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Magnus Striet

Magnus Striet
Magnus Striet, FundmentaltheologeFoto: Privat

Magnus Striet (geb. 1964) ist seit 2004 Professor für Fundamentaltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Freiburg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Gotteslehre, Theodizee und Eschatologie, Fragen einer theologischen Anthropologie.

(Stand: 24.11.2015)

Alle Artikel von Magnus Striet

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Eine Replik auf Kardinal Gerhard Ludwig Müller : Wissenswelten und Dogma

Soziologischen Thesen zufolge gibt es heutzutage kein sicheres Wissen mehr. Der Mensch befindet sich stetig in Adaptionsprozessen zur Welt mit ihren unterschiedlichen Deutungsangeboten. Mit Naturrecht und Offenbarungsglauben beruft sich die katholische Kirche jedoch auf unhintergehbare Wahrheiten. Welchen Dienst der vernünftigen Vermittlung kann dabei die Theologie leisten?

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Unterschiedliche Gottesvorstellungen in der Rede vom ius divinum : Welcher Gott will welches Gesetz?

Der Ausschluss wiederverheirateter Geschiedener vom Eucharistieempfang wird mit dem ius divinum ebenso begründet wie die Aussage, dass partnerschaftlich gelebte Homosexualität Sünde sei. In der katholischen Kirche geht man wie selbstverständlich von einem von Gott gesetzten Recht aus. Allerdings variiert die Begründungslogik und auch das Lehramt selbst hat unübersehbar schon Korrekturen vorgenommen. Welcher Gott steht hinter den Vorstellungen von einem göttlichen Recht? Ein Gott, der anordnet, oder ein Gott, der den Menschen in die Verantwortung nimmt und entlässt, sich selbst in Freiheit bestimmen zu dürfen?

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freier Artikel:Zur Diskussion um den EKD-Grundlagentext zum Reformationsjubiläum : Aufschlussreiche Aufregung

Der Grundlagentext der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zum Reformationsjubiläum 2017 (vgl. HK, Juni 2014, 274 f.) hat sowohl innerprotestantisch wie auch auf katholischer Seite eine lebhafte Diskussion ausgelöst. Katholische Kritiker hielten der EKD unökumenisches Verhalten vor. Aber für die katholische Kirche sollte das Papier eher ein Anlass sein, selbstkritisch über die Bücher zu gehen und das eigene Verhältnis zur neuzeitlichen Freiheitsgeschichte zu klären.

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Jürgen Habermas, die Gesellschaft und die Religion : Nachmetaphysische Grundlegung

Der freiheitlich säkulare Staat lebt von (religiösen) Ressourcen, die er selbst nicht garantieren kann. Aber auch religiöse Überzeugungen und Religionssysteme müssen sich als geschichtlich und kontingent entstanden begreifen. Das Denken von Jürgen Habermas zielt auf eine nachmetaphysische Grundlegung von Gesellschaft. Die Ursprünge der von Habermas dabei beschriebenen Moderne lassen sich in einer Theologie finden, die bundesgeschichtlich denkt.

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Eine andere Gotteshypothese : Zu sehr autonomieverliebt?

Die dringlichste, immer noch ungelöste Aufgabe der Theologie der Gegenwart liegt darin, ein theologisch begründetes konstruktives Verhältnis zur Moderne zu gewinnen. Es müsste dabei darum gehen, dass in der Schöpfung eine Ordnung Gestalt gewinnt, die allen Menschen möglichst große Räume eröffnet, Individuum zu werden und so die Würde der Freiheit zu kosten – gerade mit Blick darauf, wie sich Gott in der Person Jesu selbst erschlossen hat.

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Die Empfehlungen des Wissenschaftsrates fordern heraus : Keine Universität ohne Theologie

Im Frühjahr hat der Wissenschaftsrat seine „Empfehlungen zur Weiterentwicklung von Theologien und religionsbezogenen Wissenschaften“ vorgelegt. Darin wird nichts weniger behauptet, als dass die Universitäten ein genuines, also begründbares wissenschaftliches Interesse an der akademischen Selbstreflexion religiöser Überlieferungen haben. Aber nicht nur die notorischen Gegner jeder akademischen Theologie reagierten bislang mit merkwürdigem Stillschweigen.

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freier Artikel:Die Empfehlungen des Wissenschaftsrates fordern heraus : Keine Universität ohne Theologie [Auszug]

Im Frühjahr hat der Wissenschaftsrat seine „Empfehlungen zur Weiterentwicklung von Theologien und religionsbezogenen Wissenschaften" vorgelegt. Darin wird nichts weniger behauptet, als dass die Universitäten ein genuines, also begründbares wissenschaftliches Interesse an der akademischen Selbstreflexion religiöser Überlieferungen haben. Aber nicht nur die notorischen Gegner jeder akademischen Theologie reagierten bislang mit merkwürdigem Stillschweigen.

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Das Phänomen Herbert Grönemeyer : „Tanz den Tanz auf dünnem Eis“

Der Sänger Herbert Grönemeyer füllt seit Jahrzehnten Konzerthallen, selbst ältere Songs laufen regelmäßig im Radio. Seine Lieder singen vom Leben. Dabei finden sich einerseits klare sprachliche Anspielungen auf religiöse und explizit auch auf jüdisch-christliche Traditionsbestände, andererseits enthält er sich jeglicher religiöser Affirmation.

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