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Dossier: Priester in der Krise

Unabhängig von Berichten über den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Kleriker steht das Priesteramt in der Diskussion. Die Spannungen zwischen der Amtstheologie und der Realität des priesterlichen Lebens werden immer größer. Wie ist es heute überhaupt möglich, in einer säkularisierten Gesellschaft als Priester zu leben? Wie kann die Kirche dem Priestermangel begegnen? Und welche Rolle spielt dabei der Zölibat?

Wir haben Ihnen in diesem Dossier wichtige Beiträge zum Thema zusammengestellt.

  • 17 Artikel der Herder Korrespondenz (Stand: 27.04.2016)

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Inhalt dieses Dossiers

Stand: 27.04.2016
6 Kommentare

freier Artikel:Ein Vorschlag: Viri probati zur Priesterweihe zulassen

Herder Korrespondenz 3/2017, S. 13-17

Den Verantwortlichen in den Diözesen ist das Problem schon lange bekannt. Bedingt durch den Priestermangel drohen viele Diözesen einen Teil ihrer sakramentalen Grundstruktur einzubüßen. Dieser Beitrag macht einen Vorschlag, unter welchen Bedingungen verheiratete Diakone zur Priesterweihe zugelassen werden können, ohne dass dies auf Kosten des zölibatären Priestertums geht. Von Helmut Hoping, Philipp Müller

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Priestergestalten in Romanen der Gegenwart: Seiltänzer

Herder Korrespondenz 12/2015, S. 638-641

Das Christentum in Deutschland erodiert zunehmend und scheint keine Zukunft mehr zu haben. Dass sich vor diesem düsteren Szenario auch ein tief greifender Wandel des Priesterbildes vollzieht, zeigt ein Blick auf aktuelle Romane, in denen Priestergestalten vorgestellt werden, denen das Sakramentale fremd geworden ist, und die das, was sie verkünden, selbst nicht mehr glauben und leben können. Von Elisabeth Hurth

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Ergebnisse der deutschen Seelsorgestudie: Überraschend zufrieden bei knappen Ressourcen und die Kraft der Spiritualität

Herder Korrespondenz 6/2015, S. 294-298

Menschen haben hohe Erwartungen an Priester und andere Seelsorgerinnen und Seelsorger im Dienst der katholischen Kirche. Was aber passiert, wenn die Gemeinden zu immer größeren Einheiten zusammengelegt werden? Wie wirken sich die Herausforderungen unserer Zeit auf Engagement und Gesundheit aus? Was geschieht, wenn die Seelsorgerinnen und Seelsorger selbst bis an ihre Belastungsgrenzen gefordert werden? Mitte April wurden die Ergebnisse einer groß angelegten repräsentativen Studie zu diesen Fragen vorgestellt. Von Christoph Jacobs, Klaus Baumann, Arndt Büssing, Wolfgang Weig, Eckhard Frick

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Zur Lage des Weihepriestertums im priesterlichen Gottesvolk: Offenkundig gefährdet

Herder Korrespondenz 11/2014, S. 572-576

Bei ihrer jüngsten Vollversammlung Ende September hat sich die Deutsche Bischofskonferenz an einem Studientag dem Verhältnis von Priestern und Laien vor allem mit Blick auf die neuen pastoralen Strukturen gewidmet. Der folgende Beitrag fragt anlässlich des Studientages, wie das Weihepriestertum und seine unverzichtbare Aufgabe im Volk Gottes gestaltet werden können jenseits der bisherigen sanktionsgestützten Form. Von Rainer Bucher

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Hat die Kirche aus dem Missbrauchsskandal gelernt?: Nicht der lüsterne Satan

Herder Korrespondenz Spezial 2/2014, S. 40-44

Wer hauptverantwortlich in der Kirche arbeitet, muss über seine Sexualität verfügen können. Das ist mit die beste Prävention um sexuellen Missbrauch zu verhindern, der ja nicht nur gegenüber Minderjährigen geschieht, sondern im kirchlichen Kontext oft auch gegenüber Erwachsenen. Das gilt nicht zuletzt auch für homosexuelle Priester. Von Wunibald Müller

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Eine theologisch-ethische Reflexion: Problemfall Zölibat

Herder Korrespondenz Spezial 2/2014, S. 35-40

Für die katholische Sexualmoral spielt die verpflichtende Ehelosigkeit der Priester eine wichtige Rolle. Der Pflichtzölibat steckt aber schon seit längerem in einer Krise und ist nicht wirklich plausibel zu begründen. Es bedarf zahlreicher struktureller, sozialer und persönlicher Vorgaben, damit der Zölibat zu jener einladend zeichenhaften Lebensform wird, die die Tradition charismatischer Ehelosigkeit ursprünglich beabsichtigte. Von Hanspeter Schmitt

