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Dossier: Religiöses in der Literatur

In der deutschen Gegenwartsliteratur ist das Thema Religion weiterhin sehr präsent. Neben einem Schwerpunkt auf der Auseinandersetzung mit der christlichen Tradition fallen inzwischen auch jüdische und muslimische Stimmen auf. Was reizt Schriftsteller heute an der Beschäftigung mit biblischen Figuren, Erzählstoffen und Motiven, insbesondere mit Blick auf die Person Jesu von Nazareth? Wie positionieren sich Autoren heute gegenüber dem Christentum? Und wo steht der Dialog zwischen Theologie und Literatur momentan?

Wir haben Ihnen in diesem Dossier Beiträge der Herder Korrespondenz aus den vergangenen Jahren zum Verhältnis von Religion und Literatur zusammengestellt.

  • 19 Artikel der Herder Korrespondenz (Stand: 18.12.2015)

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Inhalt dieses Dossiers

Stand: 18.12.2015
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Priestergestalten in Romanen der Gegenwart: Seiltänzer

Herder Korrespondenz 12/2015, S. 638-641

Das Christentum in Deutschland erodiert zunehmend und scheint keine Zukunft mehr zu haben. Dass sich vor diesem düsteren Szenario auch ein tief greifender Wandel des Priesterbildes vollzieht, zeigt ein Blick auf aktuelle Romane, in denen Priestergestalten vorgestellt werden, denen das Sakramentale fremd geworden ist, und die das, was sie verkünden, selbst nicht mehr glauben und leben können. Von Elisabeth Hurth

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Anmerkungen zu Michel Houellebecqs Roman „Unterwerfung“: „Ich hätte nichts zu bereuen“

Herder Korrespondenz 11/2015, S. 597-600

Der Roman „Unterwerfung“ von Michel Houellebecq, der kurz vor den Terroranschlägen von Paris Anfang des Jahres erschienen ist, regte bereits vorher auf. Es war durchgesickert, dass der Autor Frankreich darin als muslimische Republik beschreibt. Für einen laizistisch verfassten Staat wie Frankreich bedeutete das einen besonderen Skandal. Der Roman provoziert aber auch darüber hinaus. Von Brigitte Schwens-Harrant

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freier Artikel:Die Rezeption der Bibel in der Gegenwartsliteratur: „Das schöne Skandalon einer heiligen Polyphonie“

Herder Korrespondenz 9/2014, S. 480-484

Schriftsteller setzen sich mit der Bibel auseinander, sie sind nicht nur Bibelleser, sondern lassen sich von der Bibel in ihrem Schreiben inspirieren. Dies lässt sich unter vielen anderen etwa an Bert Brecht, Wolfdietrich Schnurre, Friedrich Christian Delius zeigen. Und überraschenderweise auch an Reiner Kunze. Von Erich Garhammer

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Religiöse Dimensionen im Krimi: Faszination des Bösen

Herder Korrespondenz 4/2014, S. 200-205

Was wäre der sonntägliche Fernsehabend ohne den „Tatort“? Krimiserien sind ebenso beliebt wie Kriminalromane. Krimis erzählen von gewaltsamen Todesfällen, generieren damit einen „Plot“ und stellen Kohärenz in einer unheilen, gebrochenen Welt her. Krimis behandeln nicht nur Themen aus dem Bereich Religion und Kirche, sondern haben auch als solche eine religiöse Dimension. Von Elisabeth Hurth

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Spielarten des Spirituellen in der Gegenwartsliteratur: Mehr als ist

Herder Korrespondenz 12/2013, S. 631-636

Spiritualität ist zu einem Leitbegriff der religiösen Gegenwartskultur geworden. Jenseits herkömmlicher Grenzziehungen zwischen kirchlichem Gottesglauben und atheistischem Säkularismus wird Spiritualität heute mit der Suche nach Sinn und Fragen nach dem Transzendenten verbunden. Ein Blick auf die Gegenwartsliteratur fördert zeitdiagnostisch höchst aufschlussreiche Spielarten des Spirituellen zu Tage. Von Christoph Gellner

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Patrick Roths Roman „Sunrise“in der Diskussion: Den Sohn opfern?

Herder Korrespondenz 2/2013, S. 102-106

Patrick Roth gehört zu den aus religiöser Sicht interessantesten Schriftstellern der Gegenwart. Schon in seiner „Christustrilogie“ hat er sich eingehend mit biblischen Stoffen auseinandergesetzt. In seinem neuen Roman „Sunrise“ erzählt er die Geschichte des Ziehvaters Jesu, Joseph von Nazareth. Die dabei gebotene Sprachgewalt beeindruckt, es lassen sich aber aus einer theologischen Sicht auch manche kritischen Anmerkungen machen. Von Stefan Orth

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Religion in aktuellen deutschen Romanen: „Wie tauft man richtig?“

Herder Korrespondenz 10/2010, S. 518-522

Im Mittelpunkt von Romanen, die sich dem Thema Religion gewidmet haben, standen zuletzt mehrfach Priesterfiguren. Interessant wird es, wenn Schriftsteller sich nicht darauf beschränken, theologische Dialoge nachzuahmen oder den pastoralen Alltag aufzuzeichnen, sondern religiösen Fragen auf ihre eigene, nämlich literarische Weise nachspüren. Von Brigitte Schwens-Harrant

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Judentum und Islam in der Gegenwartsliteratur: Wahrheiten außerhalb des Blickfeldes

Herder Korrespondenz 1/2009, S. 38-42

Nichtchristliche Religionen sind in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur zunehmend mit eigenen Stimmen präsent. Für das interkulturelle Zusammenleben ist dies ebenso aufschlussreich wie für den Religionsdialog. Gerade die „vermittelte“ Auseinandersetzung in der Literatur lässt deren Herausforderung existentiell konkreter und lebendiger werden. Von Christoph Gellner

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Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Thomas Hürlimann: Fromme Literaten, abtrünnige Theologen

Herder Korrespondenz 7/2016, S. 18-21

Die Literatur rettet untergehende Reiche und erweckt Tote zum Leben, sagt Thomas Hürlimann. So erklärt sich für ihn auch das Interesse vieler Schriftsteller an der religiösen Welt. Der Schweizer Autor erzählt, wie er den Glauben verlor und wiederfand – und warum ihm auch die dunklen Seiten der Religion wichtig sind. Die Fragen stellte Benjamin Leven. Von Thomas Hürlimann

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