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Dossier: Film und Religion

Lange schien es, als seien ausdrücklich religiöse Filme wie Bibel- und Heiligenfilme, Filme über die Institution Kirche und deren Repräsentanten im Kino Vergangenheit. Religiöses fand man eher in Anspielung auf christliche Motive und Symbole, oft mit anderen Traditionen vermischt. Das hat sich in den vergangenen Jahren geändert. Religion und Kirche sind wieder interessante Filmsujets, werden allerdings auch der Kritik ausgesetzt. Darüber hinaus gibt es auch aus theologischer Sicht weiterhin eine Fülle interessanter Filme und Regisseure.

Wir haben Ihnen in diesem Dossier jüngere Beiträge der Herder Korrespondenz zum Thema Film und Religion zusammengestellt. 

  • 18 Artikel der Herder Korrespondenz (Stand: 26.08.2016)

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Inhalt dieses Dossiers

Stand: 26.08.2016
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Martin Scorseses Kino-Epos Silence über Jesuitenmissionare in Japan: Lebensrettung und Glaubensaufgabe

Herder Korrespondenz 3/2017, S. 43-45

Immer schon kannte der christliche Glauben Zeiten, in denen er sich bewähren muss – bis ins Martyrium hinein. Der Spielfilm „Silence“ von Kult-Regisseur Martin Scorsese, der Anfang März bei uns in die Kinos kommt, inszeniert genau diese Glaubensherausforderung angesichts des christenfeindlichen Regimes im Japan des 17. Jahrhunderts. Von Joachim Valentin

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„Star Wars“ in der Hand des Disney-Konzerns: Das Imperium triumphiert

Herder Korrespondenz 2/2016, S. 13-16

„Star Wars“, die wohl populärste und stilbildendste Filmreihe aller Zeiten, geht mit „Episode VII – Das Erwachen der Macht“ in ein neues Zeitalter. Nach der Übernahme aller Filmrechte durch den Disney-Konzern befindet sich das Weltraum-Epos erstmals außerhalb der Kontrolle durch ihren Schöpfer George Lucas. Der bisherige kommerzielle Erfolg des neuen Films gibt Disney Recht – ob Lucas sein Vermächtnis in gute Hände gelegt hat, bleibt hingegen auch für ihn selbst offen. Auch die Rolle von Religion und Spiritualität wird womöglich neu bewertet werden müssen. Von Christian Feichtinger

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Im Kino gibt es eine neue Virulenz biblischer Erzählstoffe: Heilsgeschichtliches im 3D-Format?

Herder Korrespondenz 8/2014, S. 415-419

Die Bibel hat wieder Konjunktur, zumindest im Kino. Hollywood setzt in diesem Jahr verstärkt auf biblische Erzählstoffe für das Multiplex-Publikum. Aber selbst Autorenfilmer ließen sich in jüngster Zeit wieder vermehrt von Geschichten aus dem Alten wie dem Neuen Testament inspirieren. Auch die Frage, welche Jesusbilder im 21. Jahrhundert angemessen sind, geht damit in eine neue Runde. Von Stefan Orth

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Aktuelle Gestalten des Bösen in Film und TV: Problematische Personifikationen

Herder Korrespondenz 7/2014, S. 358-362

Kaum ein populärer Film oder eine TV-Serie kommt ohne „Bösewicht“ aus. Dessen konkrete Ausgestaltung und vor allem seine Nähe zu dem, was die christliche Tradition als personale Verkörperung des Bösen kennt, variiert indes in sehr hohem Maß, und umfasst von einer zickigen Antagonistin im Highschoolfilm bis zu einem manichäisch-metaphysischen Bösen im Fantasygenre eine extreme Bandbreite an Figuren. Von Theresia Heimerl

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Der große Filmregisseur Andrej Tarkowskij inspiriert weiterhin: Zeit zum Erinnern

Herder Korrespondenz 10/2013, S. 534-538

Wegen der mannigfaltigen Behinderungen durch die russische Zensur umfasste das Werk von Andrej Tarkowskij am Ende nur ganze sieben lange Spielfilme, aber mit ihnen hat er sich unauslöschlich in die Filmgeschichte eingeschrieben. Gleichwohl droht die Erinnerung an ihn heute zu verblassen: die Erinnerung an seinen tief in das Innere der Wirklichkeit eindringenden Blick: auf eine Filmkunst, der es um den Menschen und die Sensibilisierung seiner Wahrnehmung geht und gegen die heute im Kino verbreitete Suspendierung des Nachdenkens über die letzten Fragen anarbeitet. Von Reinhold Zwick

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Zum Kino als theologischem Erkenntnisort: Filme machen sehend

Herder Korrespondenz Spezial 1/2012, S. 60-64

In Filmerzählungen findet die Theologie aktuelle Reformulierungen und neue Kontextuierungen von Glaubenstraditionen. Filme tragen neue Fragestellungen und tastende Antworten an sie heran, markieren ebenso Plausibilitätsprobleme und Vermittlungsdefizite der Theologie, die dieser dann zu bearbeiten aufgegeben sind – wie sie umkehrt auch Ressourcen für theologische Einsichten sein können. Von Reinhold Zwick

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Dan Browns „Illuminati“ im Kino: Dunkle Machenschaften?

Herder Korrespondenz 6/2009, S. 281-285

Wie die literarische Vorlage ist der Hollywood-Film „Illuminati“ als unterhaltsamer Thriller vor dem Hintergrund widerstreitender Weltanschauungen angelegt. So krude Dan Browns Phantasieprodukt eines weiterhin aktiven Geheimordens sein mag: Es geht auch um das Spannungsfeld zwischen der katholischen Kirche und der modernen Welt, insbesondere der Naturwissenschaften. Von Stefan Orth

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