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Dossier: Wohin steuert Papst Franziskus?

Auf den Rücktritt von Benedikt XVI. folgte die überraschende Wahl des Lateinamerikaners Jorge Mario Bergoglio zum neuen Papst. Welche Akzente wird der neue Papst – nicht zuletzt ausgehend von der Namenswahl Franziskus – in seinem Pontifikat setzen? Und mit welchen Entscheidungen hat er die katholische Kirche seit seinem Amtsantritt bereits verändert?

Wir haben Ihnen in diesem Dossier die bisher erschienenen zentralen Beiträge der Herder Korrespondenz zum Pontifikat von Papst Franziskus zusammengestellt.

  • 23 Artikel der Herder Korrespondenz (Stand: 28.07.2016)

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Inhalt dieses Dossiers

Stand: 28.07.2016
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: Papst Franziskus und sein freimütiger Umgang mit dem Kirchenrecht: Freiheit für das Volk – Strenge für den Klerus

Herder Korrespondenz 8/2016, S. 22-25

In jüngerer Zeit hat der Papst mehrfach Entscheidungen getroffen und sich – teilweise spontan – mit Äußerungen zu Wort gemeldet, die jeweils kirchenrechtlich relevant sind. Wie ist das Verhältnis von Franziskus zum Kirchenrecht zu bewerten und was folgt daraus für dieses Pontifikat? Wie ernst nimmt der Papst die Prinzipien von Synodalität und Kollegialität wirklich? Von Thomas Schüller

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Kommentar: Versöhnlich

Herder Korrespondenz 2/2016, S. 7

Im Unterschied zum Vorjahr hat Papst Franziskus die Kurie in seiner jüngsten Weihnachtsansprache demonstrativ gelobt und eine pastorale Grundhaltung gefordert. Angesichts der anstehenden Aufgaben wird er auf die engagierte Mitarbeit der Kurie auch angewiesen sein. Von Stefan Orth

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freier Artikel:Leitartikel: Disruptive Barmherzigkeit

Herder Korrespondenz 1/2016, S. 4-5

Papst Franziskus verändert die Kirche, aber doch anders als Kritiker wie Anhänger es befürchten beziehungsweise wünschen. Der Argentinier auf dem Stuhl Petri setzt auf einen struktur-skeptischen und anti-systematischen Prozess der Erneuerung. Das Heilige Jahr der Barmherzigkeit wird dabei zu einem Höhepunkt seines Pontifikats und Ausdruck seiner Art, den Glauben zu vermitteln und die Kirche zu führen. Von Volker Resing

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Die Popularität von Papst Franziskus und Franz von Assisi: „Perfectly to our times“

Herder Korrespondenz 6/2014, S. 291-295

Die aktuell große Popularität von Papst Franziskus und seinem „Namenspatron“ Franz von Assisi ist kein zufälliges Phänomen. Sie korrespondiert mit der soziologisch erhobenen religiösen Disposition vieler Zeitgenossen: Streben nach Individualität, Mühen um Ganzheitlichkeit und Pflege einer gewissen Institutionenskepsis. Entsprechend zeigt sich in der Beliebtheit der beiden Franziskus-Gestalten auch, wie Religion in unserer Gegenwart lebendig ist. Von Hubertus Lutterbach

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Ein Gespräch über Papst Franziskus mit Thies Gundlach vom EKD-Kirchenamt: „Die katholische Kirche verändern“

Herder Korrespondenz 4/2014, S. 177-182

Papst Franziskus sorgt für Aufsehen auch über die katholische Kirche hinaus. Was bedeutet der Jesuitenpapst aus Lateinamerika für Protestanten? Welche Herausforderungen bietet sein Kurs für die evangelische Kirche? Darüber sprachen wir mit Thies Gundlach, Vizepräsident im Kirchenamt der EKD. Die Fragen stellte Ulrich Ruh. Von Thies Gundlach

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Warum Papst Franziskus den heiligen Peter Faber so schätzt: Ein reformierter Priester

