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Ernst-Wolfgang Böckenförde:
„Seit zwanzig Jahren etwa begleitet mich die Herder Korrespondenz regelmäßig, vorher fallweise. Sie gibt mir wichtige Informationen und Berichte von der ,Katholischen Welt‘, national und international. Ich kann verfolgen, was in dieser Katholischen Welt vorgeht, und dies aus nicht verengter Perspektive. Daneben stehen die Leitartikel und Interviews. Sie greifen zuweilen ,heiße Eisen‘ auf, nicht revolutionär, aber kritisch offen. Es ist ein ,mittlerer Weg‘, den die Herder Korrespondenz geht, mit der Chance, in der Breite des katholischen Spektrums wahrgenommen zu werden; sie bleibt nicht im katholischen ,juste milieu‘ stecken. Was ich mir wünsche? Öfteres und beherztes Aufgreifen heißer Themen mit jeweils fundierten Beiträgen pro und contra im gleichen Heft als Beitrag zur Kultur des ,freien Worts in der Kirche‘.“
Ernst-Wolfgang Böckenförde ist ehemaliger Richter des Bundesverfassungsgerichts.
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