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Thomas Brose

Thomas Brose
Thomas Brose, ReligionsphilosophFoto: Privat

Thomas Brose (geb. 1962), Dr. phil.; Religionsphilosoph, Studium der Theologie und Philosophie in Erfurt, Berlin und Oxford; Bildungsreferent der Katholischen Hochschulgemeinde Berlin, danach Koordinator für Religion und Wertorientierung bei der Konrad-Adenauer-Stiftung; Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste; koordiniert das Projekt „Konfession-Bildung-Politik“ am Lehrstuhl für Fundamentaltheologie und Religionswissenschaft an der Universität Erfurt.

(Stand: 25.08.2015)

Alle Artikel von Thomas Brose

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Die Berliner Humboldt-Universität fordert zu einer „Theologie des Unglaubens“ heraus : Erinnerungsort des Atheismus

Berlin gilt auch als Hauptstadt des Unglaubens. Nicht zuletzt aufgrund ihrer Geschichte ist die Metropole ein geeigneter Ort für das Nachdenken über Religionskritik, Agnostizismus und Atheismus, gerade mit Blick auf die Humboldt-Universität als ehemalige Kaderschmiede der DDR. In den Spuren von Romano Guardini ließe sich ausgehend von dort freilich auch eine „Theologie des Unglaubens“ entwickeln, die die gesellschaftlichen Realitäten heute ernst nimmt.

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Ein Film über Glaube, Macht und Wirklichkeit in Ostdeutschland : „Einer trage des anderen Last“

Auch Filme können „Erinnerungsorte“ sein. Das zeigte sich jetzt, als der 1988 erstmals gezeigte Film „Einer trage des anderen Last“ seine Wiederaufführung erlebte. In der Spätzeit der DDR thematisierte der Film die Begegnung von Christen und Atheisten in einer für damalige Verhältnisse offenen und anregenden Weise. Bald danach brach das ostdeutsche Unrechtsregime zusammen, hinterließ aber eine bis heute konfessionslose Bevölkerungsmehrheit.

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Von Gott reden in säkularer Gesellschaft : Mutige Zeitgenossenschaft

Das Gebiet der ehemaligen DDR gehört zu den besonders entchristlichten Regionen Europas. Gerade deshalb ist es ein herausforderndes Experimentierfeld für die Rede von Gott in einem säkularen Kontext. Der Erfurter Philosoph Konrad Feiereis (1931–2012) hat sich zu den schwierigen DDR-Zeiten wie auch danach dieser Aufgabe mit Mut und Sensibilität gestellt.

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Wie deuten Theologen das Jahr 1989? : Herausforderung Zeitenwende

Zwanzig Jahre nach der Wende von 1989 ist es Zeit, Bilanz zu ziehen. Auch Theologen haben versucht, mit ihren Kategorien die damaligen Ereignisse zu verstehen und sich über ihre Bedeutung für Christentum und Kirche klar zu werden. Dabei zeigt sich, dass viele Chancen zu einer Neubesinnung nur unzureichend genutzt worden sind.

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Notizen zum Glaubensort Berlin : Gott in der Hauptstadt

Berlin gehört nicht zu den klassischen katholischen Metropolen. Gerade deswegen bedeutet die deutsche Hauptstadt für die katholische Kirche eine enorme Herausforderung. Es liegt nahe, in dieser Situation an den katholischen Aufbruch im Berlin der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts zu erinnern, für den die Namen Carl Sonnenschein und Romano Guardini stehen.

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