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freier Artikel:Ein Gespräch mit Regens Udo Bentz über Priesterausbildung heute: „Vielgestaltigkeit ist wünschenswert“

Herder Korrespondenz 7/2014, S. 339-344

Neupriester sind in den deutschen Bistümern Mangelware. Wie sollen künftige Priester in dieser Situation ausgebildet werden? Wie nehmen sich die Kandidaten im Blick auf die kirchlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen aus? Darüber sprachen wir mit dem Mainzer Regens Udo Bentz; er ist seit 2013 Vorsitzender der deutschen Regentenkonferenz. Die Fragen stellte Ulrich Ruh. Von Udo Bentz

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Weltkirchliche Lernimpulse für die Priesterausbildung: In einer Kirche der Beteiligung

Herder Korrespondenz 1/2014, S. 24-28

Die Priesterausbildung in Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Die sinkende Zahl der Seminaristen verlangt nach einem grundlegenden Gespräch über die inhaltliche Zukunftsperspektive priesterlichen Dienstes und priesterlicher Ausbildung. Der weltweite Blick auf andere Ortskirchen und ihre Erfahrungen mit der Priesterausbildung können dabei helfen. Von Christian Hennecke

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Zum Zusammenhang von Persönlichkeit, Tätigkeit, Spiritualität und Gesundheit: Wie es Seelsorgern wirklich geht

Herder Korrespondenz 10/2013, S. 506-511

Der pastorale Wandel stellt besondere Herausforderungen an das Personal: Gegenwärtig ist mehr von Überlastung, Burnout und den negativen Folgen unter Priestern und hauptamtlichen Seelsorgern die Rede als von Freude, Engagement, Gelassenheit und Stärke. Um die Lage genauer zu erfassen, läuft zur Zeit in Deutschland in einer Reihe von Diözesen eine repräsentative Studie durch ein interdisziplinäres Forscherteam. Wie können Berufszufriedenheit, Engagement, Gesundheit, spirituelle Kraft von Seelsorgern und Seelsorgerinnen gefördert werden? Von Christoph Jacobs

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freier Artikel:Ein Diskussionsbeitrag zur Frage der „Viri probati“: Was heißt „bewährt“?

Herder Korrespondenz 6/2011, S. 321-322

In unserem Aprilheft veröffentlichten wir einen Artikel des Pastoraltheologen Richard Hartmann (Fulda) zum möglichen Einsatz von „Viri probati“ (192 ff.). Der emeritierte Bonner Fundamentaltheologe Hans Waldenfels reagiert darauf mit Überlegungen dazu, was „Bewährung“ für solche verheirateten Priester bedeuten könnte. Von Hans Waldenfels

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Eine empirische Studie über ausländische Priester in deutschen Diözesen: Notprogramm oder weltkirchliche Öffnung?

Herder Korrespondenz 9/2010, S. 456-460

Der systematisch und längerfristig betriebene Einsatz ausländischer Priester ist nicht in der Lage, das Problem des Priestermangels in den deutschen Diözesen angemessen zu lösen. Das ergab eine 2007 von der Deutschen Bischofskonferenz beim Institut für Christliche Sozialwissenschaften der Universität Münster in Auftrag gegebene Untersuchung über Situation und pastoralen Einsatz ausländischer Priester in Deutschland. Von Karl Gabriel, Stefan Leibold, Rainer Achtermann

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freier Artikel:Priesterliches Leben in winterlicher Zeit: Zuversicht im Niedergang?

Herder Korrespondenz 11/2009, S. 551-556

Das Wegbrechen kirchlichen Lebens auf allen Ebenen setzt Priester enormen Spannungen aus. Ihre abnehmende Zahl führt zu einem früher undenkbaren Arbeitszuwachs, Unzufriedenheit und Unsicherheit wachsen. Sollen Priester mit aller Kraft bestehendes kirchliches Leben zu erhalten versuchen oder aktiv die Betriebsamkeit reduzieren? Entscheidend in dieser Situation ist zu fragen, was helfen kann, die priesterliche Identität zu leben. Von Stefan Kiechle

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Beobachtungen zur Seelsorgestudie: Stellschraube Personal?

Herder Korrespondenz 5/2016, S. 34-39

Die Gemeinschaft der Gläubigen hat sich gewandelt: Kirche und Sakramente bilden nicht mehr zwingend die Grundlage einer christlichen Lebenswelt. Das bringt völlig neue Aufgaben und Perspektiven für die Seelsorger und Seelsorgerinnen mit sich. Über die große Studie zu Engagement, Zufriedenheit und Gesundheit der hauptamtlichen Kirchenmitarbeiter aus dem vergangenen Jahr wurde zuletzt in der Pastoraltheologie intensiv diskutiert. Von Michael Schüßler

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