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Dossier: Zeit der Orden?

Zum ersten Mal in der Kirchengeschichte wurde ein Jesuit zum Papst gewählt. Damit geraten auch die Orden wieder verstärkt in den Blick. Auf der einen Seite haben die Orden in Deutschland und anderen europäischen Ländern meist mit Überalterung und Nachwuchsmangel zu kämpfen. Auf der anderen Seite scheinen sie gerade in der gegenwärtigen kirchlichen und religiösen Situation eine besondere Aufgabe und Rolle spielen zu können.

Wir haben Ihnen in diesem Dossier jüngere Beiträge zur aktuellen Lage der Orden zusammengestellt.

  • 16 Artikel der Herder Korrespondenz (Stand: 22.11.2016)

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Inhalt dieses Dossiers

Stand: 22.11.2016
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Vom Segen und der Last eines bedeutungsgeladenen Titels: Kirchen und Klöster als „Weltkulturerbe“

Herder Korrespondenz 5/2015, S. 252-255

Unter den vielen UNESCO-Kulturerbestätten befinden sich auch viele Kirchen und Klöster, andere streben diesen Titel an. Dabei ist die Auszeichnung Segen und Fluch zugleich. Über die neuen Möglichkeiten aufgrund einer größeren Öffentlichkeit, aber auch die Unterschiede zwischen musealen, touristisch genutzten oder religiösen Räumen mit ihren Eigengesetzlichkeiten wurde zuletzt wieder diskutiert. Wie tourismustauglich sind Kirchen und Klöster? Von Thomas Eggensperger

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Ein Gespräch mit Generaloberin Edith-Maria Magar: „Bereitschaft, Altes loszulassen“

Herder Korrespondenz 4/2015, S. 177-182

Was bedeutet das von Papst Franziskus ausgerufene „Jahr der Orden“ ganz konkret für eine Ordensgemeinschaft? Wie lässt sich der nicht zuletzt wegen Überalterung und Nachwuchsmangel notwendige Umstrukturierungsprozess bewältigen, so dass das Vermächtnis der Ordensgründerinnen und -gründer erhalten bleibt und die Ordensgemeinschaften auch unter veränderten Bedingungen ihrer Sendung gerecht werden können? Darüber sprachen wir mit Schwester Edith-Maria Magar, Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen. Die Fragen stellte Alexander Foitzik Von Edith-Maria Magar

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Die Krise der Orden und Aufbrüche an verborgenen „Anders-Orten“: Die stillgelegten Propheten?

Herder Korrespondenz 2/2015, S. 65-70

Das Ordensleben in Deutschland steht vor einem historischen Traditionsbruch. Teilweise schrumpfen die Gemeinschaften des gottgeweihten Lebens nur noch auf einen Schatten ihrer selbst zusammen. Zugleich wird den Orden aber immer wieder auch von höchster Stelle eine Art „Reservefunktion“ für die Zukunft der Kirche zugeschrieben. Ein oft wirklichkeitsfremder Blick verstellt dabei die Sicht auf Lage und tatsächliche Möglichkeiten der Orden. Zum Auftakt des „Jahrs der Orden“, welches bis Februar 2016 dauert, ist daher eine genaue Analyse notwendig. Selbstlähmung und Dialogunfähigkeit sind dabei Probleme, die klar zu benennen sind. Von Ulrich Engel

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Bedeutung und Herausforderung einer alten Lebensform heute: Ora et labora?

Herder Korrespondenz 12/2014, S. 642-646

Der Benediktinerorden gehört nicht nur zu den ältesten Orden, sondern ist auch mit seiner Wirkungsgeschichte heute weiterhin einer der ganz großen. Wo steht der traditionsreichste Orden im von Papst Franziskus ausgerufenen „Jahr der Orden“ mit Blick auf Verbreitung, Spiritualität und Engagement. Welche Perspektiven eröffnen sich – gerade angesichts mancher Krisenphänomene – für die Zukunft? Von Bernhard A. Eckerstorfer

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Wirkungsorte von Ordensleuten in Lateinamerika und der Karibik: Integration in die Welt der Armen

