt und ihre Vorstellungen mit großem missionarischem Eifer, aber teilweise auch mit Gewalt durchzusetzen sucht. Sie bekämpft auch islamische Regierungen, die ihrer Meinung nach vom wahren Islam abgewichen sind. Von Albrecht Metzger

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Theologen widmen sich dem Thema Religion und Gewalt im Film: Von Terroristen und Märtyrern

Herder Korrespondenz 8/2006, S. 422-427

Der gewaltsame Tod gehört zu den zentralen Motiven des Kinos. In einen religiösen Kontext gestellt, zieht er das besondere Interesse der Theologie auf sich. Über wichtige jüngere Filme über die Zeit des Nationalsozialismus als auch den Israel-Palästina-Konflikt kamen Theologen jüngst mit Filmschaffenden ins Gespräch, um deren religiösen Implikationen zu diskutieren. Von Stefan Orth

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Dogmatikertagung über Monotheismus, Trinität und Gewalt: Wenn Gott zu denken gibt

Herder Korrespondenz 11/2004, S. 574-577

Alle zwei Jahre treffen sich die deutschsprachigen Dogmatiker und Fundamentaltheologen zu einer Arbeitstagung. Diesmal ging es um heutige Facetten der Gottesfrage innerhalb und außerhalb der Theologie. In welchem Sinn ist das Christentum monotheistisch? Wie lässt sich der Glaube an den dreieinen Gott denkend nachvollziehen? Wie verhalten sich innertheologische Diskussion und allgemeines religiöses Interesse? Von Ulrich Ruh

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Ein Gespräch über Gewalt und Religion mit Raymund Schwager: „Nicht auf das Kreuz begrenzt“

Herder Korrespondenz 6/2002, S. 286-291

Die Bibel konfrontiert uns an zahlreichen Stellen mit der Gewalt, die Theologie aber tut sich dennoch schwer damit. Anlässlich der neuen, wenngleich oft auch sehr vordergründigen Aufmerksamkeit für das Thema Religion und Gewalt sprachen wir mit dem Innsbrucker Dogmatiker Raymund Schwager SJ, in dessen Arbeit die Gewaltproblematik eine zentrale Rolle spielt. Die Fragen stellte Alexander Foitzik. Von Raymund Schwager

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