Herder Korrespondenz 4/2014, S. 192-195

Im Dezember letzten Jahres hat Papst Franziskus überraschend und die üblichen Verfahren überspringend den Jesuiten Peter Faber (1506 bis 1546) heiliggesprochen. Der Papst sieht in ihm Vorbild und Anregung für die gewünschten Kirchenreformen. Die Gestalt Fabers kann durchaus auch die heutige Kirche im deutschsprachigen Raum in ihrem Reformbemühen inspirieren. Von Stefan Kiechle

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„Evangelii gaudium“ in der Sicht von Ökonomen: Der Papst irrt – der Papst hat recht

Herder Korrespondenz 3/2014, S. 119-124

Anerkannte deutsche Wirtschaftsjournalisten haben das Apostolische Schreiben „Evangelii gaudium“ von Papst Franziskus (vgl. HK, Januar 2014, 7 ff.) zum Teil heftiger Kritik unterzogen und ihm beispielsweise Marktfeindlichkeit vorgeworfen. Bemerkenswert ist, dass sich diese Resonanz fast ausschließlich auf wenige Seiten des Dokuments konzentriert. So wurde das Schreiben auch als Kapitalismuskritik aufgenommen, obwohl das Wort kein einziges Mal darin vorkommt. Von Friedhelm Hengsbach

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Papst Franziskus und der Weltjugendtag in Rio: Interessante Premiere

Herder Korrespondenz 9/2013, S. 457-461

Als „Enzyklika von Rio“ bezeichnete ein Artikel in der katholischen Zeitschrift „il regno“ (Bologna) den Besuch des neuen Papstes beim Weltjugendtag, der Ende Juli auf seinem Heimatkontinent stattfand. Franziskus überzeugte durch seinen spontan-unkomplizierten Stil; seine Botschaften waren appellativ gehalten. Es ging ihm vor allem um eine Kirche, die bewusst an die „Peripherie“ geht und sich tatkräftig aus ihrem Glauben heraus für Gerechtigkeit einsetzt. Von Ulrich Ruh

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freier Artikel:Was die Namenswahl von Papst Franziskus erwarten lässt: Nomen est omen?

Herder Korrespondenz 7/2013, S. 335-340

Ein neu gewählter Papst hat sich nach 800 Jahren zum ersten Mal für den Namen des Armen aus Assisi entschieden. Viele verbinden mit der Namenswahl die Hoffnung, dass dieser Papst in der Kirche wieder Ordnung schafft. Dazu lohnt es sich, den Blick auf das Leben des Franz von Assisi zu werfen, der sich durchaus erfolgreich mit den Strukturen und Machtverhältnissen der Kirche seiner Zeit auseinandergesetzt hat. Von Udo Friedrich Schmälzle

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Leitartikel: Arme Kirche für die Armen

Herder Korrespondenz 6/2013, S. 271-273

Schon auf seiner ersten Pressekonferenz erklärte Papst Franziskus unmissverständlich, er wünsche sich eine „arme Kirche für die Armen“. Wird die Begeisterung für den zum Papst gewählten „Kardinal der Armen“ die Kirche in Deutschland nicht nur in Bewegung setzen, sondern auch verändern? Wird Papst Franziskus beziehungsweise die Begeisterung für seinen neuen Stil, seine Botschaft womöglich auch dem bundesweiten Dialogprozess in der deutschen Ortskirche zu neuer Dynamik verhelfen? Im Rahmen des Gesprächsprozesses haben die Bischöfe Anfang Juni zu einem „Nationalen Eucharistischen Kongress“ eingeladen. Für die damit angestrebte „Vertiefung von Glauben und Wissen über das eucharistische Geheimnis“ könnte eine gemeinschaftliche Rückbesinnung auf die uns zugesagte Christuspräsenz in den Armen, Benachteiligten und Marginalisierten helfen - ein eucharistischer Kongress in einer armen Kirche für die Armen sozusagen. Von Alexander Foitzik

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Leitartikel: Des Papstes neue Kleider

Herder Korrespondenz 4/2013, S. 163-165

Am Ende war es eine faustdicke Überraschung. Obwohl er auf vielen der längeren Listen mit Papabili zu finden war, hatte kaum jemand mit dem Argentinier Jorge Mario Bergoglio gerechnet, als bereits nach dem fünften Wahlgang des jüngsten Konklaves weißer Rauch aufstieg. Zu dominant wurde über eine Handvoll anderer Kandidaten spekuliert. Von Stefan Orth

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