Herder Korrespondenz 10/2013, S. 497-501

Das Ordensleben in den Ländern Lateinamerikas und der Karibik zeichnet sich durch eine enorme Vielfalt aus. Dennoch lässt sich von einem gemeinsamen Spezifikum sprechen: die vorbehaltlose Integration in die Welt der armen Volksschichten im Kontext des Zweiten Vatikanums. Der wirksamste Ausdruck dieser Gemeinsamkeit lateinamerikanischer Ordensleute ist deren weltweit einzigartige Föderation, die „CLAR“. Von Thomas Wieland

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Ein Gespräch mit Jesuiten-Provinzial Stefan Kiechle: „Wirklichkeit nüchtern und wahrhaftig anschauen“

Herder Korrespondenz 7/2013, S. 340-344

Zum ersten Mal in der Kirchengeschichte wurde ein Jesuit zum Papst gewählt. Ob sich mit dem Jesuiten-Papst die Rolle des Jesuitenordens in der Weltkirche verändern wird und welche Bedeutung der Orden weltweit gesehen und innerhalb der deutschen Ortskirche hat, darüber sprachen wir mit dem Provinzial der deutschen Jesuitenprovinz, Stefan Kiechle. Die Fragen stellte Alexander Foitzik. Von Stefan Kiechle

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Leitartikel: Stunde der Orden?

Herder Korrespondenz 5/2013, S. 217-219

Der neue Papst Franziskus ist Jesuit: Damit sind die Orden verstärkt in den Blick geraten. Das Ordensleben in seiner Vielfalt ist ein Spezifikum der katholischen Kirche und bildet einen Grundpfeiler des kirchlichen Lebens. Gleichzeitig müssen die Orden in Deutschland und anderen europäischen Ländern wegen Überalterung und Nachwuchsmangel immer mehr Einrichtungen abgeben. Gerade in der gegenwärtigen kirchlichen und religiösen Situation sind die Orden aber unverzichtbar. Sie stehen für Pluralität in der Kirche, können flexibel agieren und verfügen über geistliche Ressourcen. Von Ulrich Ruh

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Ein Gespräch zum Dialogprozess mit Schwester Miriam Altenhofen: „In aller Gebrechlichkeit unsere Aufgabe erfüllen“

Herder Korrespondenz 7/2011, S. 339-343

Die Orden können zu dem Dialogprozess der Kirche in Deutschland einen besonderen Beitrag leisten, aus ihrer eigenen Tradition heraus. Über die künftige Aufgabe und Rolle der Ordensgemeinschaften sprachen wir mit Schwester Miriam Altenhofen, der stellvertretenden Vorsitzenden der Deutschen Ordensobernkonferenz. Die Fragen stellte Alexander Foitzik. Von Miriam Altenhofen

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Das Ordenscharisma geht nicht auf in kirchlichen Strukturen: Kein eigenes Amt, aber besonderer Dienst

Herder Korrespondenz Spezial 1/2009, S. 53-56

Ordenschristen bilden sehr eigene Gruppen in der Kirche und das in einer durchaus großen Vielfalt. Es gibt Ordenschristen, die Dienste und Ämter in der Kirche übernehmen, doch dabei geht ihr besonderes Charisma nie ganz in den Strukturen auf. Sie bleiben identifizierbar als Menschen mit eigener Berufung und Sendung. Von Manfred Entrich

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Zum Verhältnis von Orden und Ortskirche in schwierigen Zeiten: Wächter des Unplanbaren

Herder Korrespondenz 6/2005, S. 297-300

Die Orden in Deutschland befinden sich in einer Übergangsphase, vor allem einer schwierigen Personalsituation wegen. Diese Situation schärft zugleich den Blick für die Bedeutung der Orden in ihrer Ortskirche. Gerade angesichts der strukturellen Veränderungen in den Diözesen können den Ordensgemeinschaften besondere Aufgaben zuwachsen. Von Manfred Entrich

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Der Dominikanerorden weltweit: Gemeinschaft im Dialog

Herder Korrespondenz 10/2002, S. 520-524

Im Vergleich zu anderen Orden und Kongregationen liegen die Eintritte in den Dominikanerorden auch in der westlichen Welt relativ hoch. Schwerpunkte der Tätigkeiten des fast 800 Jahre alten Predigerordens liegen heute im Engagement für den Dialog der Konfessionen, Religionen und Kulturen. Das Gesicht des Ordens wird sich in den kommenden Jahren verändern: Er wird internationaler und weniger eurozentrisch. Von Thomas Eggensperger, Ulrich Engel

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