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Dossier: Christsein in Ostdeutschland

Mit der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 wurden die christlichen Kirchen in Deutschland vor neue Herausforderungen gestellt. Die Bundesländer der ehemaligen DDR gelten bis heute als entkonfessionalisiert. Sowohl katholische als auch evangelische Kirche müssen sich diesen besonderen Bedingungen stellen.

Gleichzeitig gibt es neben einem starken Zusammenhalt in den kirchlichen Minderheiten auch besondere Zukunftschancen für die christlichen Kirchen in Ostdeutschland.

Wir haben Ihnen in diesem Dossier Beiträge der Herder Korrespondenz zum Thema der christlichen Kirchen in Ostdeutschland zusammengestellt.

  • 6 Artikel der Herder Korrespondenz (Stand: 22.11.2016)

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Inhalt dieses Dossiers

Stand: 22.11.2016
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Ein Gespräch mit dem Erfurter Religionsphilosophen Eberhard Tiefensee: Kirche hat eine Stellvertreterfunktion

Herder Korrespondenz 12/2016, S. 17-21

In den neuen deutschen Bundesländern finden die christlichen Kirchen eine völlig fremde Situation vor: Die Menschen dort sind zum größten Teil areligiös oder religiös indifferent. Wie können die Kirchen darauf reagieren? Welche Probleme und Chancen ergeben sich für die Theologie und Pastoral? Und wie kann auf die rechtspopulistischen Gruppen in der ehemaligen DDR reagiert werden? Über diese Fragen sprachen wir mit dem Religionsphilosophen Eberhard Tiefensee. Von Felizia Merten

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Ein Gespräch mit dem Magdeburger Bischof Gerhard Feige: „Wir spielen in einer anderen Liga“

Herder Korrespondenz 11/2014, S. 555-559

Im Zentrum der „Zukunftsbilder 2019“, die gerade im Bistum Magdeburg diskutiert werden, steht der Anspruch, dass sich Katholiken und Katholikinnen immer mehr als „schöpferische Minderheit“ verstehen wollen. Wie hat sich die religiös-pastorale Situation in den Bistümern Ostdeutschlands in den letzten 25 Jahren seit der Wende verändert und wo stehen die ostdeutschen Bistümer innerhalb der deutschen Ortskirche überhaupt? Darüber sprachen wir mit dem Bischof von Magdeburg, Gerhard Feige, der auch Ökumene-Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz ist. Die Fragen stellte Alexander Foitzik. Von Gerhard Feige

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Von Gott reden in säkularer Gesellschaft: Mutige Zeitgenossenschaft

Herder Korrespondenz 10/2012, S. 527-530

Das Gebiet der ehemaligen DDR gehört zu den besonders entchristlichten Regionen Europas. Gerade deshalb ist es ein herausforderndes Experimentierfeld für die Rede von Gott in einem säkularen Kontext. Der Erfurter Philosoph Konrad Feiereis (1931–2012) hat sich zu den schwierigen DDR-Zeiten wie auch danach dieser Aufgabe mit Mut und Sensibilität gestellt. Von Thomas Brose

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freier Artikel:Was wird aus der evangelischen Kirche in Ostdeutschland?: Der schwierige Weg ins Offene

Herder Korrespondenz 10/2000, S. 500-504

Zehn Jahre nach der Wiedervereinigung befindet sich die evangelische Kirche der neuen Bundesländer in einer prekären Lage. Der Zustrom zur Kirche ist ausgeblieben, der kirchliche Apparat muss heruntergefahren werden, von missionarischer Dynamik ist wenig zu spüren. Über Probleme und Zukunftschancen des Protestantismus, gerade, aber nicht nur in Ostdeutschland, schreibt für uns Eduard Berger, seit 1991 Bischof der Pommerschen Evangelischen Kirche. Von Eduard Berger

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