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Dossier: Flucht und Flüchtlinge im 21. Jahrhundert

Laut UNO befanden sich im Jahr 2015 rund 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Das übersteigt die Zahl der Flüchtlinge im Zuge des Zweiten Weltkrieges. Ob innerhalb des eigenen Landes oder außerhalb: Die Anzahl der Flüchtlinge steigt stetig und ist die globale Herausforderung im 21. Jahrhundert. Durch die Konflikte im Nahen Osten und in Afrika sowie wegen Armut in den Westbalkanstaaten fliehen immer mehr Menschen aus ihrer Heimat, viele kommen in die EU. Außen- und Innenpolitik, Kirchen und Zivilgesellschaften, Vereine und jeder Einzelne sind von der Aufgabe der humanitären Hilfe und der Integration dieser Menschen betroffen.

Wir haben Ihnen in diesem Dossier Beiträge der Herder Korrespondenz zum Thema „Flüchtlinge“ und „Flucht“ zusammengestellt.

  • 15 Artikel der Herder Korrespondenz (Stand: 27.04.2016)

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Inhalt dieses Dossiers

Stand: 27.04.2016
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Ein Gespräch mit dem Bamberger Erzbischof Ludwig Schick: „Religion gehört zur Integration dazu“

Herder Korrespondenz 4/2016, S. 17-20

Was bedeutet die große Zahl von Flüchtlingen im Land längerfristig? Wie lassen sich die Fluchtursachen besser bekämpfen? Und wie verändert sich die katholische Kirche durch die neue Situation? Über diese Fragen sprachen wir mit dem Bamberger Erzbischof Ludwig Schick, der seit einem Jahrzehnt Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz ist. Die Fragen stellte Stefan Orth. Von Ludwig Schick

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Flüchtlinge: Keine Parallelgesellschaften

Herder Korrespondenz 1/2016, S. 9-10

In der aktuellen Flüchtlingsdebatte haben die Kirchen sich früh zu Wort gemeldet. Doch neben der politischen Auseinandersetzung sind sie auch Akteure angesichts der praktischen Aufgaben, die sich nun stellen. Zu Fragen dieses christlichen Engagements hat Ende November der erste katholische Flüchtlingsgipfel stattgefunden. Ein weiteres Augenmerk der Bischöfe liegt auf den verfolgten Christen in Syrien. Von Felizia Merten

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Ein Gespräch mit Frido Pflüger vom Jesuiten-Flüchtlingsdienst: „Bildung ermöglichen“

Herder Korrespondenz 11/2015, S. 569-572

Frido Pflüger, Leiter des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes in Berlin, fordert, die Fehler der Vergangenheit zu vermeiden und Flüchtlingen so früh wie möglich Zugang zur Bildung zu ermöglichen. Missionieren will der Jesuit unter den Flüchtlingen nicht. Das hieße für ihn, ihre Situation auszunutzen. Die Fragen stellte Benjamin Leven. Von Frido Pflüger

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Ein Gespräch mit Bundesentwicklungsminister Gerd Müller: „Die Flüchtlingsproblematik kann nicht in Deutschland gelöst werden“

Herder Korrespondenz 10/2015, S. 513-516

Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) benennt als Ursache für die Flüchtlingskrise vor allem dramatische Versäumnisse in der Unterstützung der Herkunftsländer. Im Balkan sieht er Fehlplanung und Korruption als Hauptübel. Für die Länder rund um Syrien hingegen müssten sofort Notprogramme aufgelegt werden, sonst würden sich weitere Millionen Menschen nach Europa aufmachen. Die Fragen stellte Volker Resing. Von Gerd Müller

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Chaldäische Christen als Flüchtlinge in der Kirche in Deutschland: Nicht einfach nur Migranten

Herder Korrespondenz 8/2014, S. 402-407

Im Unterschied zu den früheren so genannten „Gastarbeitern“ kommen die jetzt aufgrund der Konflikte im Nahen Osten Zuwandernden ganz überwiegend ohne Rückkehrperspektive. Für die Kirche in Deutschland stellen die aus mehrheitlich islamischen Ländern einwandernden Christen dabei in mehrfacher Hinsicht eine besondere pastorale Herausforderung dar. Von Klaus Barwig

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