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Dossier: Sterbende begleiten oder beim Sterben helfen?

Direkte Sterbehilfe ist in Deutschland nicht rechtmäßig. Die katholische Kirche fordert höchste Achtung vor dem menschlichen Leben als Teil der göttlichen Schöpfung. Gleichzeitig wird der Ruf in der Gesellschaft laut, dass der Mensch nicht nur frei über sein Leben, sondern auch über seinen Tod zu bestimmen vermag. Nicht selten hängt dies mit dem Wunsch zusammen, nicht unnötig lange zu leiden. Auch theologisch wird diskutiert, ob die Entscheidung über Leben und Tod durch den Menschen die Schöpfungsordnung angreift.

Mit einer ganzen Reihe von Artikeln hat sich die Herder Korrespondenz bereits der ethisch brisanten Debatte zum Thema Sterbehilfe gewidmet. Wir dokumentieren sie in diesem Dossier.

  • 14 Artikel der Herder Korrespondenz (Stand: 21.01.2016)

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Inhalt dieses Dossiers

Stand: 21.01.2016
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Individualethische Anmerkungen zur Debatte um den assistierten Suizid: Erschöpfter Lebenswille?

Herder Korrespondenz 2/2015, S. 78-83

Menschen, die Sterbende mit Suizidwunsch begleiten, haben es stets mit Einzelschicksalen zu tun. Ziel einer Begleitung ist es daher, dem Einzelnen dabei zu helfen, dass dieser einen Zugang zu sich selbst, zu seinen tragenden Sinn- und Werteinsichten finden kann. Damit wird möglich, den Lebensweg auf seine eigene, individuelle und unverwechselbare Art und Weise zu vollenden. Von Jochen Sautermeister

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freier Artikel:Ein Gespräch über Sterbehilfe mit dem Gerontologen Thomas Klie: „Die Ressource des sozialen Miteinanders“

Herder Korrespondenz 5/2014, S. 231-235

Warum nehmen wir Anteil, wenn ein Nachbarkind die Nacht durchgeschrien hat, aber nicht an den Mühen der Nachbarin, die in der Begleitung eines dementen Angehörigen an ihre Grenzen stößt? Über das Leben als Hochbetagte und in Abhängigkeit von anderen, das Leitbild der geteilten Verantwortung für die Sorge beziehungsweise die Frage, was dies alles mit der aktuellen Diskussion über Sterbehilfe zu tun hat, sprachen wir mit dem Freiburger Gerontologen Thomas Klie. Die Fragen stellte Alexander Foitzik. Von Thomas Klie

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Die Diskussion über Sterbehilfe in der Schweiz: Langes Ringen

Herder Korrespondenz 11/2009, S. 569-574

Seit Jahren gibt es einen Sterbehilfetourismus in die Schweiz, wo Organisationen wie „Exit“ und „Dignitas“ Beihilfe zur Selbsttötung anbieten. Die strafrechtliche und ethische Diskussion über das Thema Sterbehilfe hat sich verschärft, nachdem die Züricher Staatsanwaltschaft und die Organisation „Exit“ im Sommer dieses Jahres eine Vereinbarung über die organisierte Hilfe zur Selbsttötung abgeschlossen haben. Von Rolf Weibel

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