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Elisabeth Hurth

Elisabeth Hurth
Elisabeth Hurth, PublizistinFoto: Privat

Elisabeth Hurth (geb. 1961) hat Amerikanistik, Germanistik und katholische Theologie in Mainz und Boston studiert. PH.D. 1988 in American Studies in Boston, Promotion 1992 in Mainz in Germanistik. Sie ist Dozentin, Lerntherapeutin und Publizistin in Wiesbaden. Neueste Veröffentlichung: Die (un)erträgliche Seichtigkeit des Seins, zwischen Religion und Kitsch, Münster 2015.

(Stand: 25.11.2015)

Alle Artikel von Elisabeth Hurth

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Priestergestalten in Romanen der Gegenwart : Seiltänzer

Das Christentum in Deutschland erodiert zunehmend und scheint keine Zukunft mehr zu haben. Dass sich vor diesem düsteren Szenario auch ein tief greifender Wandel des Priesterbildes vollzieht, zeigt ein Blick auf aktuelle Romane, in denen Priestergestalten vorgestellt werden, denen das Sakramentale fremd geworden ist, und die das, was sie verkünden, selbst nicht mehr glauben und leben können.

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Religiöse Dimensionen im Krimi : Faszination des Bösen

Was wäre der sonntägliche Fernsehabend ohne den „Tatort“? Krimiserien sind ebenso beliebt wie Kriminalromane. Krimis erzählen von gewaltsamen Todesfällen, generieren damit einen „Plot“ und stellen Kohärenz in einer unheilen, gebrochenen Welt her. Krimis behandeln nicht nur Themen aus dem Bereich Religion und Kirche, sondern haben auch als solche eine religiöse Dimension.

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Sexueller Missbrauch als literarisches Thema : Belastender Albtraum

Schon vor 2010, als die Kirche durch das Bekanntwerden zahlreicher Fälle von sexuellem Missbrauch durch Kleriker in eine schwere Vertrauenskrise geriet, war das Thema Missbrauch literarisch präsent. Vor allem in autobiographisch orientierten Romanen seit den achtziger Jahren rückt es verstärkt in den Vordergrund und wird dabei vor allem als Missbrauch des Priesteramtes sowie von religiöser Macht gedeutet.

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Was hinter Casting-Shows steckt : Träume vom Ruhm

Casting-Shows wie „Deutschland sucht den Superstar“ sind fester Bestandteil unserer Medienszene. Sie leben von dem Versprechen, dass aus völlig Unbekannten über Nacht „Promis“ werden. Die Sehnsucht, sich von der Masse abzusetzen und etwas Besonderes zu sein, ist selbst zu einem Massenphänomen geworden.

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Sterben, Tod und Trauer in der Gegenwartsliteratur : Poesie des Todes

Die literarische Auseinandersetzung mit Sterben und Tod in der Literatur der Gegenwart hat verschiedene Facetten. Resignation ist genauso anzutreffen wie Protest, aber auch die traditionellen christlichen Hoffnungsbilder sind noch wirksam. Es bleibt die Herausforderung, etwas Sprache zu geben, was sich nicht in Worte fassen lässt.

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Apokalyptische Szenarien in der heutigen Populärkultur : „Das Ende aller Dinge ist nahe“

Am 21. Dezember 2012 soll nach dem Maya-Kalender (wieder einmal) die Welt untergehen. Die Aufmerksamkeit für dieses Datum ist nur ein Beispiel für die Aktualität apokalyptischer Vorstellungen: Eine ganze Reihe von Thrillern beschäftigt sich mit dem Ende der Welt beziehungsweise ihrer Rettung in letzter Minute. Auch sonst feiern in populären Medien vermeintliche Katastrophen fröhliche Urständ.

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Luise Rinser in den Ambivalenzen ihres Lebens : Vorbild oder Ärgernis?

In ihrem langen Leben hat Luise Rinser (1911 bis 2002) viel von sich reden gemacht, nicht nur als Schriftstellerin, sondern vor allem als durchaus umstrittene -öffentliche Person. Sie verfügte über die Fähigkeit zur Selbstinszenierung, konnte aber gleichzeitig in einem elementaren Sinn Lebenshilfe leisten. Ihr Weg war voller Ambivalenzen – das macht sie interessant.

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Was heute von Heinrich Böll zu lernen wäre : Ein unbequemer Katholik

Vor 25 Jahren starb Heinrich Böll. Um den in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg viel beachteten Schriftsteller ist es ziemlich still geworden. Böll stand seiner Kirche kritisch gegenüber, war aber in der katholischen Religiosität tief verwurzelt. Glaube war für ihn auch mehr als bloßes Gefühl. In der heutigen religiösen Landschaft kann die Erinnerung an ihn hilfreich sein.

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freier Artikel:Was heute von Heinrich Böll zu lernen wäre : Ein unbequemer Katholik [Auszug]

Vor 25 Jahren starb Heinrich Böll. Um den in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg viel beachteten Schriftsteller ist es ziemlich still geworden. Böll stand seiner Kirche kritisch gegenüber, war aber in der katholischen Religiosität tief verwurzelt. Glaube war für ihn auch mehr als bloßes Gefühl. In der heutigen religiösen Landschaft kann die Erinnerung an ihn hilfreich sein.

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Mit der Medienschelte sollte man vorsichtig sein : Auf dem Weg zur Verblödung?

In jüngster Zeit haben Bücher Furore gemacht, die Deutschland auf dem Weg in die vor allem vom Fernsehen betriebene Verblödung sehen und vor weiterem kulturellen Verfall warnen. Es empfiehlt sich allerdings, genauer hinzuschauen: Die fragwürdigen medialen Angebote verweisen auf reale Bedürfnisse und gesellschaftliche Problemlagen. Menschen sind nicht einfach hilflose Mediennutzer.

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Michael Jackson oder ein Erlöser als mediale Kunstfigur : King of Pop

Der frühe und noch rätselhafte Tod Michael Jacksons hat einen Verehrungskult in Gang gesetzt. Aus dem medial stilisierten Bild des geheimnisumwitterten „King of Pop“ entsteht eine popsozialisierte Form der Heiligenverehrung. Andere erklären ihn gleich zum Messias und finden dafür im Schaffen des unnahbar Nahen reichlich Anschauungsmaterial.

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