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Dossier: Islam in Deutschland

Trotz des „Koordinierungsrates der Muslime in Deutschland”, in dem sich die vier größten islamischen Dachverbände in Deutschland zusammengeschlossen haben, besteht weiterhin Unsicherheit: Wer spricht in Deutschland für die Muslime? Wer verbirgt sich hinter den einzelnen Organisationen? Gleichzeitig wird intensiv über den Islamischen Religionsunterricht und die Ausbildung muslimischer Religionslehrkräfte diskutiert, selbst die Rolle der Imame in Deutschland wandelt sich. In vielen Städten entstehen neue Moscheen, was immer wieder zu Auseinandersetzungen führt. Wo steht der Islam hierzulande?

Wir haben Ihnen in diesem Themenpaket jüngere Beiträge und Interviews der Herder Korrespondenz zu den Diskussionen über den Islam in Deutschland zusammengestellt.

  • 11 Artikel der Herder Korrespondenz (Stand: 22.10.2016)

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Inhalt dieses Dossiers

Stand: 22.10.2016
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freier Artikel:Ein Gespräch mit dem ZMD-Vorsitzenden Aiman Mazyek zum Thema Religion und Gewalt: „Differenzierter diskutieren“

Herder Korrespondenz 1/2015, S. 15-19

In den vergangenen Monaten wurde wegen der Vorgänge im Nahen Osten auch hierzulande wieder heftiger über den Islam diskutiert. Was können die Muslime in dieser Situation tun? Wie berechtigt sind die Vorwürfe, der Islam habe ein ungeklärtes Verhältnis zum Thema Gewalt? Und wie ist mit der Radikalisierung einzelner junger Muslime umzugehen? Darüber sprachen wir mit dem Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek. Die Fragen stellte Stefan Orth. Von Aiman Mazyek

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Wie junge Muslime die deutsche Gesellschaft mitgestalten wollen: Aufbrüche der neuen Generation

Herder Korrespondenz 10/2014, S. 519-524

Aktivitäten junger Muslime sind ein Indikator dafür, wie sich der Islam in Deutschland in den nächsten Jahren entwickeln wird. Ihr Engagement im Bereich der Jugendarbeit steht für den Anspruch, als Muslime ein aktiver Teil dieser Gesellschaft zu sein. Eine Herausforderung besteht darin, islamische Organisationen in ihrer Vielfalt in Strukturen der Jugendhilfe zu integrieren und bestehende Arrangements für einen neuen gesellschaftlichen Pluralismus zu öffnen. Von Hansjörg Schmid, Hussein Hamdan

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Ein Gespräch mit dem islamischen Theologen Bülent Ucar: „Vielfalt ernst nehmen“

Herder Korrespondenz 9/2013, S. 448-453

Die Deutsche Islamkonferenz hat viel bewirkt, zuletzt aber vor allem für Missstimmung gesorgt. Welche Rolle spielt dieses Gremium für die Behandlung der wichtigen Anliegen von Muslimen in Deutschland? Und wie sind die Erfahrungen mit den nicht zuletzt von ihm angestoßenen Islamischen Zentren an Universitäten? Über diese Fragen sprachen wir mit Bülent Ucar, Professor für Islamische Religionspädagogik in Osnabrück und Mitglied der zweiten Deutschen Islamkonferenz. Die Fragen stellte Stefan Orth. Von Bülent Ucar

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Plädoyer für einen „Deutschen Muslimtag“: Dialogforum gesucht

Herder Korrespondenz 8/2013, S. 428-431

Diskussionen unter Muslimen waren in den vergangenen Jahren selten. Sie reden eher übereinander als miteinander. Dabei wären eine Reihe von religiösen, aber auch gesellschaftlichen Themenstellungen zu besprechen. Abhilfe könnte in Anlehnung an die Kirchentage ein „Deutscher Muslimtag“ schaffen, an dem sich Muslime aus ganz Deutschland beteiligen – und der die Vielfalt der hier lebenden Muslime widerspiegelt. Von Abdul-Ahmad Rashid

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Leitartikel: Islam in Deutschland?

Herder Korrespondenz 1/2013, S. 1-3

Die Beziehungen von Muslimen zur deutschen Mehrheitsgesellschaft in den vergangenen Jahren wurden stark mit der Frage nach Integration, wenn nicht sogar der Gefahren für die innere Sicherheit verknüpft - worunter Akzeptanz und Vertrauen auf beiden Seiten zwangsläufig leiden müssen.
Auf der anderen Seite wird an ganz unterschiedlichen Stellen an einer größeren Beteiligung von Muslimen am gesellschaftlichen Leben gearbeitet. Angesichts dieser erfreulichen Entwicklungen verändert sich auch das Verhältnis zwischen Christen und Muslimen in Deutschland. Von Stefan Orth

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Identitätskonstruktionen junger Muslime in Deutschland: Zwischen den Stühlen

Herder Korrespondenz 5/2012, S. 252-256

Eine Reihe junger Migranten aus muslimischen Ländern fühlt sich als unwillkommene Ausländer und damit als Außenseiter der deutschen Gesellschaft. Durch den Islam, der als Bindeglied zu anderen Migrantenjugendlichen gleicher Herkunft gesehen wird, können sie ein Gefühl der Sicherheit aufbauen. Derart ausgehöhlte Identitäten sind allerdings stark anfällig für politische Instrumentalisierung und eine Rekrutierung für fundamentalistische Milieus. Von Mouhanad Khorchide

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Ein Gespräch mit dem DITIB-Dialogbeauftragten Bekir Alboga: „Als Religionsgemeinschaft anerkennen“

Herder Korrespondenz 8/2010, S. 394-398

Die zweite Runde der deutschen Islamkonferenz hat begonnen, Thema ist unter anderem die Ausbildung von islamischen Religionslehrern und Imamen, einschließlich der notwendigen Voraussetzungen. Über die Sicht der Muslime sprachen wir mit Bekir Alboga, Referatsleiter für die interreligiöse und interkulturelle Zusammenarbeit der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB). Die Fragen stellte Stefan Orth. Von Bekir Alboga

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Die Zukunft des christlich-muslimischen Dialogs liegt im gemeinsamen Handeln: Interreligiöse Lernprozesse

Herder Korrespondenz 3/2010, S. 149-153

Kirchliche Wohlfahrtsverbände betreuen in ihren Diensten und Einrichtungen zunehmend Angehörige anderer Religionen, insbesonders Muslime. Sie suchen Kooperationen mit Moscheevereinen und beschäftigen auch Muslime als Mitarbeitende. Hier finden sich bisher wenig beachtete Potenziale für den christlich-muslimischen Dialog. Von Volker Meißner

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